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Popp verlässt den VfL Wolfsburg und wechselt zum BVB
Alexandra Popp wird den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren, sieben Meistertiteln und zwei Triumphen in der Champions League verlassen. Ihr Weg führt zu Borussia Dortmund. Ihren Abschied verkündete die langjährige Nationalspielerin am Samstag in einem Instagram-Video, ehe wenige Stunden später vor dem Bundesligaspiel der BVB-Männer gegen den FC Augsburg die Verpflichtung Popps im Stadion bekannt gegeben wurde.
"Nach 14 Jahren VfL, großer Überlegung und großen Gefühlen ist die Entscheidung gefallen: Ich werde meinen Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern", teilte Popp (34) mit und musste dabei kräftig durchatmen. Ihre Karriere in der Nationalmannschaft hatte die Olympiasiegerin von Rio de Janeiro und dreimalige Fußballerin des Jahres bereits 2024 beendet.
"Ich durfte in 14 Jahren 20 Titel mit meinen Mädels feiern", sagte Popp, "das waren unglaublich viele wahnsinnige Momente, die mein Leben sehr, sehr geprägt haben." Sie war mit dem VfL auch elfmal DFB-Pokal-Siegerin geworden. Nun, sagte Popp, "hoffe ich, dass wir die letzten Monate positiv bestreiten, wir haben noch vieles vor".
In Dortmund geht für Popp ein "Kindheitstraum" in Erfüllung. So hatte sie einen möglichen Wechsel zu Borussia Dortmund bereits zuvor bezeichnet. "Meine Vorfreude ist riesengroß", sagte Popp vor dem Bundesliga-Spiel des BVB am Samstag im Signal-Iduna-Park: "Jetzt stehe ich hier und darf schwarz-gelb tragen. Etwas Größeres gibt es nicht."
Der BVB spielt derzeit in der drittklassigen Regionalliga West und will mit Macht in die Bundesliga. Die Dortmunder haben ihre Ambitionen zuletzt mit der Verpflichtung des Wolfsburger Erfolgsmanagers Ralf Kellermann unterstrichen. Popp ist in Witten geboren.
"Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, etwas Neues zu wagen. Mein Herz schlägt für Dortmund. Ich möchte hier etwas mitentwickeln und bewegen. Deswegen habe ich mich entschieden, hierherzukommen", sagte Popp. Anschließend machte sie vor der Südkurve eine La Ola mit den Fans.
P.Stevenson--AMWN