-
Nach Angriff auf jüdische Schule: Amsterdamer Polizei verbreitet Bilder von Verdächtigen
-
Hjulmand vor Arsenal: "Eine Chance, die wir nutzen sollten"
-
Israel startet "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon - Merz nennt Offensive "Fehler"
-
Warnstreik von Verdi: Keine Passagierflüge vom Berliner Flughafen am Mittwoch
-
Kritik an Vorstoß der Unicredit zur Übernahme weiterer Anteile an der Commerzbank
-
"Wir missbilligen das": Merz fordert EVP-Chef zu Klärung in Chat-Affäre auf
-
Torhüter Urbig zurück im Bayern-Training
-
Merz bezeichnet israelische Bodenoffensive im Libanon als "Fehler"
-
Straße von Hormus: Trump wirft Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft vor
-
Russland greift Kiew am helllichten Tag an – landesweit insgesamt drei Tote
-
Merz fordert EVP-Chef Weber zur Klärung von Absprachen mit Rechtsaußen auf
-
Bayern-Stürmer Jackson für zwei Spiele gesperrt
-
Abfuhr für Trump: Bundesregierung lehnt Marine-Hilfe in Straße von Hormus ab
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne sollen Preissteigerungen künftig begründen müssen
-
Wellnessmassagen an Sonn- und Feiertagen: Firma siegt vor Gericht gegen Behörde
-
Unionspolitiker fordern Aufklärung nach Chatgruppen-Affäre im Europaparlament
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy steht in Libyen-Affäre wieder vor Gericht
-
Trumps Forderung nach Nato-Beteiligung in Straße von Hormus stößt international auf Ablehnung
-
CDU-Politiker fordern Aufklärung nach Chatgruppen-Affäre im Europaparlament
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Ränder gestärkt, Richtungswechsel in Paris möglich
-
Chukwuemeka und Wanner in Österreichs Kader für WM-Tests
-
Fünf Jahre Haft wegen Tötung von Säugling in Nordrhein-Westfalen
-
Israel gibt "gezielten Bodeneinsatz" im Südlibanon bekannt - Kritik aus Berlin
-
Spahn warnt vor Flüchtlingskrise durch Iran-Krieg: "Mit Nachbarländern reden"
-
Bundesregierung weist Trumps Drohung zurück: "Das ist kein Krieg der Nato"
-
Pistorius schließt Bundeswehr-Einsatz zum Schutz der Straße von Hormus aus
-
Unicredit will weitere Anteile an der Commerzbank übernehmen
-
Schrumpfen der Kirchen in Deutschland ungebrochen - weniger Austritte
-
Bestätigung aus Kiew: Sean Penn verpasst Oscar-Verleihung wegen Ukraine-Reise
-
Erste Bundesländer mit Osterferien: ADAC warnt vor erhöhtem Reiseaufkommen
-
Nach Dresden-Debakel: Münster trennt sich von Trainer Ende
-
SPD und CDU besiegeln Koalition: Bündnisvertrag in Brandenburg unterzeichnet
-
Gericht in Aserbaidschan verurteilt Franzosen wegen "Spionage" zu zehn Jahren Haft
-
EVP-Zusammenarbeit mit Ultrarechten auf EU-Ebene: CSU nimmt Weber in Schutz
-
Gericht: Einmaliger Harnstein kein Ausschlussgrund für Polizeibewerber
-
Streiks im Nahverkehr am Donnerstag in mindestens fünf Bundesländern
-
Wadephul sieht die Nato in der Straße von Hormus "nicht zuständig"
-
Ur-Gladbacher Reitz wechselt nach Leipzig
-
Borussia Düsseldorf holt Superstar Fan aus Saarbrücken
-
AOK: Leichter Rückgang bei Krankheitstagen - Anstieg bei Langzeiterkrankungen
-
Spritpreise: Verbraucherschützer fordern Stromsteuersenkung als Entlastung
-
Technische Ursache für Brand an Bundeswehrlastwagen in Lüneburg - Millionenschaden
-
Raubmord in Schrebergarten: Lebenslange Haft für 68-Jährigen in Niedersachsen
-
