-
Littler stürmt erneut ins WM-Finale - und trifft auf van Veen
-
Verheerender Brand bei Silvesterparty in der Schweiz von Fontänen auf Flaschen ausgelöst
-
Füllkrug gibt Debüt: Milan springt an die Spitze
-
Grenzkonflikt: Kambodscha wirft Thailand "Annexion" von Territorien vor
-
Nächste Machtdemonstration: Littler stürmt erneut ins WM-Finale
-
Tote bei Protesten im Iran: Teheran warnt die USA vor Eingreifen
-
Jemen: Von Emiraten geförderte Miliz ruft Übergangsphase bis zur Abspaltung des Südens aus
-
18-Jähriger wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in den USA festgenommen
-
Groß-Rückkehr nach Brighton perfekt
-
Ukraine: Bisheriger Leiter des Militärgeheimdienstes soll Präsidialamtschef werden
-
Ermittler: Brandkatastrophe in Crans-Montana durch Feuerwerksfontänen ausgelöst
-
Gouverneur: 19 Verletzte bei russischem Angriff auf Wohngebäude in Charkiw
-
Pyrotechnikreste aus Silvesternacht: Zwölfjährer in Potsdam schwer verletzt
-
Schweiz: Feuer durch Feuerwerksfontänen auf Champagnerflaschen ausgelöst
-
Jahrelang als falsche Lehrerin gearbeitet: Anklage gegen Frau in Heidelberg
-
Berliner Klinik berichtet von Hilfeersuchen für 40 Brandopfer aus Crans-Montana
-
Sieben Milizionäre bei Luftangriffen im Jemen getötet
-
Tesla-Auslieferungen im vierten Quartal stärker als erwartet gesunken
-
Tödlicher Unfall in Bayern: Mann bei Spaziergang mit Hunden von Güterzug erfasst
-
Höherer CO2-Preis: Tanken zu Jahresbeginn deutlich teurer
-
Tote durch illegale Pyrotechnik in Bielefeld: Weiter kein Hinweis auf Zusammenhang
-
Hollywood-Star Angelina Jolie besucht Grenzübergang Rafah
-
Quälende Ungewissheit: Identifizierung der Opfer nach Brand in Crans-Montana dauert an
-
Erneut unruhige Silvesternacht: Millionen fordern für Zukunft Böllerverbot
-
Proteste im Iran: Trump droht mit Eingreifen der USA - Teheran warnt davor
-
Erneute Bebenserie in Sachsen: Stärkste Erdstöße seit mehreren Jahren gemessen
-
Winiarski-Nachfolger: Botti neuer Volleyball-Bundestrainer
-
CSU-Landesgruppe fordert weitere Verschärfungen in Migrationspolitik
-
Japan: Mann entkleidet sich bei Neujahrsansprache des Kaisers
-
Hessen: Durch Böller verschreckter Hund flüchtet in Regionalbahn und fährt mit
-
Offenbar weiter keine Hinweise auf deutsche Opfer bei Brand in Crans-Montana
-
Rund ein Viertel plant "Digital Detox" - nur wenige laut Umfrage aber konsequent
-
Elektroautos: Norwegen nähert sich 100-Prozent-Ziel bei Neuzulassungen
-
Lüftl wird Manga-Nachfolger auf Schalke
-
Jugendliche wollen auf Zug springen: Zwölfjährige in Bayern überrollt und getötet
-
Börsenhoch in Großbritannien: Index übersteigt erstmals Marke von 10.000 Punkten
-
Absatz in der Fahrradindustrie sinkt das fünfte Jahr in Folge
-
Auf zehn Billionen Euro: Geldvermögen der Privathaushalte wächst 2025 deutlich
-
Füllkrug-Wechsel nach Mailand perfekt
-
Tödlicher Unfall in Klärwerk in Bayern: Arbeiter treibt leblos in Becken
-
Voigt fordert Smartphone-Verbot für unter 14-Jährige
-
Tournee: Wellinger und Geiger weiter dabei
-
Frauenanteil in DAX-Vorständen erstmals seit Jahren wieder gesunken
-
Zehn Menschen in Restaurant verätzt: Womöglich Getränk mit Putzmittel verwechselt
-
Familiäre Gründe: Kuntz nicht mehr Vorstand des HSV
-
USA senken Strafzölle für mehrere italienische Pastamarken
-
Schweitzer hält Totalsanktionen bei Grundsicherung für bedenklich
-
Zahl der Erwerbstätigen trotz schwacher Konjunktur 2025 fast unverändert
-
Zurück ins Gefängnis: Bolsonaro verlässt Krankenhaus nach Operation wieder
-
Venus Williams vor Altersrekord bei Australian Open
Jemen: Von Emiraten geförderte Miliz ruft Übergangsphase bis zur Abspaltung des Südens aus
Die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte STC-Miliz im Jemen, die zuletzt größere Geländegewinne erzielt hatte, hat eine zweijährige "Übergangsphase" bis zu einer erneuten Unabhängigkeit des Südjemen verkündet. Zugleich warnte die Gruppierung am Freitag, sie werde die Unabhängigkeit "unverzüglich" ausrufen, sollte der südliche Jemen erneut angegriffen werden. Das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis führte am selben Tag Luftangriffe gegen die Miliz aus und tötete nach deren Angaben dabei 20 Kämpfer.
