-
Burnham: Offen für Beteiligung Deutschlands an Kampfjet-Projekt GCAP
-
Nobelpreis für Literatur geht an kanadische Lyrikerin Anne Carson
-
"Bürokratiemonster": Getränkeindustrie fordert kompletten Stopp der Zuckersteuer
-
Italo-Einstieg: Erfolg für DB in Gerichtsstreit gegen Beschluss von Netzagentur
-
VfB: Torwarttalent Seimen feiert Bundesliga-Premiere
-
30 Tote bei russischem Angriff auf zwei Busse in Ostukraine
-
Haushaltsausschuss stimmt zu: Bundeswehr kann weitere Fregatten kaufen
-
Sachsen: Emu büxt aus und verletzt Besitzer beim Einfangen
-
Nobelpreis für Literatur geht an Kanadierin Anne Carson
-
Vaterschaftsanerkennung durch Transmann vor einigen Jahren kann unwirksam sein
-
Merz empfängt britischen Premier Burnham zu Antrittsbesuch in Berlin
-
Shanghai: Auch Struff in zweiter Runde
-
Bundestag streitet über Steuerreform - Ausgleich kalter Progression gefordert
-
Experten: Bundesregierung beim Bürokratieabbau auf gutem Weg
-
China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um Nachfolge von WHO-Chef Tedros
-
Italiens Parlament billigt umstrittene Wahlrechtsreform von Meloni
-
EuGH: Urlaub und Zulagen werden bei mehreren Arbeitsverträgen anteilig berechnet
-
Wirtschaftsministerium hebt Regierungsprognose 2026 auf 1,3 Prozent an
-
"Russlands Google": Drohnenangriff beschädigt Jandex-Rechenzentrum
-
AOK: Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen deutlich gestiegen
-
Deutsche Firmen exportieren im August etwas weniger - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Klage der Bahn gegen Behördenbeschluss zu Italo-Markteinstieg erfolgreich
-
Gericht: Keine vorzeitige Haftentlassung ohne Angaben zu Millionenbeute
-
EuGH: Verspätungsursache entscheidend für Erstattung bei Flugreisen
-
"Viele Fehler": Watzke unterstreicht DFB-Haltung zu Infantino
-
Razzia und Festnahmen: 72-Jährige soll bundesweites Geldwäschenetzwerk angeführt haben
-
Steinmeier mit militärischen Ehren zu Staatsbesuch in Paris empfangen
-
Cookies ohne Einwilligung: Bundesgerichtshof prüft Haftung
-
Tedros-Nachfolge: China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um WHO-Chefposten
-
Kommunikation über Koalitionsausschuss: SMS statt Pressekonferenz
-
Israel ordnet Abzug von Diplomaten an: Britisches Konsulat in Jerusalem stellt Arbeit ein
-
Klingbeil: Steuerreform setzt "im Rahmen des Möglichen" richtige Schwerpunkte
-
Rubio: USA wünschen sich ein "starkes Europa"
-
Ein Toter und eine Verletzte bei Bär-Angriff in mongolischer Hauptstadt
-
Niedersachsen: 40-Jährige findet vier Meter lange Schlangenhaut auf Gehweg
-
Auto erfasst Mopeds in Brandenburg: Vier Tote 14 bis 19 Jahre alt
-
Rot-Grün-Rot in Berlin einigt sich auf Aufnahme von Sondierungsgesprächen
-
Stimmungstest für Meloni: Italiens Parlament entscheidet über umstrittene Wahlrechtsreform
-
Polizei setzt Suche nach möglichem Puma nahe München fort
-
Igel oder Eule statt Churchill: Neue Pfund-Scheine zeigen künftig Tiermotive
-
Spannung vor Vergabe des Literaturnobelpreises: Experten tippen auf eine Frau
-
WWF: Wildtierpopulation weltweit seit 1970 um fast drei Viertel geschrumpft
-
Steuerreform: Union fordert vollständigen Ausgleich von kalter Progression
-
Verbände fordern schärfere EU-Regeln für Produkte aus Drittstaaten
-
Krankheitskosten im Jahr 2024 auf rund 528 Milliarden Euro gestiegen
-
Deutsche Exporte im August leicht gesunken - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Leitende Informatikerin für Apollo-Programm der Nasa: Margaret Hamilton mit 90 Jahren gestorben
-
Einen Tag nach tödlichen Angriffen: Huthis attackieren erneut Flughafen in Riad
-
WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York
-
Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich
Rettig vor EM: "Müssen emotionale Rendite sichern"
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hofft für die bevorstehende Heim-EM trotz der Negativerfahrung des Verbandes bei der WM 2022 in Katar auch auf positive Effekte für die Gesellschaft. Außer ein erfreuliches Ergebnis der deutschen Mannschaft wünschte sich Rettig in einem Focus-Interview vor allem eine Wiederbelebung der Atmosphäre beim WM-Sommermärchen 2006.
Gesellschaftspolitisch sieht Rettig den DFB ebenso wie den "Profifußball insgesamt" in der Verantwortung: "Eine Branche, die ihr Geld mit und durch die Öffentlichkeit verdient, braucht gesellschaftliche Akzeptanz. Anders als in der Realwirtschaft gibt es im Profifußball eine emotionale Rendite, die wir sichern müssen", sagte Rettig und fügte an: "Das heißt auch, dass wir in diesen schwierigen Zeiten Hoffnung und Orientierung geben. Und der Sport – und der Fußball ist ein großer Teil davon – hat auch eine Verantwortung, durch das Miteinander rechten Tendenzen entgegenzuwirken und in Zeiten von Fake News ein wichtiger Ratgeber und Wegweiser zu sein."
Vor diesen Hintergründen und im Rückblick auf die Regenbogenbinden-Debatte in Katar soll die EM nach den Vorstellungen des 60-Jährigen "wieder einen positiven Spirit erzeugen". Besucher aus dem Ausland sollen wie vor 18 Jahren künftig auch gerne an die EM zurückdenken können, meinte Rettig: "Diese Willkommenskultur und Gastfreundschaft wieder zu zeigen, ist für mich die stärkste gesellschaftliche Aufgabe und Botschaft, die wir hinterlassen sollten."
Die momentan fehlende EM-Euphorie hat aus Rettigs Sicht mehr Ursachen als nur wiederkehrende Enttäuschungen der deutschen Nationalmannschaft. "Wir dürfen nicht alles auf den DFB schieben. Zur Vorfreude und zur Emotionalität gehören auch Rahmenbedingungen außerhalb des Fußballs. Wir sind in einer sehr schwierigen Situation in unserem Land. Wir haben Krieg in Europa, wirtschaftliche Probleme und eine gesellschaftliche Spaltung, die durch rechte Gruppierungen hervorgerufen wird. Für viele ist die EM noch sehr weit weg, weil wir im Hier und Jetzt ganz andere Probleme haben", erklärte der frühere Bundesliga-Manager.
Entsprechend gehört für Rettig auch eine EM-Begeisterung um das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zu den Gradmessern für ein erfolgreiches EM-Turnier: "Wichtig wäre, dass uns die Herzen zu fliegen. Das wäre schon mal nicht schlecht."
S.Gregor--AMWN