-
Arbeitszeitgesetz: SPD-Parlamentsgeschäftsführer erwartet Einigung mit der Union
-
Millionen-Duo sticht: Schweden startet erfolgreich
-
Carolina Hurricanes gewinnen den Stanley Cup
-
"Tut einfach weh": Enttäuschte Berliner wollen wiederkommen
-
"Haben schon gesprochen": Zverev winkt Wiedersehen mit Cobolli
-
Nach Torparty: Nagelsmann beschwört Teamgeist
-
Justizministerin Hubig will Unterwanderung von Gerichten durch rechtsextreme Schöffen verhindern
-
G7-Gipfel beginnt mit Beratungen zu internationalen Krisen
-
EU nimmt Verhandlungen in Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldau wieder auf
-
EU-Außenminister beraten in Luxemburg über Ukraine-Hilfen und Nahost
-
Urteilsverkündung gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit
-
Ukrainische Regierung: Fünf Tote bei russischen Angriffen in Charkiw
-
Weißes Haus: Käfigkampf-Veranstaltung zu Trumps 80. Geburtstag hat begonnen
-
Last-Minute-Tor: Elfenbeinküste gewinnt Duell der DFB-Gegner
-
UN-Generalsekretär Guterres nennt Iran-Abkommen "entscheidenden Schritt"
-
Trump: Straße von Hormus soll Freitag zur Minenräumung öffnen
-
Merz begrüßt Einigung auf Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA
-
Macron: G7-Staaten werden über dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus beraten
-
Zwei Führungen verspielt: Niederlande nur mit Remis gegen Japan
-
Trump und Vermittler Pakistan verkünden Einigung auf Abkommen zu Iran-Kriegsende
-
Irans Nationalmannschaft in den USA gelandet
-
Medien: Khedira wird bei Real Co-Trainer unter Mourinho
-
Klopp bereut "Noch"-Spruch: "Hätte mir aufs Maul hauen können"
-
"Den Zwerg überrollt": Pressestimmen zum deutschen WM-Auftakt
-
Kein Problem in Houston: DFB-Raketenstart gegen Curacao
-
Schweizer stimmen gegen Begrenzung von Einwohnerzahl
-
Proteste und Ausschreitungen in Genf vor G7-Gipfel in Evian
-
Selenskyj will bei G7-Gipfel mit Trump über Ukraine-Krieg sprechen
-
Unterzeichnung von Abkommen zu Iran-Krieg weiter ungewiss - Israel greift Beirut erneut an
-
Ausschreitungen bei Anti-G7-Protesten in Genf: Gebäude beschädigt
-
Gidsel entzaubert: Berlin verliert Königsklassen-Finale erneut
-
Deutscher Rekord: Neuer jetzt ältester Nationalspieler
-
Rückkehrer Neuer startet gegen Curacao
-
Fratzscher: Mehr Frauen in Vollzeit könnten Rentensystem stabilisieren
-
Team-WM: Schindler und Pietreczko scheitern im Viertelfinale
-
"Grazie a tutti": Hamilton siegt im Ferrari - Antonelli raus
-
Erlösung für Hamilton und Ferrari - Drama um Antonelli
-
Final Four: Magdeburg gewinnt Spiel um Platz drei
-
Shelton gewinnt Rasenturnier in Stuttgart
-
Selenskyj fordert vor G7- und EU-Gipfel mehr Luftverteidigungssysteme für die Ukraine
-
Israel greift erneut Vororte Beiruts an - Iran zieht Gespräche mit USA in Zweifel
-
Spahn pocht auf Reform von Arbeitszeitregeln - SPD will Arbeitnehmer stärken
-
Eine Woche nach Triumph: Zverev dankt seinen Fans
-
Sexualverbrechen in Halle: Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren unter Verdacht
-
Grüne befürchten Unterfinanzierung wichtiger Bahnprojekte
-
Proteste in Genf gegen G7 vor dem Gipfel in Frankreich
-
Trickdiebe tragen Kommode mit Gold- und Silberschmuck aus Wohnung von Seniorin
-
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu möglicher Unterzeichnung von Abkommen
-
Referendum in der Schweiz: Nein zur Begrenzung der Zuwanderung zeichnet sich ab
-
Generalsanierung beendet: Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb
Hightechspionage für chinesischen Geheimdienst: Ehepaar in München festgenommen
Ihr Ziel waren militärisch nutzbare Informationen aus dem Hightechbereich: Ermittler haben am Mittwoch in München ein mutmaßlich für einen chinesischen Geheimdienst arbeitendes Ehepaar festgenommen. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte, soll es sich teils als Dolmetscher und Mitarbeiter eines Automobilzulieferers ausgegeben haben, um Kontakte zu Spezialisten an Hochschulen und Forschungsinstituten aufzubauen.
Bei den Beschuldigten handelt es sich demnach um deutsche Staatsbürger, ihre Namen wurden mit Xuejun C. und Hua S. angegeben. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft sammelten sie "wissenschaftliche Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie". Zu diesem Zweck standen sie mit Lehrstuhlinhabern und anderen Experten in Bereichen wie Luft- und Raumfahrtechnik, Künstlicher Intelligenz und Informatik im Austausch.
Einige betroffene Wissenschaftler wurden demnach nach China gelockt, in dem ihnen als Vorwand bezahlte Vorträge vor einem zivilen Publikum in Aussicht gestellt wurden. "Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen", erklärte die Bundesanwaltschaft. Den beiden Beschuldigten wird geheimdienstliche Agententätigkeit vorgeworfen. Ihre Wohnanschriften und Arbeitsplätze wurden durchsucht. Angaben zum Alter machten die Ermittler nicht.
Noch am Mittwoch wurden die Festgenommenen nach Karlsruhe gebracht, wo sie einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt werden sollten. Er entscheidet über die Anordnung der Untersuchungshaft.
Parallel rückten Einsatzkräfte bei zehn nicht tatverdächtigen möglichen Zeugen aus. Die nicht näher bezeichneten "Maßnahmen" erfolgten nach Angaben der Bundesanwaltschaft am Mittwoch an verschiedenen Orten in den sechs Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Details wurden nicht genannt.
An den Ermittlungen gegen das Ehepaar beteiligt waren der Karlsruher Behörde zufolge auch das Bundesamt für Verfassungsschutz und das bayerische Landeskriminalamt. Der Verfassungsschutz warnt seit Jahren vor massiven chinesischen Spionageaktivitäten. Das Land will das illegal erlangte Knowhow demnach einsetzen, um technologische Vorsprünge in zentralen Zukunftsbranchen wie Robotik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Informationstechnologien zu erreichen. China verfolge die erklärte Langfriststrategie, zur stärksten Wirtschaftsmacht der Welt zu werden.
Auch nach Erkenntnissen des deutschen Hightechbranchenverbands Bitkom ist China neben Russland ein Hauptakteur bei Wirtschaftsspionage und Cyberattacken in Deutschland. Wie aus einer von diesem im September vorgelegten Studie hervorging, konnten 46 Prozent oder fast die Hälfte der von entsprechenden Vorfällen betroffenen deutschen Unternehmen die Urheber nach China zurückverfolgen. Der Gesamtschaden durch analoge und digitale Angriffe auf Firmen stieg demnach auf rund 289 Milliarden Euro.
F.Pedersen--AMWN