Der STC (Südliche Übergangsrat) gehört zwar formal der international anerkannten Regierung des Jemen mit Sitz in Aden an, streitet aber seit Jahrzehnten für einen unabhängigen Staat im Südjemen, wie er bereits von 1967 bis 1990 bestand. Im Dezember hatte die Miliz in einer Blitzoffensive, in der sie auf wenig Widerstand stieß, große Teile der ölreichen und an Saudi-Arabien angrenzenden Provinz Hadramaut sowie auch Teile der benachbarten Provinz Mahra an der Grenze zum Oman unter ihre Kontrolle gebracht.
Nun verkündete STC-Chef Aidaros Alsubidi in einer Fernsehansprache den Beginn einer zweijährigen "Übergangsphase" bis zur erneuten Unabhängigkeit des Südjemen. Der neue Staat soll nach dem Willen des STC "Südarabien" heißen und durch ein Referendum abgesegnet werden.
In der Übergangsphase solle die internationale Gemeinschaft einen "Dialog zwischen den betroffenen Parteien im Süden und Norden befördern", sagte Alsubidi. Wenn es aber keinen Dialog und militärische Angriffe im Süden gebe, werde die Ausrufung der Unabhängigkeit des Südjemen "unverzüglich" in Kraft treten, fügte er hinzu.
Ebenfalls am Freitag teilten die Vereinigten Arabischen Emirate mit, dass sie ihre letzten Truppen aus dem Jemen abgezogen hätten. Abu Dhabi kam damit einer Aufforderung Saudi-Arabiens nach. Den Truppenabzug hatten die Emirate daraufhin am Dienstag angekündigt.
"Die VAE (Vereinigten Arabischen Emirate) haben die Präsenz ihrer Antiterrorismus-Kräfte beendet", erklärte nun ein Regierungsvertreter der Emirate. Abu Dhabi setze weiterhin auf "Dialog, Deeskalation und international unterstützte Prozesse als einzigen nachhaltigen Weg zum Frieden" im Jemen, betonte er.
Infolge der Offensive der STC-Miliz waren die traditionell verbündeten Emirate und Saudi-Arabien, die im Jemen auch im Kampf gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen verbündet sind, in beispielloser Weise miteinander in Konflikt geraten. Riad hatte den Emiraten vorgeworfen, den STC zu der Offensive an der Südgrenze Saudi-Arabiens gedrängt zu haben. Die Emirate dementierten, hinter der STC-Offensive zu stecken.
Für den Truppenabzug aus dem Jemen hatte Riad den Emiraten eine 24-Stunden-Frist gesetzt. Zuvor hatte das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis mutmaßliche emiratische Waffenlieferungen bombardiert.
Die am Freitag von der saudiarabisch geführten Militärkoalition ausgeführten Luftangriffe gegen den STC richteten sich nach Angaben der Miliz gegen die Stützpunkte Al-Chascha und Seijun. Dabei seien 20 Kämpfer getötet worden, hieß es. Aus medizinischen Kreisen wurde diese Totenzahl bestätigt.
Eine Quelle aus dem Umfeld des saudiarabischen Militärs warnte, dass die Angriffe der Koalition nicht aufhören würden, bis sich der STC aus den Provinzen Hadramaut und Mahra zurückgezogen habe.
Kurz zuvor hatte die Regionalregierung von Hadramaut den Beginn eines Militäreinsatzes angekündigt, um vom STC eroberte Armeestützpunkte auf "friedliche" Weise wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Ein STC-Vertreter sprach dagegen von einem "entscheidenden und existenziellen" Krieg mit den von Saudi-Arabien unterstützten Truppen.
Y.Nakamura--AMWN