
-
Russland und China nennen US-Pläne für Raketenabwehrschirm "destabilisierend"
-
Polen fordert "technische Wege" für Grenzkontrollen an Grenze zu Deutschland
-
Trump und Starmer verkünden "historische" Handelseinigung
-
Europa erinnert an Kriegsende vor 80 Jahren - Moskau bereitet sich auf Siegesparade vor
-
Dänische Königin Margrethe II. wegen Erkältung ins Krankenhaus eingeliefert
-
Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen
-
Kaschmir-Konflikt: Indien und Pakistan melden gegenseitige Drohnenangriffe
-
Feuerschlucker setzt Zirkuszelt in Brand - 17 Kinder verletzt
-
Lange Haft in Prozess um in Wohnung aufbewahrte Leiche in Frankfurt am Main
-
Auto prallt in Brandenburg gegen Baum: Baby und 13-jähriger Junge sterben
-
Wellensittich fliegt in Kieler Bank: Bundespolizisten setzen Zollstock ein
-
Weltkriegsgedenken im Schatten von Ukraine-Krieg und Trumps USA
-
Betrüger erbeuten in Baden-Württemberg Gold für hunderttausend Euro von Senior
-
Handelsstreit: Reederei Maersk versechsfacht Gewinn im ersten Quartal
-
Ukrainisches Parlament ratifiziert Rohstoffabkommen mit den USA
-
Verfassungsschutz setzt Einstufung von AfD als gesichert rechtsextremistisch aus
-
Fast vier Jahre Haft für Steuerhinterziehung im Millionenumfang in Essen
-
RKI: Schätzungsweise 2800 Hitzetote in Deutschland in vergangenem Jahr
-
US-Notenbank lässt Leitzins stabil: Trump beschimpft Fed-Chef Powell als "Dummkopf"
-
Werner zu Ducksch-Gerüchten: "Aktuell weiß ich von nichts"
-
Festnahmen bei Razzia gegen Bande falscher Polizisten in Deutschland und Spanien
-
Chinas Präsident Xi bekräftigt bei Treffen mit Putin in Moskau Unterstützung für Russland
-
EU droht mit Zöllen auf US-Autos und -Flugzeuge
-
Europa erinnert an Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren
-
Verfassungsschutz nennt AfD vorläufig nicht mehr öffentlich rechtsextremistisch
-
Türkei sperrt X-Account von Erdogan-Rivalen Imamoglu nach Protesten
-
Kontroverse Debatte um Zurückweisungen an den Grenzen
-
Landwirtschaftsminister Rainer kündigt "klare" Regeln für Wolfsabschüsse an
-
Kriegsgedenken: Bundespräsident Steinmeier kritisiert "Wertebruch" der USA
-
Kriegsgedenken: Bundespräsident Steinmeier kritisiert "Geschichtslügen" des Kremls
-
Verfassungsschutz erklärt in AfD-Eilverfahren sogenannte Stillhaltezusage
-
Thüringen: Durchsuchungen bei Unterstützern von rechtsextremer Kampfsportgruppe
-
25-Jähriger ersticht Kollegin in Geschäft in Krefelder Innenstadt
-
Bundestagspräsidentin Klöckner betont Leid von Frauen im Zweiten Weltkrieg
-
Studie: US-Zollpolitik treibt deutsche Firmen zu mehr Investitionen im Inland
-
Trump: Handelsabkommen mit Großbritannien "vollständig und umfassend"
-
EU-Parlament stimmt für schnelleren Abschuss von Wölfen
-
Noch kein neuer Papst gewählt - schwarzer Rauch über dem Vatikan
-
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen in acht Bundesländern wegen Schleusungen
-
EU-Parlament beschließt Lockerung der CO2-Grenzwerte für Autobauer
-
Exporte und Industrieproduktion im März gestiegen - Experten: Vorzieheffekt
-
71-jähriger Musiklehrer aus Nordrhein-Westfalen soll Schülerin missbraucht haben
-
SPD-Fraktionsvize Eichwede: Zurückweisungen von Asylsuchenden weiter rechtswidrig
-
