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Ski-Hoffnung Straßer hadert mit chinesischen Auflagen: "Natürlich krass"
Skirennläufer Linus Strasser hadert mit den Forderungen des Olympia-Gastgebers China für die Einreise zu den Winterspielen. "Es ist natürlich krass, was wir alles für Auflagen haben und was die alles wollen", sagte der Gewinner des Nachtslaloms in Schladming bei RTL und ntv: "Es gibt ja extra diese Olympia-App, wo wir gefühlt unser halbes Leben hochladen müssen. Wo man sich denkt, was genau hat das jetzt mit dem Leistungssport oder mit Olympia zu tun."
Das Organisationskomitee der Spiele in Peking (4. bis 20. Februar) sei "da knallhart", führte der Münchner aus: "Da heißt es hochladen oder du wirst einfach nicht freigeschaltet und deine App springt nicht auf grün um, sondern bleibt einfach rot. Und dann fliegst du halt nicht nach China."
Auch das sogenannte Health Monitoring, das vom Olympia-Gastgeber zwecks Corona-Eindämmung verlangt wird, nervt den 29-Jährigen: "Ich will da gar nicht zu kritisch drüber reden, aber es ist krasser als man denkt. Aber ich bleibe dabei, was Aksel Lund Svindal gesagt hat. Der hat es auf den Punkt gebracht: Wir brauchen jetzt nicht eine oder zwei Wochen vorher anfangen uns zu beschweren, das hätte man auch vor vier oder sechs Jahren wissen können."
O.Johnson--AMWN