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Konfettiregen über New York: Knicks frenetisch gefeiert
In New York herrscht der Ausnahmezustand, Schuld daran ist aber nicht etwa die Fußball-WM: Zehntausende Fans in Blau und Orange feierten am Donnerstagvormittag die Basketballer der New York Knicks, der erste Titelgewinn in der amerikanischen Profiliga NBA seit 53 Jahren wurde in der US-Metropole mit einer Parade historischen Ausmaßes bejubelt. Am vergangenen Samstag hatte sich die Franchise im Spiel fünf der Finals gegen die San Antonio Spurs zum Champion gekrönt.
Am Donnerstagvormittag Ortszeit führte der Siegeszug die Knicks zunächst über den Broadway vom Süden Manhattans bis zum Rathaus von New York. Im "Canyon of Heroes", einem Straßenabschnitt eingerahmt von den Wolkenkratzern des New Yorker Finanzdistriktes, wurde die Mannschaft in Konfettiregen gebadet, nach Angaben der Stadt wurden etwa 1,1 Tonnen recycelte Papierschnipsel in den New Yorker Himmel befördert.
Im Regierungsgebäude wurde dem Team anschließend von Bürgermeister Zohran Mamdani der symbolische Schlüssel zur Stadt überreicht. Am feierlichen Empfang samt Auftritt von Musikikone Alicia Keys durften auch 600 ausgewählte New Yorker teilnehmen.
Wer zumindest bei der kostenlosen Parade - der ersten für ein New Yorker Team in den vier großen nordamerikanischen Sportligen seit den Footballern der Giants im Jahr 2012 - einen Blick auf Finals-MVP Jalen Brunson und seine Mitspieler werfen wollte, musste dagegen früh sein: Bereits mehr als zwei Stunden vor dem offiziellen Start des Siegeszuges veranlasste die New Yorker Polizei einen Einlassstop.
Ohnehin sorgte das Event für ein einmaliges Sicherheitsaufkommen, 10.000 Beamten waren im Einsatz - nach Angaben der New Yorker Polizei die größte Zahl, "die jemals für eine organisierte Veranstaltung abgestellt wurde." Auch die momentan vor den Toren der US-Metropole stattfindende Fußball-WM trägt zum Ausnahmezustand bei.
Schon unmittelbar nach dem Titelgewinn am Samstagabend Ortszeit war es neben den Feierlichkeiten in der Stadt auch zu Ausschreitungen und Krawallen gekommen, insgesamt 63 Personen waren festgenommen worden.
O.M.Souza--AMWN