-
Früherer Nationaltorhüter Oliver Kahn mit Bayerischem Verdienstorden ausgezeichnet
-
Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst
-
Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz
-
Neuneinhalb Jahre Haft wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in privater Kita
-
Kind in Auto gezerrt und missbraucht: 52-Jähriger aus Baden-Württemberg in Haft
-
85-jähriger Deutscher in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE gestorben
-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Sechs Tiere nun in Spanien
-
Formel 1: Hamilton Schnellster im Training
-
Litauen will Teil der atomaren Abschreckung der Nato gegenüber Russland werden
-
Brown-Wechsel zu Bayern perfekt: "Ihm gehört die Zukunft"
-
Nach massiver Attacke auf Kiew: Tote bei neuen russischen und ukrainischen Angriffen
-
Vor AfD-Parteitag in Erfurt: Angespannte Stimmung und Aufrufe zu Gewaltverzicht
-
16-Jährige fährt in Rheinland-Pfalz mit Auto zu Freundin und verursacht Unfall
-
Kundgebungen gegen Sparpläne bei Mercedes: 33.000 Teilnehmer laut IG Metall
-
250. Geburtstag der USA: Steinmeier gratuliert Trump - mit kritischen Untertönen
-
Kind missbraucht und zu Selbstverletzungen aufgefordert: Haftstrafe in Nürnberg
-
Paketbombe in Monaco: Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland gesucht
-
Explosion in Monaco: Wohnung von gesuchter Ukrainerin in Hessen durchsucht
-
Nach Protestwelle zu Krankschreibungsplänen: Regierung im Verteidigungsmodus
-
Eingestürzte Carolabrücke in Dresden: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
-
Estlands Regierungschef: Ukraine wird sich gegen Russland behaupten
-
Neunjähriger verursacht in Bayern Unfall mit Traktor
-
Staatliche Kaufprämie sorgt für neuen E-Auto-Boom
-
Bei Streit gestorbener 27-Jähriger in Hessen: Verletzter tatverdächtig
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Verdächtiger nach Deutschland überstellt
-
Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Anklage fordert vier Jahre Haft
-
DFB löst Vertrag mit Bundestrainer Nagelsmann auf - Klopp soll kommen
-
Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus
-
Paketbombe in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin
-
DFB: Nagelsmann weg - Klopp soll kommen
-
Bewohner von Kiew sollen wegen Luftverschmutzung durch russische Angriffe zuhause bleiben
-
Zahl antisemitischer Straftaten in Berlin gestiegen
-
Hohe Kraftstoffpreise: Anteil von günstigerem Super E10 "sprunghaft" gestiegen
-
So viel Jägernachwuchs wie noch nie: Mehr als 18.000 Jungjäger bestehen Prüfung
-
Neuzulassungen von E-Autos im Juni um fast 80 Prozent gestiegen
-
Linke will mit Organklage im Eilverfahren neues Heizungsgesetz stoppen
-
Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Technische Ursache ausgeschlossen
-
Klüssendorf räumt Unmut in SPD über geplante Attestpflicht ein
-
Ramelow verurteilt Gewalt gegen AfD-Parteitag als "nicht legitim"
-
Brandenburger Tor wird zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten angestrahlt
-
Leichnam von Chamenei zur Aufbahrung in die Mosalla von Teheran gebracht
-
CO2-Emissionen von Google und Amazon steigen stark - Klimaziele rücken in die Ferne
-
Spahn verteidigt Attest-Pflicht - Klingbeil verspricht "vernünftige Regelung"
-
Adoptionen in Deutschland sinken auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung
-
Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste
-
Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale
-
Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück
-
Sieg gegen den Ex: Schweiz zieht weiter
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2500
-
Trauriger Modric-Abschied und kroatischer VAR-Ärger
Iran-USA-Konflikt: Türkei bietet Vermittlung an - Teheran droht mit "vernichtender" Reaktion
Nach den jüngsten Drohungen der USA mit einem Angriff auf den Iran sind Rufe nach einer diplomatischen Lösung des Konflikts laut geworden. Die Türkei bot am Donnerstag an, zwischen Teheran und Washington zu vermitteln. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte, er hoffe auf eine "positive Einigung" mit dem Iran. Irans Verbündeter Russland pochte auf weitere Verhandlungen. Der iranische Armeechef drohte den USA derweil im Falle eines Angriffs mit einer "vernichtenden" Reaktion.
