-
Jüdische Organisation: Zwei Menschen in London niedergestochen
-
Kleindienst bei Gladbach zurück im Team-Training
-
Energiepreisschock: Inflationsrate steigt im April auf 2,9 Prozent
-
Bekannten mit Messer getötet: Mehr als fünf Jahre Haft für 68-jährigen Zwickauer
-
Buckelwal: Backhaus dankt Beteiligten von Rettungsmission
-
Nach Trump-Attacke: Merz bekräftigt seine Kritik am Iran-Krieg
-
Deutscher Benjamin Weber bei Oscars für technische Leistungen prämiert
-
Warken: Zuckerabgabe förderlich für die Gesundheit
-
"KI gegen Kriminalität": Polizeibehörden sollen technologisch aufgerüstet werden
-
Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet
-
Kretschmann verabschiedet sich mit Appell zu Stärkung von Demokratie und Vertrauen
-
Chemikalien in Kosmetik: EU-Parlament stimmt für gelockerte Regeln
-
410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen
-
Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko
-
Bericht: Trump will Iran mit Seeblockade zur Aufgabe von Atomprogramm zwingen
-
Mehr Mieterschutz bei möbliertem Wohnen, Kurzzeitvermietung und Indexmieten geplant
-
Reiche: Neue Stromleitungen sollen wieder oberirdisch gebaut werden
-
Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Klette
-
Im Hitzestress: Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie andere Kontinente
-
Womöglich Anschlag geplant: Razzia bei mutmaßlichen Islamisten in Norddeutschland
-
König Charles III. setzt US-Staatsbesuch in New York fort
-
Merz verteidigt hohe Haushaltsausgaben für Aufrüstung
-
Digitale Abfertigung: Schnellerer Check-in am Flughafen schon im Sommer
-
Merz bleibt nach Trump-Attacke bei seiner Kritik am Iran-Krieg
-
"Durchaus historisch": Merz lobt Beschluss zur Krankenkassen-Reform
-
Studie: Zerstörung tropischer Regenwälder 2025 nach Rekordjahr leicht zurückgegangen
-
Beschwerde ohne Erfolg: Thüringer Landtagswahl bleibt gültig
-
Kabinett beschließt Anstieg der Renten um 4,24 Prozent zum 1. Juli
-
Bis 2031: Leverkusen verlängert mit Tapsoba
-
Kabinett beschließt Eckpunkte für Haushalt 2027 - Milliardenlücken bleiben
-
Nach Rücktritt von Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson: Finanzsenator Evers übernimmt
-
Bundeskabinett billigt Reform von Krankenversicherung - Projekt weiterhin umstritten
-
Potenzielle Beweise aus Durchsuchung bei SPD-Fraktion in Sachsen-Anhalt beschlagnahmt
-
Woidke sieht Rohölversorgung von PCK Schwedt im Mai zu 80 Prozent gesichert
-
US-Pharma-Firma Purdue vor Abwicklung wegen Opioid-Krise strafrechtlich verurteilt
-
US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich"
-
Verdacht auf Spionage für Russland: Kasache in Berlin festgenommen
-
Illegale Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen in Niedersachsen entdeckt
-
Appell an die Bayern-Fans: Kompanys einzige Bitte
-
Raubprozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Anklage fordert 15 Jahre Haft
-
Von der Leyen: Kreml verhängt "digitalen eisernen Vorhang" in Russland
-
Merz offen für höhere Reichensteuer - Kanzler: Menschen müssen Reformen zulassen
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen
-
Französische Rechtspopulistin Le Pen hofft weiter auf Präsidentschaftskandidatur
-
Reform für mehr Mieterschutz im Kabinett
-
Warken verteidigt Kassen-Reform: "Kraftakt für alle Beteiligten"
-
Unter-13-Jährige auf Instagram und Facebook: Brüssel wirft Meta fehlende Alterchecks vor
-
Hessen: Verdächtige nach Durchsuchungen bei mutmaßlichen Schleusern in Untersuchungshaft
-
Papagei büxt in Nordrhein-Westfalen aus und fliegt in fremde Wohnung
-
Pilot stirbt in Niedersachsen bei Absturz von Ultraleichtflugzeug
Waldbrände: Dritter Toter in Spanien - Griechische Feuerwehr dämmt Flammen ein
Die Waldbrände in zahlreichen Ländern Südeuropas lassen den Einsatzkräften keine Atempause: In Spanien, Portugal, Griechenland und auf dem Balkan wüten die Flammen weiter. Bei Löscharbeiten in Spanien starb am Donnerstag ein Mensch, es war der dritte Todesfall im Zusammenhang mit den Waldbränden in dem Land. In Griechenland dämmte die Feuerwehr die Flammen vor der drittgrößten Stadt Patras derweil ein.