USA und Großbritannien wollen offenbar Abschluss von Handelsabkommen verkünden
-
Rot leuchtender Spinnenfaden: Erstmals Genschere bei Spinnen eingesetzt
-
Vergleich von Versicherungstarifen im Internet: EuGH urteilt zugunsten von Check24
-
Prozess um Mord und Zerstückelung von Leiche mit Axt in Hessen begonnen
-
Rauchverbot oder Tempolimit: Ablehnung lässt nach Einführung von Regeln nach
-
2. Liga: Absteiger Regensburg trennt sich von Trainer Patz
-
Wadephul: Keine Zurückweisungen gegen den Willen Polens

Mehrheit für Kennzeichnung von mit neuer Gentechnik hergestellten Lebensmitteln
Eine große Mehrheit der Befragten hat sich in einer Umfrage dafür ausgesprochen, dass mithilfe neuer Gentechnik hergestellte Lebensmittel geprüft und gekennzeichnet werden müssen. So äußerten sich nach Angaben vom Montag 96 Prozent der Teilnehmenden einer repräsentativen Erhebung der Verbraucherorganisation Foodwatch. 92 Prozent sind weiter der Meinung, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel gekennzeichnet werden müssen – unabhängig davon, ob neue Verfahren oder klassische Gentechnik angewendet wurde.
Laut Umfrage wünschen sich auch 94 Prozent der befragten FDP-Anhängerinnen und -Anhänger eine Risikoprüfung sowie 85 Prozent eine Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Für eine Verschärfung des Gentechnik-Rechts sprach sich insgesamt ebenfalls eine Mehrheit aus: 87 Prozent der Befragten befürworten eine Kennzeichnung von Tierprodukten, bei denen die Tiere mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden. Diese müssen aktuell noch nicht gekennzeichnet werden.
Die Organisation bezeichnete die Ergebnisse als deutliches Signal an Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne), sich auf EU-Ebene für eine lückenlose Gentechnik-Kennzeichnung einzusetzen. "Die Bürger:innen wollen wissen, was sie essen: Eine überwältigende Mehrheit sagt klar Nein zu Gentechnik ohne Kennzeichnung und Sicherheitsprüfung", erklärte Manuel Wiemann von Foodwatch. Özdemir dürfe sich nicht den Interessen der Agrarlobby beugen, sondern müsse sich in Brüssel für Umwelt- und Verbraucherschutz starkmachen.
Von der Lockerung des Gentechnikrechts profitierten große Agrarkonzerne. "Verlierer sind die biologische Vielfalt, Verbraucher:innen und Bäuer:innen", ergänzte Wiemann. Großkonzerne könnten die neue Gentechnik nutzen, um Saatgut über Patente zu kontrollieren und die landwirtschaftlichen Betriebe von ihnen abhängig zu machen.
Die EU-Kommission hatte erst kürzlich Lockerungen für den Einsatz sogenannter Neuer Genomischer Verfahren (NGT) in der Landwirtschaft vorgeschlagen. So soll etwa die Kennzeichnungspflicht für genetisch veränderte Pflanzen wegfallen, wenn diese auch durch eine natürliche Kreuzung hätten entstehen können. Für potenziell im Kampf für mehr Umwelt- und Klimaschutz nützliche NGT-Pflanzen könnten die Zulassungsverfahren vereinfacht werden.
Die Bundesregierung ist in ihrer Haltung zum Vorstoß der EU-Kommission noch uneins: Die FDP - und hier beispielsweise Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger - befürwortet ihn, die Grünen lehnen ihn eher ab.
Das Institut Forsa befragte für die Erhebung zwischen dem 8. und 13. September 1003 hierzulande lebende deutschsprachige Menschen ab 18 Jahre.
L.Davis--AMWN