-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Wetterdienst: August in Deutschland mit ungewöhnlich hohen Temperaturen
Der Sommer 2024 ist insgesamt in Deutschland deutlich zu warm gewesen. Dabei war die Lage in den einzelnen Regionen aber unterschiedlich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag nach ersten Auswertungen der rund 2000 Messstationen mitteilte. Der August sei mit einer ungewöhnlich hohen Temperaturabweichung zu Ende gegangen.
Es sei der 28. warme Sommer in Folge gewesen, erklärte der Wetterdienst. Deutschland habe ein "Wechselspiel von anfänglicher Kühle und finaler Hitze" erlebt. Das Temperaturmittel habe mit 18,5 Grad Celsius um 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 gelegen und 0,9 Grad über der wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020.
Die intensivste Sommerwärme erlebten den Angaben zufolge der Süden und der Osten des Landes. Die bundesweit höchste Sommertemperatur maß der DWD am 13. August in Bad Neuahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz mit 36,5 Grad. Die meisten Sommertage mit mehr als 25 Grad, nämlich mehr als 60, wurden in den Tieflagen und Flusstälern Süddeutschlands und Sachsens gezählt, ebenso die meisten heißen Tage mit mehr als 30 Grad.
Hiervon zählte der Wetterdienst bis zu 26. Er hob vor allem die Messstationen Waghäusel-Kirrlach bei Karlsruhe in Baden-Württemberg und Dresden hervor. Auf der Insel Helgoland sei dagegen kein einziger Sommertag registriert worden, "und auch sonst schaute der Sommer an den Küsten nur kurzzeitig vorbei", hieß es.
Der Niederschlag habe mit rund 240 Litern pro Quadratmeter etwa auf dem Niveau der Referenzperioden gelegen. Dabei gab es aber extreme regionale Unterschiede. So wurden in den Alpengebieten mehr als 600 Liter pro Quadratmeter gemessen, während es in Teilen des Nordostens mit weniger als 150 Litern sehr trocken blieb. Örtlich wurden Extremniederschläge beobachtet, die laut DWD in manchen Gebieten die Regenmengen des gesamten Sommers übertrafen.
F.Bennett--AMWN