-
Staatsmedien: Kim beaufsichtigt Test von hochmodernem Mehrfachraketenwerfer
-
Parlamentswahl im kommunistischen Vietnam begonnen
-
Drei iranische Fußballerinnen ziehen Asylantrag in Australien zurück
-
Indian Wells: Zverev gegen Sinner erneut chancenlos
-
Formel 1 sagt Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ab
-
Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt nun wieder gleichauf mit AfD
-
Demonstranten in Kuba randalieren in Büro von Kommunistischer Partei
-
Iran-Krieg: Schweiz lehnt zwei Überfluggesuche für US-Militärflugzeuge ab
-
Handball: Kiel mit Statement-Sieg im Derby
-
Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"
-
Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf
-
Snowboard: Hofmeister triumphiert in Kanada
-
Díaz-Platzverweis: Kompany bedient - Dingert räumt Fehler ein
-
Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen in Straße von Hormus
-
Raimund erlebt Desaster - Deschwanden schreibt Geschichte
-
Slowakei gibt Blockade in letzter Minute auf: EU-Sanktionen gegen Moskau verlängert
-
Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz
-
Erstmals seit sieben Jahren US-Flagge an Botschaft in Venezuela gehisst
-
In Unterzahl: Bayern erkämpft Punkt in Leverkusen
-
Hecking verpasst perfekten Einstand
-
Adeyemi und Reggiani jubeln: BVB hält Verfolger auf Abstand
-
Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas
-
Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark
-
Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Linke und BSW küren Spitzenkandidaten
-
Belgiens Regierungschef fordert Ukraine-Verhandlungen der EU mit Russland
-
Nobelpreisträger Stiglitz: Trump hat "Handgranate auf Weltwirtschaft geworfen"
-
Israels Verteidigungsminister: Iran-Krieg zwei Wochen nach Beginn in "entscheidender Phase"
-
Popp verlässt den VfL Wolfsburg und wechselt zum BVB
-
Philosoph Jürgen Habermas gestorben
-
Paderborn verpasst Sprung auf Aufstiegsplatz
-
Bei Kornetka-Debüt: Braunschweig gelingt Befreiungsschlag
-
Verfolgung von Otepää: Biathlet Nawrath auf Rang acht
-
Aicher starke Vierte - und vor Shiffrin
-
Iranische Behörden: "Normaler" Betrieb auf Öl-Insel Charg trotz US-Angriffen
-
Nur Vierte: Forster verpasst Gold-Hattrick klar
-
Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus"
-
SPD und CDU stimmen für Koalitionsvertrag: Weg für Rot-Schwarz in Brandenburg frei
-
Mecklenburg-Vorpommern: Bildungsministerin Oldenburg führt Linke in Landtagswahl
-
Nachträgliche Verleihung von Karlspreis an belarussische Oppositionelle Kolesnikowa
-
Berliner Abgeordnetenhauswahl: FDP wählt Landeschef Meyer zu Spitzenkandidat
-
US-Regierung kritisiert Nachrichtensender CNN wegen Berichten über Iran-Krieg
-
Klimabilanz 2025: Deutsche CO2-Emissionen sinken nur minimal
-
Nach 14 Jahren: Popp verlässt den VfL Wolfsburg
-
Maier führt offene deutsche Staffel zu Silber
-
Rothfuss und Schmiedt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier
-
Wehrbeauftragter mahnt neuen Haar- und Barterlass für Truppe an
-
Berichte: Innenministerium will Finanzierungs-Stopp für unabhängige Asylberatung
-
Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen
-
KfW-Befragung: Viele deutsche Mittelständler ziehen sich aus US-Geschäft zurück
Kanzler Merz bei "Cold Response": Bereit zur Verteidigung des hohen Nordens
Die Regierungschefs Deutschlands, Norwegens und Kanadas haben beim Besuch eines Nato-Großmanövers in Norwegen ihre Bereitschaft zur militärischen Verteidigung der Nordregionen bekräftigt. "Wir sind bereit, (...) das zu verteidigen, was wir den Hohen Norden nennen", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gekleidet in einer Tarnjacke am Freitag auf Englisch.
