-
Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge
-
Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab
-
Bundestag macht Weg für erneuten Tankrabatt frei
-
Zentralratspräsident Schuster für Prüfung der Beobachtung der Berliner Linken
-
Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern
-
Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"
-
Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion
-
Papst Leo XIV. warnt in Frankreich vor "Wettrüsten"
-
US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X
-
Selenskyj: Trump gibt grünes Licht für Herstellung von Patriot-Raketen in Ukraine
-
Papst bedankt sich bei Macron und Bauleuten für Wiederaufbau von Notre-Dame
-
Kreml: EU-Sanktionen gegen Journalistin Fedorova sind "rechtswidrig"
-
Niedersachsen: AfD wählt Fraktionschef Wichmann zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Seniorin aus Frust erstochen: Lebenslage Haft für 56-Jährigen in Aachen
-
19-Jähriger soll im Saarland Frau erstochen haben - Festnahme
-
Pfefferspray in Schule in Berlin versprüht: Unterrichtsausschluss rechtens
-
Ausfall der Lenkung droht: VW und Audi rufen knapp eine Million Pkw in die Werkstätten
-
Unfälle mit E-Scootern: Künftig haften bei Unfällen auch Vermieter
-
Selenskyj: Trump gibt Ukraine Erlaubnis für Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
-
Studie: Deutsche Konzerne im europäischen Vergleich führend - beim Stellenabbau
-
Antragsloses Kindergeld kommt: Bundesrat gibt grünes Licht
-
Bundestag beschließt Polizeireform - im zweiten Anlauf
-
Papst Leo XIV. zu Besuch in Frankreich eingetroffen
-
Havertz und Musiala reisen ab - Klopp nominiert nach
-
Selenskyj: Trump gibt Ukraine Erlaubnis für Herstellung von Patriot-Abfangraketen
-
Iran legt den USA Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen einer Woche vor
-
Europas Top-Ligen greifen in FIFA-Machtkampf ein
-
VW und Audi müssen knapp eine Million Autos in Deutschland zurückrufen
-
Sachsen:45-Jähriger soll Hörgeschädigte mit falschen Anlagen betrogen haben - Anklage
-
Schwesig: Tankrabatt allein reicht nicht - Debatte im Bundesrat
-
Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug
-
Pomp für Chinas Präsidenten: Trump empfängt Xi zu Staatsbankett im Weißen Haus
-
Bundestag berät erstmals über Frühstartrente - Klingbeil: Signal für Gerechtigkeit
-
Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet
-
Britischer Weltumwanderer hängt nach 50.000 Kilometern am Ärmelkanal fest
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt
-
Wadephul berät bei Besuch in Kanada über vertiefte Zusammenarbeit
-
Papst Leo XIV. zu Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen
-
Bundesgerichtshof: Einzelner Eigentümer kann Kunst an Hochhausfassade nicht verbieten
-
Rhein kritisiert im Bundesrat Stopfen von Haushaltslöchern
-
Rheinland-Pfalz behält Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz - Protest der AfD
-
US-Ölsektor warnt vor möglichem Exportverbot für Diesel
-
Klopp-Debüt sorgt für Top-Quote bei RTL
-
Zentralrat der Juden bezweifelt Linken-Versprechen zu Kampf gegen Judenhass
-
Zahl auf Wohngeld angewiesener Haushalte steigt um 7,2 Prozent
-
Auftragseinbruch für das Baugewerbe im Juli
-
Schwesig fordert Bund-Länder-Gipfel zu strittigen Sozialreformen
-
Voigt verlangt Mitspracherecht für Länder bei Kür von Bundespräsidenten-Kandidat
-
UN-Vollversammlung verabschiedet Resolution zu Maßnahmen gegen Anstieg des Meeresspiegels
-
Studie: Vergesellschaftung privater Wohnungsbestände kann sinnvolle Ergänzung sein
Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen
Weniger als einen Monat nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro haben Washington und Caracas einen weiteren Schritt in ihrer diplomatischen Annäherung getan: Am Samstag traf die neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela, Laura Dogu, in der Hauptstadt Caracas ein. Sie wurde vom venezolanischen Außenminister Yván Gil empfangen. Am Freitag hatte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez eine großangelegte Amnestierung politischer Häftlinge angekündigt.
