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Kilde erwägt Comeback in Copper Mountain
Der frühere Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde steht nach quälend langer Leidenszeit unmittelbar vor seinem Comeback im Ski-Weltcup. Er erwäge einen Start beim Super-G am Donnerstag (19.00 Uhr/Eurosport und Sportschau-Stream) in Copper Mountain, dem ersten Speedrennen im Olympiawinter, sagte der Norweger.
Noch sei er ein wenig unsicher, betonte Kilde, er wolle "nichts Dummes" tun. Eine endgültige Entscheidung will er am Mittwochabend fällen, davor erwarte er "schlaflose Nächte". Ursprünglich war sein Plan, in der kommenden Woche bei den Rennen in Beaver Creek in den Skizirkus zurückzukehren. Das Rennen in Copper wäre "ein Bonus", meinte der Verlobte von Skikönigin Mikaela Shiffrin (USA).
Sein bislang letztes Rennen bestritt Kilde am 13. Januar 2024, als er bei der Abfahrt in Wengen schwer stürzte. Damals zog er sich schwere Verletzungen im rechten Bein und in der linken Schulter zu. In der Folge musste er sich mehreren Operationen unterziehen, der Heilungsverlauf wurde erschwert von zahlreichen Rückschlägen. Noch vor einem Monat konnte Kilde seinen linken Arm nicht über Schulterhöhe anheben.
Der 33-Jährige gehört zu den Stars der Szene. Er gewann 21 Weltcup-Rennen, darunter zweimal die berühmt-berüchtigte Abfahrt von Kitzbühel, je zweimal die Gesamtwertung in Super-G und Abfahrt sowie 2020 die große Kristallkugel. Bei Olympia 2022 holte er Silber und Bronze, bei der WM 2023 zweimal Silber.
F.Pedersen--AMWN