Auch der kanadische Premierminister Mark Carney sagte auf dem Stützpunkt Bardufoss im Norden Norwegens: "Wir sind bestens darauf vorbereitet - einzeln und gemeinsam -, die Arktis und den hohen Norden zu verteidigen." Ziel des Manövers "Cold Response" sei es, "diese Fähigkeiten angesichts Russlands und jeder externen Bedrohung weiter zu stärken", sagte Carney an der Seite von Merz und dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Störe.
Bei dem elf Tage dauernden Manöver soll der Einsatz unter extremen winterlichen Bedingungen geübt werden, insbesondere mit Blick auf die Verteidigung der Arktis. Die Nato-Übung wird alle zwei Jahre von Norwegen organisiert. Rund 25.000 Soldaten nehmen daran teil, darunter rund 1600 Soldaten der Bundeswehr.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, aber auch wegen der Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das zu Dänemark gehörende Grönland zu annektieren, nehmen die Spannungen auch in der Arktis zu. "Zu sagen, ein Land könne sich Territorium eines anderen Landes nehmen, ist inakzeptabel", sagte Störe.
Die Frage, ob sie glauben, dass den USA in Sicherheitsfragen im Hohen Norden vertraut werden könne, bejahten Merz, Störe und Carney. Die Sicherheit in der Region betreffe auch die "innere Sicherheit in den Vereinigten Staaten", sagte Störe. "Wir glauben, dass das in ihrem eigenen Interesse liegt."
Die Übung wurde teilweise auch durch den Iran-Krieg beeinträchtigt, der Frankreich dazu veranlasste, den Flugzeugträger Charles de Gaulle ins östliche Mittelmeer zu entsenden. Angesichts des Nato-Manöver zeigt auch Russland Präsenz in der Region. "Wir werden auch nicht zulassen, dass Moskau die Nato an ihrer Ostflanke und hier oben im Norden testet", sagte Merz zuvor am Freitag bei einem Besuch auf der norwegischen Insel Andöya.
Das norwegische Militär hatte am Mittwoch mitgeteilt, in dieser Woche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen F-35-Kampfjets eingesetzt zu haben, um russische Militärflugzeuge im internationalen Luftraum im Norden des Landes abzufangen. "Solche russischen Flüge sind weder ungewöhnlich noch dramatisch, und Russland hat das Recht, diese Missionen auszuführen", erklärte das norwegische Militär. Die russischen Flüge zielten höchstwahrscheinlich darauf ab, sich ein Lagebild zu den Aktivitäten im Rahmen von "Cold Response 2026" zu machen.
Die Arktis erwärmt sich drei- bis viermal schneller als der Rest des Planeten. Sie weckt zunehmendes Interesse, da das schmelzende Meereis einen besseren Zugang zu Ressourcen wie Öl und Gas und zu neuen Schiffsrouten ermöglicht.
Bei einem Besuch in Andöya, wo das bayerische Unternehmen Isar Aerospace mit eigenen Raketen startet, kündigten Merz und Störe eine engere Zusammenarbeit Deutschlands und Norwegens im Weltraumsektor an.
Eine Arbeitsgruppe soll eine bilaterale Partnerschaft in Bereichen ausloten, in denen Europa seine Autonomie stärken will. Diese werde helfen, "unsere Satellitenkommunikation zu sichern und unsere Aufklärungsfähigkeiten zu verbessern", sagte Merz. Viel zu lange sei sich auf andere Nationen verlassen worden, fuhr der Bundeskanzler fort. Nun sei die Zeit für Europa gekommen.
Störe sagte, die norwegische und die deutsche Raumfahrtindustrie ergänzten sich. Deutschland verfüge über eine breite industrielle Basis, Norwegen habe die Technologie, gut etablierte Forschungsgemeinschaften und eine gute geografische Lage.
M.A.Colin--AMWN