"Heute trauern wir um einen weiteren Menschen, der an den Löscharbeiten in der Provinz León, genauer gesagt in der Region Valderia, beteiligt war", teilte der Präfekt der spanischen Region Kastilien und León im Onlinedienst X mit. Regierungschef Pedro Sanchez warnte, die Bedrohung durch die Waldbrände bleibe "extrem" hoch.
Seine Regierung bat die Europäische Union (EU) um Hilfe im Kampf gegen die Flammen, Frankreich schickte daraufhin zwei Löschflugzeuge ins Nachbarland. In Spanien gilt seit mittlerweile zwölf Tagen eine Hitzewarnung, die hohen Temperaturen dürften Vorhersagen zufolge mindestens bis Sonntag anhalten.
Seit Beginn der diesjährigen Waldbrandsaison mussten rund 10.700 Menschen ihre Häuser verlassen. Am stärksten betroffen sind die Regionen Kastilien und León sowie die Regionen Galicien im Nordwesten, Valencia im Osten sowie Extremadura an der Grenze zu Portugal betroffen. Seit Jahresbeginn sind nach Angaben des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (EFFIS) im ganzen Land mehr als 148.000 Hektar verbrannt.
Die spanischen Behörden nahmen am Donnerstag vier Menschen wegen mutmaßlicher Brandstiftung fest. Einer von ihnen soll einen Waldbrand verursacht haben, der insgesamt 2200 Hektar zerstört hatte. Insgesamt sind in diesem Sommer in Spanien damit bereits mindestens 29 Menschen wegen des Verdachts festgenommen worden, Waldbrände vorsätzlich verursacht zu haben.
Im Nachbarstaat Portugal waren mehr als ein Dutzend Löschflugzeuge gegen vier große Brände im Norden und im Zentrum des Landes im Einsatz. Mehr als 800 Feuerwehrleute kämpften gegen einen Brand nahe der Stadt Arganil, rund 40 Kilometer östlich der Stadt Coimbra. Ein weiteres Feuer bei Trancoso weiter im Norden Portugals breitete sich am Donnerstag weiter aus.
Die griechische Feuerwehr machte nach eigenen Angaben Fortschritte bei der Bekämpfung der Brände vor der drittgrößten Stadt Patras. Nach nächtlichen Löscharbeiten habe sich die Situation nahe der Hafenstadt sehr verbessert, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. Auf den Inseln Zakynthos und Chios sowie nahe der Stadt Preveza im Westen des Landes brannte es weiter, im ganzen Land waren 600 Einsatzkräfte und fast 30 Löschflugzeuge im Einsatz.
Auf dem Balkan sind seit Beginn der Waldbrände mindestens zwei Menschen gestorben, tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehrleute in Albanien kämpften am Donnerstag weiter gegen die Flammen. Im Nachbarland Montenegro halfen günstige Wetterbedingungen und der Einsatz von Löschflugzeugen, die größten Brandherde unter Kontrolle zu bringen.
Angesichts der zahlreichen Waldbrände ist in dieser Waldbrandsaison bereits 16 Mal der Katastrophenschutzmechanismus der EU zur Koordinierung von Hilfen der Länder untereinander aktiviert worden - so oft wie in der gesamten Saison des vergangenen Jahres. Neben Spanien haben nach Angaben aus Brüssel bereits Griechenland, Bulgarien, Albanien und Montenegro um Unterstützung gebeten. Unter anderem Frankreich, Schweden, Tschechien und die Slowakei stellten Hubschrauber und Flugzeuge bereit.
L.Mason--AMWN