Schneider geht von Erreichen der Klimaziele für 2030 aus
-
Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern zu Nahverkehr-Streiks auf
-
Russischer Drohnenangriff auf Kiew am helllichten Tag – Verletzte in weiteren Regionen
-
Steigende Öl- und Gaskosten: Reiche lehnt Preisdeckel ab
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Rechtspopulisten erobern in erster Runde 24 Rathäuser
-
Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom
-
Unicredit legt Angebot für weitere Anteile an der Commerzbank vor
Chemie-Nobelpreis für Protein-Code-Knacker aus den USA und Großbritannien
Für die Entschlüsselung von Protein-Strukturen werden die Wissenschaftler David Baker und John Jumper aus den USA sowie der Brite Demis Hassabis mit dem diesjährigen Chemie-Nobelpreis geehrt. Baker erhält den Preis für "computergestütztes Proteindesign", Hassabis und Jumper für die Voraussage von Protein-Strukturen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI), wie das Nobel-Komitee am Mittwoch in Stockholm verkündete.
David Baker habe die "nahezu unmögliche Leistung vollbracht, völlig neue Arten von Proteinen zu bauen", erklärte das Nobel-Komitee. Seine Arbeit habe zur Erschaffung von Proteinen geführt, die als Medikamente, Impfstoffe, Nano-Materialien oder winzige Sensoren eingesetzt werden können.
Der Biochemiker teilt sich den Nobelpreis mit Jumper und Hassabis, die das KI-Unternehmen Google DeepMind in London leiten. Sie entwarfen das KI-Modell AlphaFold2, mit dem laut Nobel-Komitee "ein 50 Jahre altes Problem gelöst werden konnte", nämlich die komplexen dreidimensionalen Strukturen von Proteinen vorherzusagen.
Seit dessen Vorstellung im Jahr 2020 wurde das Modell laut Nobel-Komitee von mehr als zwei Millionen Menschen in aller Welt genutzt, mit seiner Hilfe seien die Strukturen fast aller von Forschern identifizierten mehr als 200 Millionen Proteine vorhergesagt worden. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Anwendungen könnten Forscher mithilfe des Modells beispielsweise Antibiotika-Resistenzen besser verstehen und Bilder von Enzymen erschaffen, die Plastik verdauen.
Die Entdeckungen der drei Wissenschaftler hätten "enormes Potenzial", betonte das Nobel-Komitee: "Das Leben könnte ohne Proteine nicht existieren. Dass wir nun Proteinstrukturen voraussagen und unsere eigenen Proteine erschaffen können, ist für die Menschheit von größtem Nutzen."
Baker, den der Anruf des Nobel-Komitees aus dem Schlaf gerissen hatte, sprach von einem "außergewöhnlichen, ganz besonderen Tag" für ihn. Er sei begeistert von "all den Möglichkeiten, mit Hilfe von Protein-Design die Welt zu verbessern", etwa in den Bereichen Medizin, Technologie und Nachhaltigkeit. Google DeepMind sprach von einem "riesigen Erfolg für KI, für computergestützte Biologie und die Wissenschaft insgesamt".
Nach der Verkündung der Preisträger in den Bereichen Medizin, Physik und Chemie wird am Donnerstag der Literatur-Nobelpreis verkündet. Am Freitag folgt die Bekanntgabe des Friedensnobelpreises. Den Abschluss macht am kommenden Montag die Verkündung der Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften. Der Nobelpreis ist mit elf Millionen schwedischen Kronen (knapp 968.000 Euro) dotiert. Die Verleihung findet am 10. Dezember in Stockholm statt, dem Todestag des 1896 gestorbenen Erfinders Alfred Nobel.
O.Johnson--AMWN