US-Präsident Donald Trump hat wiederholt sein Interesse an den großen Erdölvorkommen des südamerikanischen Landes bekundet - es sind die größten der Welt. Trump setzt dabei auf eine Zusammenarbeit mit der Regierung in Caracas, obwohl in ihr weiterhin Verbündete Maduros das Sagen haben.
Dogu schrieb am Samstag im Onlinedienst X: "Ich bin gerade in Venezuela angekommen. Mein Team und ich sind bereit zu arbeiten". Dazu stellte sie Fotos von ihrer Ankunft am Flughafen. Gil teilte wenig später im Onlinedienst Telegram mit, er sei mit Dogu zusammengetroffen, um mit ihr "einen Fahrplan für "Themen von bilateralem Interesse" festzulegen.
Dogu war früher US-Botschafterin in den zentralamerikanischen Staaten Honduras und Nicaragua. Wie lange sie in Venezuela bleiben wird und wie ihre Aufgaben definiert sind, war zunächst unklar.
Schon wenige Tage nach der Gefangennahme Maduros und seiner Inhaftierung in New York wegen Vorwürfen des "Drogenterrorismus" war eine US-Delegation nach Caracas gereist und hatte eine Wiedereröffnung der dortigen US-Botschaft geprüft. Die US-Botschaft in Caracas ist seit 2019 geschlossen. Die US-Vertretung für Venezuela hatte ihren Sitz seitdem in der US-Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.
Trump hatte nach der Gefangennahme Maduros gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. Übergangspräsidentin Rodríguez hat er als "fantastisch" gelobt. Rodríguez war Vizepräsidentin unter Maduro und wurde vom Obersten Gericht des Landes nach dessen Gefangennahme als Interims-Staatschefin eingesetzt.
Trumps Unterstützung für Rodríguez ist ein Rückschlag für die konservative venezolanische Oppositionschefin María Corina Machado, die in Venezuela im Untergrund gelebt hatte und sich derzeit im Nachbarland Kolumbien aufhält.
Rodríguez hat eine Reform des venezolanischen Ölsektors eingeleitet, um diesen stärker für Investitionen von Privatunternehmen zu öffnen. Bisher befindet sich die venezolanische Erdölbranche weitgehend in staatlicher Hand. Auch arbeitet sie mit der US-Regierung an einer Wiedereröffnung der kommerziellen Flugverbindungen zwischen Venezuela und den USA, die seit 2019 eingestellt sind.
Am Freitag kündigte Rodríguez eine Massenamnestie für Häftlinge an, die wegen "politischer Gewalt" einsäßen. Das entsprechende Gesetz solle den Zeitraum von 1999 bis heute umfassen, sagte sie in einer Rede vor dem Obersten Gericht. Ziel sei es, "die Verletzungen zu heilen, die die von Gewalt und Extremismus genährte politische Konfrontation hinterlassen hat". Von der Amnestie ausgeschlossen seien wegen Mordes, Drogenhandels oder schwerer Menschenrechtsverstöße verurteilte Straftäter.
Rodríguez kündigte zudem an, das berüchtigte Gefängnis El Helicoide in Caracas schließen zu lassen. Der Opposition und Menschenrechtlern zufolge wurden Gefangene dort unter Maduro gefoltert. El Helicoide werde in ein "soziales, sportliches, kulturelles und Einkaufszentrum" für Polizistenfamilien sowie umliegende Gemeinden verwandelt, sagte die Übergangspräsidentin.
Der Nichtregierungsorganisation (NGO) Foro Penal zufolge sitzen in venezolanischen Gefängnissen immer noch mehr als 700 politische Gefangene ein, darunter viele in El Helicoide. Seit dem Sturz Maduros wurden demnach 266 politische Gefangene freigelassen. Nach Angaben der venezolanischen Behörden kamen mehr als 800 Häftlinge frei. Die US-Botschaft in Caracas erklärte am Freitag, alle in Venezuela inhaftierten US-Bürger seien freigelassen worden
O.Karlsson--AMWN