-
Adidas meldet Rekordumsatz im Jahr 2025 und kündigt Aktienrückkauf an
-
Trump will neuen Fed-Chef kommende Woche nominieren
-
Bundestag stimmt für schärfere Strafen bei Terrorismus und Spionage
-
US-First Lady feiert Premiere der von Amazon finanzierten Doku "Melania"
-
Trump: USA erlauben wieder Flüge über Venezuela
-
Streit um ICE-Einsätze: Trump will neue Haushaltssperre abwenden
-
Bundestag stimmt für Verlängerung des Irak-Einsatzes der Bundeswehr
-
Trump spricht von Zusage Putins: Eine Woche keine Angriffe auf Kiew
-
Weiterer Toter durch Schneebruch in Bayern - Von Ast getroffener Radfahrer stirbt
-
Britische Marine verschärft Vorgaben für Alkoholkonsum auf Schiffen
-
Sigurdsson rechnet mit EM-Organisatoren ab: "Absolute Schande"
-
Timo Werner wechselt zu San Jose in die MLS
-
Statistik: Annähernd jeder zweite Mensch erkrankt im Laufe des Lebens an Krebs
-
EU-Länder stufen Revolutionsgarde als Terrororganisation ein und erhöhen Druck auf Teheran
-
Luftfahrtverband: Keine Fortschritte bei nicht-fossilen Treibstoffen
-
Bund und Länder stellen 2,5 Milliarden Euro für neue Bahnprojekte zur Verfügung
-
Streit über Textpassagen: Bundesgerichtshof verhandelt erneut über Kohl-Buch
-
EU-Staaten stufen Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein
-
Aldi und Lidl senken Preise für Schokolade und Schoko-Produkte
-
Mallorca Challenge: Lipowitz und Evenepoel starten mit Sieg
-
Britischer Premier würdigt nach Treffen mit Chinas Staatschef Xi "Fortschritte"
-
An den Füßen abgeflext: Fast drei Meter große Bronzefigur von Friedhof gestohlen
-
Bundesverwaltungsgericht: Regierung muss Klimaschutzprogramm nachbessern
-
Bundesarbeitsgericht: Fluggastkontrolleurin darf Kopftuch tragen
-
Minneapolis: Trumps Grenzbeauftragter Homan stellt Teilabzug in Aussicht
-
Ukrainischer Wetterdienst warnt vor Extremkälte von bis zu minus 30 Grad
-
Fed-Zinspause erzürnt Trump - US-Präsident fordert "erhebliche" Senkung
-
"Noch hartes Stück Arbeit": Bahn setzt Tarifverhandlungen mit GDL im Februar fort
-
Drogentod von 16-Jährigem in Bayern: Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Urteil: Bisheriges Klimaschutzprogramm reicht nicht aus
-
Bundestag beschließt Gesetz zum Schutz kritischer Infrastruktur
-
Brand in Crans-Montana: Ermittlungen gegen zwei Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde
-
Aldi senkt Preise für Schokoladen
-
Merz prangert "tägliche Kriegsverbrechen" Russlands in der Ukraine an
-
Zollbeamte in Stralsund entdecken zehntausende Flacons mit gefälschtem Parfum
-
Trotz Vorwürfen: Heeresinspekteur wirbt aktiv um Frauen in der Truppe
-
Erneut Wisente aus Berlin in Aserbaidschan ausgewildert
-
Schuldspruch gegen Mann wegen Angriffs auf Online-Freundin von Barron Trump
-
Iran-USA-Konflikt: Türkei bietet Vermittlung an - Teheran droht mit "vernichtender" Reaktion
-
Jobportal: Unternehmen schreiben immer mehr Teilzeitstellen aus
-
Becker glaubt an Zverevs Chance: "Dann wird er gewinnen"
-
Bund fördert Bau von Wasserstofftankstellen für Lkw mit 220 Millionen Euro
-
Etwa 12.000 Teilnehmer bei "Streiktag Bildung" - weniger als von GEW angekündigt
-
Bundestag: Dobrindt wirbt für Gesetz zum Schutz der Infrastruktur
-
Verbotene Wetten: Deutsche Diskuswerfer auf Bewährung
-
Absatzplus trotz Handelsspannungen: Toyota bringt Volkswagen weiter auf Abstand
-
Mehr als neun Jahre Haft für Totschlag an Bekanntem in Nordrhein-Westfalen
-
Studie: Nachfrage nach staatlicher Studienunterstützung sinkt weiter
-
Topfavoritin Sabalenka fordert Rybakina im Melbourne-Finale
-
Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Zschäpe erneut befragt
Bundestag stimmt für schärfere Strafen bei Terrorismus und Spionage
Der Bundestag hat grünes Licht für mehrere Gesetzentwürfe der Regierung zur Stärkung der internationalen Strafverfolgung und Terrorismusbekämpfung gegeben. Das Parlament stimmte am Donnerstagabend unter anderem mehrheitlich dafür, künftig auch Vorbereitungen für Anschläge "mit Alltagsgegenständen" wie einem Auto oder Messer zu ahnden.
Zudem soll in Zukunft auch die Wiedereinreise nach Deutschland mit dem Ziel, eine terroristische Straftat zu begehen, bestraft werden. Für beide Fälle ist eine Anpassung von Paragraph 89a des Strafgesetzbuchs geplant. Mit diesem wird die "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" geahndet. Die Strafbarkeit von Terrorismusfinanzierung in Paragraph 89c soll um neuere Erscheinungsformen ebenfalls ausgeweitet werden.
Auch gegen Spionage will die Bundesregierung stärker vorgehen. Geplant ist eine Strafverschärfung für die "geheimdienstliche Agententätigkeit": Der Strafrahmen in Paragraf 99 des Strafgesetzesbuchs soll auf eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren erhöht werden. Aktuell drohen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe.
Zudem soll die "Ausübung fremder Einflussnahme und darauf gerichtete Agententätigkeit" künftig unter Strafe gestellt werden. Dazu ist die Einführung des neuen Paragrafen 87a im Strafgesetzbuch geplant.
Mit einem weiteren Gesetz soll es den Strafbehörden in den EU-Mitgliedstaaten ermöglicht werden, unter Voraussetzungen die Sicherung und Herausgabe von bestimmten personenbezogenen Daten grenzüberschreitend anzuordnen. Mit den Gesetzentwürfen setzt die Bundesregierung mehrere EU-Richtlinien in deutsches Recht um.
"Autoritäre Staaten arbeiten gezielt gegen unsere Demokratie. Sie setzen dabei auf Agenten und andere willfährige Helfer", erklärte Bundesjustizministerien Stefanie Hubig (SPD). "Spionage, Sabotage-Akte, Drangsalierung ausländischer Oppositioneller: die Methoden sind perfide, die Bedrohung ist real."
Es sei deshalb "richtig und notwendig, dass wir das Strafrecht fortentwickeln und an die Bedrohungslage anpassen". Hubig sprach von einem klaren Signal: "Unsere Demokratie lässt sich nicht einschüchtern. Wir stellen uns den autoritären Kräfte und ihren Handlangern entschlossen entgegen."
D.Cunningha--AMWN