-
Microsoft profitiert von KI-Investitionen - Instagram-Mutter Meta schwächelt
-
Trump: Internationaler Flughafen Washington soll "bester" der Welt werden
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Schwere Waldbrände in Griechenland und in der Türkei - Mehrere Tote
-
Nach gescheiterter Klage: Medien fordern Millionenkosten von Prinz Harry zurück
-
Nach US-saudiarabischen Angriffen im Irak droht neue Eskalation des Kriegs in der Region
-
Vater von Amy Winehouse muss Freundinnen der Sängerin fast eine Million Pfund zahlen
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"
-
Trump stellt früheren US-Corona-Berater Fauci an den Pranger
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz verspricht nach Kritik aus der CDU neuen Stil
-
Frei will als Unions-Fraktionschef Vertrauen der Menschen zurückgewinnen
-
Merz will seine Politik künftig besser erklären
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
Merz hofft nach Turbulenzen um Personalwechsel auf "neue Dynamik"
-
Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht
-
Apotheken, Tankstellen und Altenpflege: Kuba öffnet Wirtschaftssektoren für Privatfirmen
-
"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Linnemann tritt Amt als Gesundheitsminister an - Werkzeugkasten als Geschenk
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz-Vertrauter Frei neuer Fraktionschef der Union
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik
-
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne
-
Besser als Spahn: Union wählt Frei mit fast 92 Prozent zum neuen Fraktionschef
-
Nach kurzzeitiger Ruhe neue Angriffe des Iran und US-Angriffe im Irak
-
Nordrhein-Westfalen: 27-jähriger Zollbeamter stürzt bei Einsatz von Dach und stirbt
-
Analyse: Zahl antisemitischer Angriffe weltweit gestiegen - besonders in Deutschland
-
Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren
-
Anschlag auf Verdi-Demo in München: Verteidigung fordert Unterbringung in Psychiatrie
-
Nach 15 Jahren: Erstmals wieder Direktflug nach Syrien
-
Frankreich weist umstrittene russische Journalistin Fedorova aus
-
Bundesregierung will KI in Asylverfahren nutzen - Kritik von Pro Asyl
-
Amtsübergabe: Neuer Verkehrsminister Bilger will "ideologische Debatten" vermeiden
-
Evakuierte in Spanien und Frankreich kehren nach Bränden zurück - Erneut Hitzewelle
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
UN-Generalsekretär Guterres will neue Zypern-Gespräche einberufen
-
Kabinettsumbildung: Steinmeier ernennt drei neue CDU-Minister
-
Ermittlern in Bayern gelingt Schlag gegen Schleuser: Vier Festnahmen in Tschechien
-
"Zutiefst besorgt": Auch CONCACAF und AFC kritisieren FIFA
-
Germanwings-Absturz vor elf Jahren: Schadenersatzprozess ab Ende August in Braunschweig
-
Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen
-
Ansah trotz drohender Sperre bei der EM in Birmingham dabei
-
Spranger sagt umfassende Aufklärung von CSD-Anschlag zu - Grüne wollen U-Ausschuss
-
"Hände weg von unserem Sport": Kritik an FIFA auch aus der EU
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
Baerbock: Klimakrise größte Herausforderung für internationale Sicherheit
Die weltweite Klimakrise und deren Folgen sind nach Einschätzung von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die derzeit größte Herausforderung für die internationale Sicherheit. Besonders in bereits instabilen Staaten verschärfe die Erderwärmung vorhandene Konflikte, was "für diese Länder das totale Umkippen bedeuten kann", sagte Baerbock am Dienstag in einer Rede auf der Climate Security Conference im Auswärtigen Amt in Berlin. Sie warb in diesem Zusammenhang vor allem für mehr Krisenprävention auch im Hinblick auf drohende Naturkatastrophen.
Die Klimakrise verschärfe globale Konflikte, führe zu mehr Flucht und Vertreibung und "gefährdet die weltweite Stabilität", sagte Baerbock. Es sei daher nicht mehr möglich, "Sicherheitsherausforderungen abgekoppelt von der Klimakrise zu denken". Die Ministerin verwies auf einen im Auswärtigen Amt entwickelten Klima-Risiko-Index, der das Ausmaß der Gefahren in unterschiedlichen Weltregionen aufzeige und "deutlich macht, dass die Klimakrise ein beschleunigender Faktor für politische Krisen ist".
Baerbock verwies in diesem Zusammenhang auf wissenschaftliche Prognosen, wonach bei einer Erderwärmung um zwei Grad verglichen mit dem vorindustriellen Niveau weltweit dadurch etwa 189 Millionen Menschen von Ernährungsproblemen bedroht seien. Bei einer Erderwärmung um vier Grad, wie sie ohne entschlossenes Gegensteuern drohe, seien dies bereits 1,8 Milliarden Menschen, etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung. Dies durch humanitäre Hilfe aufzufangen, sei dann gar nicht mehr möglich.
Allerdings könne umgekehrt die Eindämmung der Erderwärmung und von deren Folgen auch regionale Krisen entschärfen, sagte Baerbock weiter. Es gebe hier "eine Korrelation zwischen Klimarisiken und Konfliktrisiken". Daher müssten auch die Minderung der Treibhausgasemissionen sowie Anpassungsmaßnahmen und der Schutz besonders verwundbarer Staaten "Hand in Hand gehen". Besonders wirksam sei dabei die Krisenprävention.
Nachdrücklich warb Baerbock dafür, im Bundeshaushalt die für Prävention und Hilfe benötigten Mittel in hinreichendem Maße bereitzustellen. Die Frage, ob dies den deutschen Interessen diene, sei "deutlichst mit Ja zu beantworten", verwies die Ministerin auf weit höhere Kosten für die Bewältigung bereits eskalierter Konflikte oder deren Folgen wie Flucht und Vertreibung. Betroffen seien Regionen weltweit, in besonderem Maße aber in Afrika.
An der Konferenz zu Klima und Sicherheitspolitik im Auswärtigen Amt nahmen internationale Akteure aus unterschiedlichen Weltregionen teil. Auf die Gefahren durch die Klimakrise wiesen auch der Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Ole Diehl, sowie des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hin.
Die deutsche Beauftragte für internationale Klimapolitik, Staatssekretärin Jennifer Morgan, rief angesichts der Herausforderungen etwa durch immer mehr und stärkere Extremwetterereignisse zu mehr weltweiter Zusammenarbeit auf. Die Beratungen dienten auch der Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz im November im aserbaidschanischen Baku.
A.Mahlangu--AMWN