-
Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen - Treffen mit Trump
-
Duale Krankenversicherung: Lauterbach sieht bei Merz "Moment der Einsicht"
-
Flensburg-Ranking: Porsche-Fahrer haben mit Abstand die meisten Punkte
-
Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen
-
Iranischer Außenminister Araghtschi zur UN-Generaldebatte in New York eingetroffen
-
Einjähriger verschluckt in München Baustein - Kind nach Behandlung wohlauf
-
Dreijähriger in Mecklenburg-Vorpommern von Auto überrollt und gestorben
-
Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren
-
52-Jähriger bei Arbeitsunfall auf Oktoberfestgelände in München tödlich verletzt
-
Vier Tote durch Taifun "Dujuan" in Japan
-
Anwältin: Von ICE-Beamtem Angeschossener hat noch Kugel im Körper und leidet unter Lähmung
-
Erinnerungsstücke von Brigitte Bardot erzielen bei Auktion fast eine Million Euro
-
Deutsche Olympia-Chancen: "In der Lage, flexibel zu reagieren"
-
Aaron Donald ist zurück - Rams fertigen Giants ab
-
"Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker
-
Verbandswechsel: DFB wartet bei Ben Farhat auf grünes Licht
-
UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs
-
Selenskyj trifft Trump in New York
-
Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein
-
Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"
-
KI-Assistent für vernetzte Mobilität: Akkodis und der Hamburger Verkehrsverbund präsentieren hvv mia auf der InnoTrans 2026
-
Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"
-
Kallas dringt auf Aufrechterhalten von EU-Sanktionen gegen Russland
-
Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter
-
Infantino zeigt sich offen für Dialog über Reformen
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Chef Peters tritt zurück - SPD kündigt Sondierungen an
-
USA, Dänemark und Grönland unterzeichnen am Dienstag ihr Sicherheitsabkommen
-
Nach Ausscheiden aus Landtag Mecklenburg-Vorpommerns: Parteichef Peters tritt zurück
-
Mecklenburg-Vorpommerns SPD kündigt Sondierungen mit Linkspartei und Grünen an
-
Werder-Frauen verpassen vierten Sieg
-
Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen
-
Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
-
Bauchmuskelzerrung: Gruda verpasst Länderspiele
-
Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Berichterstattung über Trump ein
-
Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie
-
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Änderungen bei dualem Krankenkassen-System an
-
22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt
-
Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr
-
Nana Mouskouri und Herfried Münkler erhalten Verdienstorden der Bundesrepublik
-
Grüne kritisieren Merz: "Frei von Demut und Realitätsbezug"
-
CDU-Wahlfiasko: Merz will umsteuern - SPD mahnt Änderungen bei Reformen an
-
Dobrindt will deutlich mehr Syrern den Schutzstatus entziehen lassen
-
USA verschärfen Sanktionen gegen iranische Airlines ab Mittwoch
-
Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München
-
Finale als Ziel? Gwinn hat "Lust auf mehr"
-
Debatte nach Landtagswahlen: CSU-Chef Söder fordert Reformbekenntnis von SPD
-
Nach Linken-Wahlsieg in Berlin beginnt Debatte über neue Landesregierung
-
IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie
-
Nach Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Zeichen stehen auf Rot-Rot-Grün
-
Merz kündigt baldiges Bundesgesetz gegen Enteignungen an - Kritik an Linken
Regierungskrise in Grönland - Außenministerin Motzfeldt tritt zurück
Rückschlag für die wegen der US-Drohungen unter Druck stehende Regierung Grönlands: Nach dem Beschluss der Sozialdemokraten zum Verlassen der Koalition hat Außenministerin Vivian Motzfeldt am Freitag im Streit mit ihrer eigenen Partei den Rücktritt erklärt. Motzfeldt sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie hoffe, dass die Entwicklungen nicht von den USA ausgenutzt würden. Vorerst will Regierungschef Jens-Frederik Nielsen das Außenressort von Motzfeldt übernehmen.
Grönlands Sozialdemokraten hatten seit einigen Tagen damit gedroht, die Koalition zu verlassen. Hintergrund sind die für den 24. März angesetzte Parlamentswahl in Dänemark und umstrittene Regeln für die Kandidaten im Wahlkampf. Grönland gehört als autonomes Gebiet zu dem EU- und Nato-Land.
Motzfeldt sagte der AFP, da sich ihre Partei aus der Koalition zurückziehe, müsse auch sie ihr Amt niederlegen. "In dieser Situation bin ich mit meiner eigenen Partei nicht einverstanden", fügte sie hinzu. Als Außenministerin stand Vivian Motzfeldt mit ihrem dänischen Kollegen Außenminister Lars Lökke Rasmussen im Zentrum der Gespräche mit Washington, nachdem US-Präsident Donald Trump wiederholt damit gedroht hatte, die größte Insel der Welt zu annektieren.
"Die Koalition mit den anderen Parteien steht weiterhin, und die Arbeit, die ich geleistet habe, wird von jemand anderem übernommen werden", sagte Motzfeldt. Doch die Tätigkeit sei "in dieser Situation nicht einfach", schränkte sie ein.
Er sei enttäuscht über das Ausscheiden des Koalitionspartners, erklärte Regierungschef Nielsen im Onlinedienst Facebook. "Die Äußerungen und Signale aus den Vereinigten Staaten haben deutlich gezeigt, dass wir uns im Zentrum einer ernsten geopolitischen Lage befinden", erklärte er. "Genau aus diesem Grund war es für mich wichtig, die größtmögliche Koalition zu bilden."
Nach der Wahl im März 2025 hatte Nielsen eine Koalition mit allen im grönländischen Parlament vertretenen Parteien gebildet - mit Ausnahme von Naleraq, der Partei, die sich am stärksten für eine rasche Unabhängigkeit von Kopenhagen einsetzt.
US-Präsident Trump hatte nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus immer wieder Besitzansprüche auf Grönland erhoben. Er stürzte die Nato damit in eine tiefe Krise. Drohungen einer Übernahme mit Gewalt nahm er im Januar zurück. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnte im Februar aber, Trump wolle das rohstoffreiche und strategisch wichtig gelegene Grönland nach wie vor besitzen.
P.Costa--AMWN