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Wunder-Wirtz übertüncht wilde Wackler
Der alles überragende Fußball-Zauberer Florian Wirtz hat bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft große Hoffnungen auf magische WM-Nächte geweckt. Mit zwei Wunder-Toren und zwei Vorlagen bescherte der Ausnahmekicker der DFB-Elf zum Start ins Turnierjahr einen 4:3 (2:2)-Erfolg gegen die Schweiz. 79 Tage vor dem Aufbruch in die WM-Mission bereitete die wacklige Abwehr Bundestrainer Julian Nagelsmann in Basel aber einiges Kopfzerbrechen.
Dan Ndoye (17.) nutzte gleich die erste Fehlerkette und brachte die Hausherren im St. Jakob-Park wie beim jüngsten Treffen bei der EM 2024 (1:1) in Führung. Nach dem Ausgleich durch Jonathan Tah (26.) geriet die in ihren neuen blauen Auswärtstrikots angetretene DFB-Elf durch Breel Embolo (41.) erneut in Rückstand.
Serge Gnabry (45.+2) machte diesen vor den Augen von Ex-Bundestrainer Joachim Löw wett. Dann hatte der überragende Wirtz seinen ersten großen Moment, als er den Ball aus halblinker Position ansatzlos in den Winkel zirkelte (61.). Debütant Lennart Karl sollte als Joker den ersten Sieg über den Nachbarn seit 2008 mit über die Zeit bringen, doch Joel Monteiro (79.) schockte die DFB-Auswahl. Erst ein weiterer Geniestreich von Wirtz (86.) brachte den Sieg.
Zweieinhalb Monate vor dem WM-Start in Houston gegen Außenseiter Curaçao legte Nagelsmann seine Karten auf den Tisch. "Einspielen" für das XXL-Turnier lautete sein Motto, das bedeutete: Die Elf von Basel soll auch seine Stammformation für die USA, Mexiko und Kanada sein - mit zwei, höchstens drei Änderungen. Namentlich vor allem die in Topform gesetzten Münchner Jamal Musiala und Aleksandar Pavlovic, die aktuell fehlen.
Für Pavlovic durfte der nachnominierte Stuttgarter Angelo Stiller im Mittelfeld neben Leon Goretzka den Sechser geben - er tat dies solide. Musialas Zehner-Part übernahm wie in der Qualifikation Gnabry, für den Leroy Sané über rechts kam. Nagelsmann war gespannt, "wie wir nach so einer langen Pause reinkommen". Die Antwort: gut.
Nach Zuspiel des umtriebigen Wirtz hatte Sané (3.) früh eine erste Chance. Zehn Minuten später legte erneut Wirtz auf, diesmal für Neuner Kai Havertz, der an Torwart Gregor Kobel scheiterte. Nach einer Ecke blockte der aufgerückte Tah unfreiwillig einen gefährlichen Gnabry-Schuss (14.).
All diese Gelegenheiten verpufften ungenutzt, die Schweiz dagegen schlug mit ihrer ersten zu. Nach einem Fehlpass von Nico Schlotterbeck spielte Granit Xhaka in den von Joshua Kimmich verlassenen Raum rechts hinten. Dort wurde Ndoye von Stiller nur begleitet, der Schuss des Stürmers erwischte Torwart Oliver Baumann kalt im kurzen Eck.
Beim Ausgleich zahlte sich aus, dass Nagelsmann mit Blick auf die Endrunde noch stärker auf Standards setzt: Nach einer kurz ausgeführten Ecke zirkelte Wirtz den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Tah überlegt einköpfte. Weiter angetrieben vom lautstarken Bundestrainer prüfte Havertz (32.) abermals BVB-Keeper Kobel.
Doch die Abwehr, die laut Nagelsmann genau in dieser Formation Turnier-"Stabilität" garantieren soll, blieb bei den wenigen Schweizer Vorstößen anfällig. Ein abermaliger Fehlpass von Schlotterbeck leitete das 1:2 ein, David Raum ließ den Mainzer Silvan Widmer unbehelligt flanken und Tah Embolo unbedrängt einköpfen.
Der Augsburger Fabian Rieder scheiterte bei einem Konter außerdem an der Latte (43.). Doch auf Wirtz war Verlass: Ein Geniestreich des Zauberfußes setzte Gnabry in Szene, der mit dem Pausenpfiff den erneuten Ausgleich besorgte.
Nach der Pause ging beim Gegner das große Wechselspiel los, beide Teams hatten bis zu elf Tausch-Möglichkeiten vereinbart. Der auffällige Gnabry (47.) scheiterte aus spitzem Winkel.
Due DFB-Elf blieb am Drücker und kam zu weiteren guten Gelegenheiten. Positiv in dieser Phase: Das Gegenpressing funktionierte, das Umschaltspiel lief flüssig. Überhaupt gefiel die Offensive, nur an der Effektivität mangelte es. Ein erneut schnell ausgeführter Eckball brachte die erstmalige Führung, doch hinten passte es weiter nicht. Am Ende machte Wirtz den Unterschied.
F.Schneider--AMWN