-
75-Jähriger umfährt Schranken: Tödlicher Bahnunfall in Schleswig-Holstein
-
Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala
-
Warnung vor AfD-Regierung: Bildschirm bei MDR-Sendung in Sachsen-Anhalt schwarz
-
Merz bekennt sich vor Kabinettsklausur zu Kampf gegen Klimawandel
-
Menschenrechtsgericht fordert Freilassung des in der Türkei inhaftierten Kulturförderers Kavala
-
Deutsche Wirtschaft zeigt sich deutlich widerstandsfähiger als erwartet
-
Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt
-
Kühlschrank für Menschen soll japanische Arbeiter vor Hitze schützen
-
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni - Branche sieht noch keine Wende
-
Medienberichte: Weitere Drohne und Sprengstoff nach Vorfall in Leipzig gefunden
-
Müller und Hummels investieren in portugiesischen Erstligisten
-
Rheinland-Pfalz: Ehrlicher 13-Jähriger bringt gefundene 500 Euro zu Polizei
-
Digitale Medien an der Spitze: Freizeit-Monitor 2026 mit klarem Ergebnis
-
Warken vor Klausur: Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist zentrale Aufgabe
-
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni
-
Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier
-
Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als 71 Milliarden Euro
-
Trotz Irankriegs: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen
-
"Washington Post" muss geschasste Kolumnistin Karen Attiah wieder einstellen
-
"Genug ist genug": Frühere Fußballstars kritisieren Infantino
-
Medien: Ermittler gehen von mehreren Drohnen bei Vorfall in Leipzig aus
-
Supreme Court macht vorerst Weg frei für Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
Winston-Salem: Altmaier erreicht Achtelfinale
-
Vor Kabinettsklausur: CDU-Arbeitnehmer warnen vor sozialer Schieflage
-
Frauen-WM 2027: Auslosung am 11. Dezember in Rio de Janeiro
-
US Open: Federer sorgt für Begeisterung in New York
-
Seeler abgelöst: HSV-Teenie Lemke schnappt sich Altersrekord
-
Kaul erklärt Silber-Rezept: "Diese Restlockerheit braucht man"
-
Wie 2008: Erstligisten geben sich - noch - keine Blöße
-
Die Sport-Höhepunkte am Dienstag, 25. August
-
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
-
KI-Songs werden aus Musikcharts in Australien verbannt
-
Menschenrechtsgericht urteilt zu in Türkei inhaftiertem Kulturförderer Kavala
-
Computerspielmesse Gamescom startet in Köln
-
"Zuhause in Deutschland": Steinmeier lädt zu Diskussion über Einwanderung und Integration ein
-
Bundesregierung kommt zu Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg zusammen
-
Zwei Monate nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf über 6500
-
AOK-Chefin plädiert für Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung
-
Supreme Court billigt vorerst Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter
-
"Terror-Unterstützer": USA streichen Syrien von Liste
-
Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere
-
Bericht: Baerbock wird Professorin in New York
-
London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
-
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
-
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
-
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
-
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
-
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
Lobbyranking: Fortschritte bei Transparenz - aber Probleme bei Umsetzung von Regeln
Bei der Transparenz in Sachen Lobbyismus in Deutschland sieht die Organisation Transparency International Verbesserungen, aber auch strukturelle Probleme. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten neuen "Lobbyranking" der Organisation hervor. Kritisiert wurde vor allem eine oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln.
In dem Ranking vergleicht Transparency Deutschland die Regeln für eine integre und transparente Politik in den Bundesländern und im Bund. Bewertet wird, ob und in welcher Qualität Lobbyregister, legislativer Fußabdruck, Karenzzeiten für Regierungsmitglieder und Verhaltensregeln für Abgeordnete existieren.
Demnach hat sich die Lage in zwölf der 16 Länder verbessert, verglichen mit der Analyse der Organisation vor zwei Jahren. Allerdings erreichten 13 Bundesländer im Lobbyranking 2026 nicht einmal die Hälfte der möglichen Transparency-Kriterien.
Am besten schneidet dabei der Bund mit einem Anteil von 73 Prozent ab. Defizite gebe es hier vor allem noch beim sogenannten exekutiven Fußabdruck, also der Offenlegung des Lobby-Einflusses bei der Arbeit der Ministerien und Behörden, vor allem der Erarbeitung von Gesetzentwürfen.
Unter den Ländern liegt Baden-Württemberg mit einer Quote von 59 Prozent vorn, gefolgt von Bayern mit 56 Prozent und Hamburg mit 50 Prozent. Deutlich verschlechtert hat sich der vorherige Spitzenreiter Thüringen. Das Land kommt mit 43 Prozent (minus 26 Prozentpunkte) nur noch auf den vierten Platz. Schlusslichter sind Niedersachsen mit 22 Prozent, Sachsen-Anhalt mit 20 Prozent und Bremen mit 15 Prozent.
"Das Lobbyranking 2026 offenbart ein strukturelles Problem", erklärte der Co-Leiter der Arbeitsgruppe Politik von Transparency Deutschland, Norman Loeckel. "Selbst dort, wo Regelungen zur Lobbytransparenz existieren, mangelt es häufig an ihrer Umsetzung." Thüringen sei hier das deutlichste Beispiel. Es gebe teils vorbildliche Regeln, die jedoch "faktisch außer Kraft gesetzt sind".
Dieses Problem gebe es im Grundsatz auch in anderen Bundesländern sowie beim Bund, etwa beim exekutiven Fußabdruck, aber auch generell bei Offenlegungspflichten. "Wo Verstöße ohne Konsequenzen bleiben, verlieren Transparenzregeln ihre Wirkung – und die Politik ihre Glaubwürdigkeit", warnte Loeckel.
Laut dem Ranking gibt es zudem in sechs Bundesländern bislang kein öffentliches Lobbyregister, in dem Lobbyistinnen und Lobbyisten von Unternehmen oder Verbänden verzeichnet werden müssen. In vier Ländern gebe es zudem keine verpflichtende Karenzzeit für den Wechsel von Politikerinnen und Politikern in die Privatwirtschaft. Regeln zum legislativen Fußabdruck, also zur Lobbyarbeit in den Parlamenten, fehlten sogar in neun der 16 Bundesländer.
A.Rodriguezv--AMWN