-
CDU bleibt in Niedersachsen vorn, AfD gewinnt bei Kommunalwahlen deutlich hinzu
-
Rostock und Nordwest-Niedersachsen prüfen Meerwasserentsalzung für neue Wasserbedarfe
-
Rech: Oberdorf "vor der Winterpause zurück" - Sorgen um Amani
-
Hanning über DBB-Frauen: "Perfekte Werbung für den Frauensport"
-
DEL im Zeichen der Heim-WM: Rankel spürt "große Vorfreude"
-
Hoeneß über Musiala-Comeback: "Schon mutig"
-
Genta Koja gewinnt Gouverneurswahl in Okinawa gegen Denny Tamaki
-
"Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab
-
Ukrainischer Generalstaatsanwalt reist vor Abstimmung über seine Entlassung ins Ausland
-
Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung
-
Nato-Kampfjets schießen Drohne über Litauen ab - Polen aktiviert "präventiv" Luftverteidigung
-
KI-Sicherheitswarnungen führen zu Fragen nach Regulierung und Unternehmensinteressen
-
Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi
-
Dobrindt stellt Lagebilder zu Organisierter Kriminalität und Drogen vor
-
Pistorius bricht zu mehrtägiger Reise in die USA auf - Treffen mit Hegseth geplant
-
Bundesaußenminister Wadephul reist zu Gesprächen nach München und Genf
-
CDU und CSU reagieren unterschiedlich auf Debatte über einen Kanzlerwechsel
-
Soziologin Amlinger sieht soziale Ungleichheit als Faktor für den Aufstieg der AfD
-
"Netflix-reif": Spaniens Regierungschef Sánchez weist Vorwurf der Erpressung durch Marokko zurück
-
Drohne über Litauen von Nato-Kampfjets abgeschossen - Präsident lobt "Einsatzbereitschaft"
-
Union diskutiert Merz’ Zukunft vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
-
EU-Staaten wollen Überwachung und Infrastruktur in der Arktis ausbauen
-
Ganztagsanspruch und Juniorklassen prägen den Schulstart in Baden-Württemberg
-
Neckarsteinach trifft im Pokalviertelfinale auf Waldhof Mannheim
-
Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab
-
Waldbrände in Tolima werfen Fragen zu Landnutzung und Rohstoffinteressen auf
-
Merz stellt in Rovaniemi europäische Sicherheitsfragen in den Vordergrund
-
Kanadas Premier wirbt vor Europareise für engere Zusammenarbeit mit der EU
-
"Ich bin der Schwindel-Jäger": Trump weist Sicherheitswarnungen wegen KI zurück
-
Medien diskutieren internationale Grenzen für die Entwicklung leistungsfähiger KI
-
Höhere Kraftstoffpreise führen zu Forderungen nach Marktaufsicht und Entlastungen
-
Trump-Regierung streicht Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke
-
Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Leerdam legt Wettkampfpause ein
-
Hoher Sieg gegen Jaissle: Farke und Leeds weiter ungeschlagen
-
Hannover entlässt Trainer Titz - Wagner als Nachfolger?
-
Abgeordnetenhauswahl in Berlin: CDU und Linkspartei in neuer Umfrage gleichauf
-
Trotz zweifachem Rückstand: Bayern-Frauen schlagen Leverkusen
-
Trump sieht "Verschwörung" gegen KI und erklärt sich zur besten Kontrollinstanz
-
Oasis kündigen neue Welttournee für 2027 an - Britpop-Band kommt auch nach München
-
Bund will trotz Commerzbank-Übernahme durch Unicredit Aktionär bleiben
-
Flughafen auf Sizilien wegen Aktivität des Ätna vorübergehend geschlossen
-
EM: Volleyballer lösen Achtelfinal-Ticket
-
Presse: Trump-Regierung will Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke streichen
-
Huthi-Miliz im Jemen greift erneut Ziele in Saudi-Arabien an
-
MAD: Hybride Bedrohungslage in Deutschland weiter verschärft
-
Trump: Ukraine und Russland wollen keine Energieanlagen mehr angreifen
-
Baden-Württemberg: Seniorin landet mit Auto in Getränkeabteilung von Supermarkt
-
Litauen-Brigade: Erstmals sollen Bundeswehr-Soldaten verpflichtet werden
-
Bier und Kokain im Spiel: Fahrdienstleiter von Bahn in Schwarzwald bewusstlos
-
Hohe Spritpreise: SPD fordert Preisdeckel und Übergewinnsteuer
RWE-Chef fordert schnellstmögliche Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Der Chef des Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, hat sich für eine zeitweise Reaktivierung von Kohlekraftwerken ausgesprochen, um knappes und teures Erdgas zu sparen. "Im Stromsektor sollten so schnell wie möglich zusätzlich aktivierbare Kohlekraftwerke statt Gaskraftwerken laufen", sagte Krebber der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag.
Es bestehe nun überall der Anreiz, den Gasverbrauch zu reduzieren. "Das gilt in der Industrie und bei den Haushalten", sagte Krebber. "Überall, wo man auf andere Energieträger umstellen kann, sollte das erfolgen."
Die jüngste Drosselung von Gaslieferungen aus Russland betrachtet der RWE-Chef mit Sorge. "Die Lage spitzt sich derzeit weiter zu", sagte Krebber. Erstmals würden Abnehmer russischen Gases in der Breite nicht mehr vollständig beliefert. "Auch wir bekommen deutlich weniger als die vereinbarten Mengen." Der Konzern, der Gas- und Kohlekraftwerke in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden betreibt, müsse den Brennstoff nun "zu deutlich höheren und weiter steigenden Preisen kaufen", um Lieferverpflichtungen zu erfüllen.
Krebber erwartet, dass Strom und Gas infolge des Angriffs Russlands auf die Ukraine noch jahrelang teuer bleiben dürften. "Es wird vermutlich drei bis fünf Jahre dauern", sagte er der "SZ". Denn es brauche Zeit, "bis neue Kapazitäten geschaffen sind und andere Staaten zusätzliche Energie liefern können".
Einen Weiterbetrieb der letzten Atomkraftwerke in Deutschland über Ende 2022 hinaus schließt Krebber aus. "Die Entscheidung hätte deutlich früher getroffen werden müssen", sagte der RWE-Chef. "Jetzt halte ich die Debatte nicht mehr für sinnvoll." Die Hürden wären sehr hoch und der Beitrag zur Gaseinsparung gering. RWE betreibt noch ein letztes Kernkraftwerk in Lingen im Emsland.
Den Kohleausstieg in Deutschland auf 2030 vorzuziehen, hält Krebber für machbar unter der Bedingung, dass Netze, erneuerbare Energien und so genannte Back-up-Kraftwerke für Phasen mit wenig Wind und Sonne schneller ausgebaut werden. Der RWE-Chef hält gleichwohl daran fest, dass RWE den alten Ort Lützerath im Rheinland im kommenden Jahr abbaggern will, um den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II zu erweitern. "Der planmäßige Tagebaufortschritt ist wichtig, vor allem, wenn wir uns auf Szenarien vorbereiten, in denen Gas gespart werden soll", sagte er.
P.Martin--AMWN