-
US-Reise: Verteidigungsminister Pistorius trifft Hegseth im Pentagon
-
Verletzte bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei in Rumänien
-
Bundeskanzler Merz sagt Reise nach New York zur UN-Generaldebatte ab
-
Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei
-
OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren
-
EU-Parlament hebt Immunität von ultrarechtem polnischen Politiker Braun auf
-
US-Finanzminister Bessent will chinesischen Amtskollegen treffen
-
Nach nur sechs Spielen: Toppmöller und Lens trennen sich
-
Irak will mehr Öl nach Europa exportieren - Pipeline nach Deutschland denkbar
-
Ägypten und Saudi-Arabien fordern freie Schifffahrt durch Meerenge Bab al-Mandab
-
Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick
-
Carney betont enge Verbindung Kanadas zu den USA
-
US-Notenbank Fed berät über Leitzins: Gegen Trumps Willen Erhöhung möglich
-
60-Jähriger stirbt in Hessen nach Schüssen: Drei Verdächtige festgenommen
-
Oberstes Gericht Brasiliens prüft Verbindungen von Richter zu inhaftiertem Banker
-
Ehemalige Regierungspartei in Brandenburg: Landtagsabgeordneter tritt aus BSW aus
-
Rekordhohe Spritpreise: Merz stellt Entlastungen in Aussicht
-
Neuendorf: "System" Infantino muss beendet werden
-
Nach Niederlage im Briefwahl-Streit: Trump kritisiert Oberstes US-Gericht scharf
-
Anwälte: Duterte leidet unter "erheblichen Gedächtnisverlusten"
-
Unbekannte stehlen dutzende Orgelpfeifen aus leerstehender Kirche in Gütersloh
-
Bund sagt Berlin höhere Hauptstadt-Unterstützung für Sicherheit und Kultur zu
-
Weitere Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Nach 1404 Tagen: Vuskovic zurück im HSV-Training
-
Katar: Schließung der Meerenge Bab al-Mandab hätte "katastrophale" Folgen für die Welt
-
Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen
-
WHO: Ebola breitet sich in kongolesischer Unruhe-Provinz Nord-Kivu "exponentiell" aus
-
Krisensitzung in CDU-Zentrale: Merz ruft Präsidium für Wahlabend zusammen
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom würde Kamala Harris bei US-Wahl den Vortritt lassen
-
Gegenseitige Schuldzuweisungen nach russischem Angriff mit Leuchtraketen auf dänischen Hubschrauber
-
"Trendbarometer": Union fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 - Auch AfD verliert
-
Merz will an Reformkurs festhalten - trotz Wahlschlappe
-
Merz stellt Entlastungen von hohen Spritpreisen in Aussicht
-
Extremsommer lässt in Frankreich heftige Ernteeinbußen befürchten
-
Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken
-
Fast fünf Millionen Menschen im Osten Indiens von Hochwasser betroffen
-
Griechischer Neonazi kündigt nach Haftentlassung Rückkehr in die Politik an
-
Wadephul und Söder geben Merz Rückendeckung: "Wir haben Pflicht zu erfüllen"
-
Krisensitzung in CDU-Zentrale: Merz ruft Bundesvorstand für Wahlabend zusammen
-
Zwei eritreische Regierungsgegner in Deutschland unter Terrorverdacht festgenommen
-
Brutaler, vernetzter, internationaler: BKA sieht Organisierte Kriminalität im Wandel
-
US-Behörde räumt erstmals Munitionsknappheit wegen des Iran-Krieges ein
-
Studie: Wettervorhersagen in ärmeren Ländern deutlich ungenauer
-
EZB-Belegschaft mahnt Transparenz über Lagardes Zukunft an
-
Bericht: Banken kritisieren Energiepolitik in Brief an Ministerin Reiche
-
Mutmaßliche Sabotage: Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande lahmgelegt
-
Oberstes US-Gericht stoppt Trumps Pläne zur Erschwerung der Briefwahl
-
45-Jähriger in Bayern bei Feier in Wohnung tödlich verletzt - Täter flüchtig
-
Nächster Rückschlag: Ouédraogo muss operiert werden
-
Serien "Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab
Spannungen mit Warschau: Selenskyj bleibt offenbar Ukraine-Konferenz in Polen fern
Wegen des Streits mit Warschau um die Weltkriegsvergangenheit bleibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj offenbar einer wichtigen Konferenz in Polen fern. Sie werde die ukrainische Delegation bei der Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine im polnischen Danzig anführen, teilte Regierungschefin Julia Swyrydenko am Dienstag in Onlinediensten mit - womit sie praktisch bestätigte, dass Selenskyj nicht daran teilnimmt.
Die Wiederaufbau-Konferenz in Danzig, zu der auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet wird, soll am Donnerstag stattfinden. Das Format war in den Vorjahren in Rom, Berlin und Lugano ausgerichtet worden. Die Veranstaltung sollte unter anderem Warschaus Position als Nachbar und Verbündeter Kiews festigen. Polen gehört bislang zu den wichtigsten militärischen und humanitären Unterstützern der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland.
Allerdings sorgte zuletzt die Ehrung einer ukrainischen Armeeeinheit durch Selenskyj in Polen für Empörung. Der ukrainische Staatschef benannte die Einheit Ende Mai nach der berüchtigten Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die zwischen 1943 und 1945 in der Region Wolhynien Massaker an zehntausenden Polen und Juden verübte. Historiker sprechen von bis zu 100.000 Getöteten.
Wolhynien gehörte bis 1939 zu Polen. Durch den Hitler-Stalin-Pakt wurde die Region der ukrainischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Heute liegt sie in der Westukraine.
Die UPA war in den 1940er Jahren der militärische Arm der OUN, der Partei ukrainischer Nationalisten. Ihr Anführer war der berüchtigte Stepan Bandera. In ihrem Kampf für die ukrainische Unabhängigkeit von der Sowjetunion kollaborierten OUN und UPA im Zweiten Weltkrieg zeitweise mit Nazideutschland.
Während die Nationalisten von OUN und UPA in der heutigen Ukraine als Helden verehrt werden, werden deren Taten in Polen als Völkermord eingestuft. Bereits 2024 hatte Uneinigkeit über die Massaker von Wolhynien zu diplomatischen Streitigkeiten zwischen Kiew und Warschau geführt.
Im Zuge des jüngsten Eklats entzog Polens Präsident Karol Nawrocki seinem ukrainischen Kollegen die höchste polnische Auszeichnung, den Weißer-Adler-Orden. Aus Solidarität mit ihrem Staatschef gaben am Wochenende mehrere führende ukrainische Politiker ihre eigenen polnischen Auszeichnungen ebenfalls zurück.
Der rechtsnationale Nawrocki vertritt seit seinem Amtsantritt 2025 eine kritische Position gegenüber der Ukraine. Im Rahmen der Aberkennung des Ordens für Selenskyj erklärte er allerdings, dass "diese Entscheidung nicht gegen das ukrainische Volk gerichtet ist". Es werde "keine Änderungen der strategischen Ausrichtung der polnischen Sicherheitspolitik" geben.
Polens pro-westlicher Regierungschef Donald Tusk appellierte zwar an beide Seiten, die Spannungen zu entschärfen. Allerdings gibt auch er Kiew die Schuld an der diplomatischen Krise. Zudem forderte er Selenskyj auf, seine Entscheidung zur Benennung der Armeeeinheit nach der UPA rückgängig zu machen - was dieser zurückwies.
O.Johnson--AMWN