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NBA-Finals: Knicks stoppen Wembanyama
Die New York Knicks haben den "jungen Wilden" der San Antonio Spurs um Basketball-Superstar Victor Wembanyama getrotzt und den ersten Sieg der NBA-Finals eingefahren. Im Auswärtsspiel bei den Spurs gewann die Mannschaft des deutschen Centers Ariel Hukporti Spiel eins der Best-of-seven-Serie mit 105:95 und machte den ersten kleinen Schritt in Richtung ihres dritten NBA-Titels - dem ersten seit 1973.
San Antonio, das im Finale der Western Conference Titelverteidiger Oklahoma City Thunder ausgeschaltet hatte, plagte sich zu Beginn noch mit Problemen in der Effizienz, traf dann aber seine Würfe immer besser und ging noch im ersten Viertel zweistellig in Führung. Gerade in der Defensive überzeugte der jüngste Finalteilnehmer seit den Portland Trail Blazers 1977 mit vielen starken Aktionen.
Doch die Knicks kämpften sich immer wieder zurück, wenn die von Wembanyama dirigierten Spurs drohten, davonzuziehen. Zu Beginn des Schlussviertels stand es 76:76. In der Schlussphase behielten die Knicks den kühleren Kopf, Jalen Brunson führte sein Team mit wichtigen Körben und insgesamt 30 Punkten zum Sieg. Auf der anderen Seite erwischte Wembanyama mit 26 Punkten und zwölf Rebounds bei schwacher Wurfquote nur ein durchschnittliches Spiel. Hukporti kam bei New York nicht zum Einsatz.
New York setzte bei der ersten Finalteilnahme seit 1999 gleich ein kleines Zeichen, San Antonio muss im nächsten Heimspiel am Freitag (2.30 Uhr MESZ/Prime Video) gegen ein 0:2 ankämpfen. 1999 war New Yorks Gegner ebenfalls San Antonio - damals behielten die Texaner die Oberhand und feierten ihren ersten von bislang fünf Titeln.
P.Mathewson--AMWN