-
CNH-Regelung in Brasilien: Automatische Ausstellung vs. Antrag beim Detran
-
Tuchel verteidigt Ben White gegen England-Fans
-
Musikreview: Panchiko, Keane Baldwin und CATHEDRA. im Fokus
-
Sisi ehrt gefallenen Offizier mit Hochzeit seiner Tochter
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Todesfall von Eva Geller erhöht Opferzahl der Bondi-Strand-Massaker auf 16
-
Türkei und Südafrika stärken diplomatische und wirtschaftliche Bindungen
Linken-Parteichef Schirdewan fordert Verbot von Privatjets
Linken-Parteichef Martin Schirdewan fordert ein Verbot von Privatjets, um CO2-Emissionen zu senken. "Die Klimakatastrophe ist real, und wir müssen uns den politischen Antworten stellen", sagte er am Sonntag dem Portal ZDFheute.de. "Diese Antworten werden drastisch sein müssen, und auch radikal." Allein die Strecke Hamburg–Sylt sei im vergangenen Jahr 508 Mal geflogen worden, kritisierte Schirdewan. "Das ist eine Strecke, die man locker mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen kann."
Die Strecke werde deshalb besonders oft geflogen, "weil Sylt eben auch ein beliebter Ausflugsort von Prominenten und von Superreichen ist", sagte Schirdewan. "Diese Strecke steht für mich symbolisch dafür, dass wir generell etwas ändern müssen, wenn wir Klimaschutz effektiv voranbringen wollen."
Allein in Deutschland würden 134 Milliardärinnen und Milliardäre in einem Jahr mehr als die Hälfte aller Emissionen verbrauchen, kritisierte der Linken-Politiker.
Mit Blick auf die Klimapolitik der Bundesregierung, die das Thema privaten Flugverkehr bisher nicht angehe, sagte Schirdewan: "Die selbsterklärte Fortschrittskoalition ist eine Blockade-Koalition." Es spiele "irgendwie keine Rolle", ob es einen grünen Vizekanzler gebe, fügte er mit Blick auf Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hinzu.
P.Mathewson--AMWN