Die USA hatten nach der brutalen Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran einen neuen Militäreinsatz gegen das Land nicht ausgeschlossen und Kriegsschiffe in die Region entsandt. Ein Vertreter eines Golfstaates äußerte sich am Donnerstag besorgt über einen möglichen US-Angriff. "Dies würde die Region ins Chaos stürzen", sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Ein Angriff würde die Wirtschaft in der Region und in den USA schädigen und zu einem "sprunghaften Anstieg der Öl- und Gaspreise führen".
Die Türkei bot an, zwischen Washington und Teheran zu vermitteln. Außenminister Hakan Fidan empfängt am Freitag seinen iranischen Kollegen Abbas Araghtschi in Ankara. "Es ist falsch, den Iran anzugreifen", sagte Fidan dem katarischen Fernsehsender Al-Dschasira. "Es ist falsch, den Krieg wieder zu beginnen." Teheran sei zu Verhandlungen über sein Atomprogramm bereit.
Auch der Kreml rief zu Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auf. "Es ist klar, dass das Verhandlungspotenzial noch nicht ausgeschöpft ist", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor Journalisten in Moskau.
Bundesaußenminister Wadephul sagte am Rande eines Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel, er hoffe auf eine "positive Einigung" mit dem Iran. "Niemand braucht einen neuen, weiteren Konflikt", sagte der CDU-Politiker. "Aber das iranische Regime muss wissen, dass es sein Verhalten nicht so fortsetzen kann, wie wir es in der Vergangenheit gesehen haben". Wadephul sagte, die von den USA angesprochenen Punkte mit Blick auf das iranische Raketenprogramm und die nukleare Bewaffnung Teherans seien auch für Deutschland von "großer Wichtigkeit".
Trump hatte dem Iran am Mittwoch erneut mit militärischer Gewalt gedroht, falls Teheran nicht über ein neues Atomabkommen verhandele. "Die Zeit wird knapp," schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Der nächste Angriff wird viel schlimmer", fügte er mit Blick auf die Bombardements der US-Armee während des zwölftägigen Krieges zwischen Israel und dem Iran im vergangenen Juni hinzu.
Mit dem Eintreffen des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" befinden sich nunmehr zehn Kriegsschiffe der US-Marine in den Gewässern des Nahen und Mittleren Ostens: Darunter sind die drei Zerstörer, die die "USS Lincoln" begleiten, drei weitere Zerstörer und drei Schiffe zur küstennahen Gefechtsführung. Dies entspricht in etwa der Streitmacht, die sich vor dem US-Militäreinsatz in Venezuela Anfang Januar in der Karibik befand.
Militärexperten zufolge könnte das US-Militär gezielt Einrichtungen der iranischen Führung um das geistliche Oberhaupt Ali Chamenei angreifen, um so einen Sturz der seit 1979 bestehenden Islamischen Republik zu begünstigen.
Der iranische Armeechef Amir Hatami bekräftigte am Donnerstag die Bereitschaft seines Landes zu einer entschlossenen Reaktion auf einen möglichen US-Angriff. Jeder Angriff auf den Iran werde eine "vernichtende Antwort" Teherans zur Folge haben, sagte er im Staatsfernsehen. Die Streitkräfte seien mit 1000 weiteren Drohnen ausgestattet worden. Bei der Produktion der Drohnen seien die "neuen Bedrohungen" sowie die Lehren aus dem zwölftägigen Krieg mit Israel im vergangenen Juni berücksichtigt worden.
Derweil steht die EU nach jahrelangen Diskussionen offenbar kurz davor, die Iranischen Revolutionsgarden, die bei der Niederschlagung der jüngsten Proteste eine entscheidende Rolle gespielt haben, als Terrororganisation einzustufen. Wadephul sagte beim Treffen der EU-Außenminister in Brüssel, er sei "sehr zuversichtlich, dass wir hier heute zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen".
Forderungen nach einem solchen Schritt auf EU-Ebene gibt es seit Jahren. Nach der Tötung von tausenden Demonstranten durch die iranischen Sicherheitskräfte während der jüngsten Protestwelle gaben zuletzt unter anderem Frankreich und Italien ihren Widerstand gegen die Maßnahme auf.
F.Schneider--AMWN