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"Tut einfach weh": Enttäuschte Berliner wollen wiederkommen
Abermals nur mit der Silbermedaille im Gepäck verließen die Füchse Berlin am Sonntagabend enttäuscht die Kölner Lanxess Arena. "Natürlich sind wir traurig", gab Trainer Nikolej Krickau zu. Zum zweiten Mal in Folge hat Berlin das Endspiel in der Champions League verloren, gegen den Rekordsieger FC Barcelona unterlag das Team um Welthandballer Mathias Gidsel 34:37 (16:20).
"Es fühlt sich wirklich, wirklich mies an. Es tut einfach weh", sagte Nationalspieler Tim Freihöfer: "Wir waren nah dran, hatten aber gleichzeitig das Gefühl, dass Barca immer die Oberhand behielt. Wir haben am Wochenende wirklich alles gegeben und es absolut versucht, aber manchmal reicht es eben nicht."
Gegen das katalanische Starensemble um den künftigen Berliner Dika Mem, der ab 2027/28 für die Füchse spielen wird, erwischte Berlin vor allem offensiv einen schwachen Start. "Sie haben mit Abstand die beste Abwehr der Welt", analysierte Krickau: "Die ersten 15 Minuten waren entscheidend". Insbesondere Torhüter Nielsen stoppte die Berliner Angriffe immer wieder mit 14 Paraden.
Die Füchse warten weiter auf den ersten Triumph in der Königsklasse. "Wir hatten fest geglaubt, dass dies unser Jahr werden könnte. Aber wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die an solche Ereignisse gewöhnt ist – sie waren schon so oft hier und haben im Finale wirklich eiskalt agiert", sagte Welthandballer Mathias Gidsel.
Bereits im Vorjahr hatten die Füchse das Endspiel verloren, damals 26:32 gegen den SC Magdeburg. Nun bewies Berlin trotz der Finalpleite, sich in der internationalen Spitze etabliert zu haben.
Max Darj erinnerte daran, "dass wir in dieser Saison erneut eines der besten Teams in Europa waren. Wir haben gezeigt, dass wir nicht weit vom Titelgewinn entfernt sind". Für den Berliner Kapitän ist klar: "Unser einziges Ziel ist es, hierher zurückzukehren und in der nächsten Saison 1000 Prozent zu geben, um die Trophäe zu gewinnen."
A.Rodriguezv--AMWN