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Hoeneß begeistert: "Im Moment so der Idealzustand"
Uli Hoeneß sieht seinen FC Bayern aktuell nahezu am Limit. Es seien momentan alle beim deutschen Rekordmeister "sehr, sehr zufrieden. Ich habe immer gesagt, wenn man eine Mannschaft hat, mit der man sehr zufrieden ist, dann kann man sich auf der Tribüne endlich mal zurücklehnen", betonte der Münchner Ehrenpräsident am Donnerstag am Rande einer Veranstaltung des Klubs zum Thema Demenz.
Er habe Trainer Vincent Kompany zuletzt gesagt, so Hoeneß weiter, "dass man früher in der 80. Minute gehofft hat, dass das Spiel bald zu Ende ist. Und jetzt ist man in der 80. Minute und sagt sich: Hoffentlich spielen die noch lange, weil es so viel Spaß macht. Die haben Spaß, die Zuschauer haben Spaß und auch wir auf der Tribüne haben Spaß - und das ist eigentlich im Moment so der Idealzustand, wie man sich den FC Bayern vorstellen will."
Die Bayern, die mit 16 Pflichtspielsiegen beeindruckend in die Saison gestartet waren, führen die Tabelle der Bundesliga nach zehn Spielen mit sechs Punkten Vorsprung auf RB Leipzig an. Auch in der Champions League liegen die Münchner mit zwölf Zählern aus vier Spielen vor dem Topspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) beim Zweiten FC Arsenal vorne.
Die Frage allerdings, ob dem FC Bayern denn keiner mehr gefährlich werden könne, fand Hoeneß dann doch "ein bisschen übertrieben". Es werde "natürlich nicht immer so gehen, es wird auch mal Rückschlag geben", warnte er, ergänzte aber gleichzeitig: "Was wir bisher auch international gespielt haben, war aller Ehren wert. Wenn ich die zwei großen Spiele gegen Chelsea und gegen Paris anschaue, war das toll."
Es sei bislang "fast alles eingetroffen", was der Klub im Sommer geplant hatte, lobte Hoeneß und sprach von einem "Traum, den wir hatten, dass wir möglichst wenig Geld ausgeben, aber trotzdem eine tolle neue Mannschaft haben". Man habe "nicht noch 50 Millionen da und 60 Millionen da ausgegeben", sondern auf Talente wie Lennart Karl oder Tom Bischof gesetzt: "Das hat unserer Kasse gut getan. Und wir haben natürlich jetzt einen Trainer, der bereit ist, junge Spieler einzubauen - und das ist natürlich wunderbar."
D.Moore--AMWN