-
BFH-Urteil: Kindergeldanspruch besteht auch nach Ausbildung zu Rettungssanitäter
-
Linke fordert mehr Hitzeschutz in Pflegeheimen
-
Bergwaldbrand in bayerischem Landkreis Traunstein breitet sich aus
-
Nach CSD-Anschlag: Technoparade "Zug der Liebe" in Berlin abgesagt
-
RKI: Bereits fast 10.000 Hitzetote in diesem Sommer
-
Niedersachsen: AfD-Kandidat darf in Landkreis Lüneburg nicht zu Landratswahl antreten
-
Millionenschaden nach Brand in historischer Altstadt von Lauterbach in Hessen
-
Neuer Verkehrsminister Bilger gegen Tempolimit - Neuer Tankrabatt zu teuer
-
Linke für Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen - Union dagegen
-
Rückversicherer: Schäden durch Naturkatastrophen im ersten Halbjahr gesunken
-
Behörden: Mindestens acht Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen
-
Umfrage zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter deutlich vor der CDU
-
Müller-Team siegt im All-Star-Game der MLS
-
Tennis: Maria scheitert im Achtelfinale von Memphis
-
Ruder-EM: Achter hofft auf Medaille, Zeidler auf Gold
-
Zahl der Opfer durch Erdbeben in Japan steigt immer weiter - Nun schon 28 Tote
-
Samsung: Operativer Gewinn steigt um mehr als 1800 Prozent
-
Trotz GKV-Reform: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an stabile Beiträge
-
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
-
Bundesgerichtshof urteilt über "Focus"-Ärztesiegel
-
UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt
-
Wegen Protesten in Bolivien: Haftbefehl gegen Ex-Staatschef Morales erlassen
-
Erstmals seit fast einer Woche: USA melden neue Angriffe auf den Iran
-
Rushdie-Attentäter einer "terroristischen Handlung" schuldig gesprochen
-
Städtetag: Wir brauchen "Milliardensummen" für Schutz gegen die Hitze
-
Nach Selenskyj-Warnung vor "massiven" Luftangriffen: Explosionen in Kiew
-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Microsoft profitiert von KI-Investitionen - Instagram-Mutter Meta schwächelt
-
Trump: Internationaler Flughafen Washington soll "bester" der Welt werden
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Schwere Waldbrände in Griechenland und in der Türkei - Mehrere Tote
-
Nach gescheiterter Klage: Medien fordern Millionenkosten von Prinz Harry zurück
-
Nach US-saudiarabischen Angriffen im Irak droht neue Eskalation des Kriegs in der Region
-
Vater von Amy Winehouse muss Freundinnen der Sängerin fast eine Million Pfund zahlen
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"
-
Trump stellt früheren US-Corona-Berater Fauci an den Pranger
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz verspricht nach Kritik aus der CDU neuen Stil
-
Frei will als Unions-Fraktionschef Vertrauen der Menschen zurückgewinnen
-
Merz will seine Politik künftig besser erklären
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
Merz hofft nach Turbulenzen um Personalwechsel auf "neue Dynamik"
-
Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht
-
Apotheken, Tankstellen und Altenpflege: Kuba öffnet Wirtschaftssektoren für Privatfirmen
-
"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Linnemann tritt Amt als Gesundheitsminister an - Werkzeugkasten als Geschenk
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
UNHCR: Millionen Flüchtlinge von extremen Auswirkungen des Klimawandels betroffen
Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat vor den drastischen Auswirkungen des Klimawandels auf Millionen geflohene Menschen weltweit gewarnt. Mitte 2025 habe es weltweit 117 Millionen Menschen gegeben, die vor Kriegen, Gewalt oder sonstiger Verfolgung geflohen waren, erklärte UNHCR-Chef Filippo Grandi am Montag. Drei Viertel dieser Menschen lebten in Ländern, in denen die Folgen des Klimawandels besonders drastisch zu spüren sein.
Die Betroffenen hätten bereits "enorme Verluste" erlitten, erklärte Grandi anlässlich der Veröffentlichung eines UNHCR-Berichts zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30 weiter. Durch den Klimawandel stünden sie erneut vor ähnlichen "Schwierigkeiten und Verwüstung". Millionen Geflohene gehörten zu den Menschen, die mit am meisten von "extremer Trockenheit, tödlichen Überschwemmungen und beisspiellosen Hitzewellen" betroffen sein, gleichzeitig könnten sie sich am wenigsten davor schützen. "Wetterextreme zerstören Häuser und Lebensgrundlagen und zwingen Familien, die bereits vor Gewalt geflohen sind, erneut zur Flucht", fügte Grandi hinzu.
In den vergangenen zehn Jahren wurden dem UNHCR zufolge bereits rund 250 Millionen Menschen durch wetterbedingte Katastrophen innerhalb eines Landes vertrieben.
Das Flüchtlingshilfswerk geht zudem davon aus, dass die Länder, in denen derzeit fast die Hälfte aller Geflohenen leben, in den kommenden 15 Jahren extreme Folgen des Klimawandels erleben werden. Die 15 Flüchtlingslager, die in den derzeit heißesten Weltregionen liegen - darunter afrikanische Länder wie Eritrea, Äthiopien und Senegal - würden 2050 fast 200 extreme Hitzetage im Jahr erleben. Das UNHCR warnte vor einer "tödlichen Kombination" aus extremer Hitze und hoher Feuchtigkeit, die diese Orte wahrscheinlich "unbewohnbar" machten.
Weil viele Geberländer dem UNHCR die Mittel kürzten, könne das Flüchtlingshilfswerk die Betroffenen immer schlechter schützen, kritisierte Grandi. Der am Montag beginnende diesjährige Klimagipfel in Brasilien müsse deswegen "echte Ergebnisse bringen", forderte er.
T.Ward--AMWN