-
Berufssoldat stirbt bei Unfall auf Truppenübungsplatz in Rheinland-Pfalz
-
Gericht: Familienurlaub mit Mutter auch ohne Einwilligung von Kindsvater möglich
-
DB-Chefin Palla schraubt Ziele nach unten - 80 Prozent Pünktlichkeit erst 2035
-
Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße
-
Onley verpasst Tour de France wegen Schulterverletzung
-
Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest
-
Rubio warnt vor Gebühren für Straße von Hormus als Präzedenfall weltweit
-
Leistungssprung bei Mikrochips: IBM stellt neue Technologie vor
-
Grünen-Fraktionschefinnen fordern neuen Anlauf für AfD-Verbotsverfahren
-
Frankreich bringt zum fünften Mal Öltanker der russischen Schattenflotte auf
-
Hitzewelle in Frankreich bringt weitere Rekorde
-
Rekordverdächtig heiße Nacht in Deutschland: 26,2 Grad in Rheinland-Pfalz
-
Merz auf Wiederaufbaukonferenz: Wir stehen "Seite an Seite" mit der Ukraine
-
Gutachten: AfD-Verbotsverfahren hätte wahrscheinlich Erfolg
-
Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet
-
In Plastiktüte vergraben: Kinder finden 60 goldene Ringe in Waldstück in Bayern
-
Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf
-
17 Verletzte: Auto erfasst Mexiko-Fans
-
Mutmaßlicher Computerbetrüger soll Millionenschaden verursacht haben - Festnahme
-
Brüssel erwägt strengere Regeln für Cloud-Dienste von Amazon und Microsoft
-
Betrüger erbeuten Schmuck für 150.000 Euro von 82-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
-
Erdbeben in Venezuela: Bundeswehr steht für Hilfsleistungen bereit
-
Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer
-
Olympiaprämie: Athleten Deutschland sieht "noch Luft nach oben"
-
Grüne forden Fünf-Milliarden-Euro-Programm für besseren Hitzeschutz
-
Nordrhein-Westfalen: Mann erschießt in Essen Ehefrau und sich selbst
-
Kehrtwende im US-Senat: Trumps Befugnisse im Iran-Krieg werden nicht weiter eingeschränkt
-
Jurist und Autor Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
-
Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf - bleibt aber verhalten
-
Foto mit erhobenem Arm: Rücktrittsforderungen an Sachsen-Anhalts AfD-Chef Reichardt
-
Flächendeckende Extremhitze in Deutschland: Temperaturen bis nahe 40 Grad erwartet
-
Europäischer Gerichtshof klärt Fragen zu Aufenthalt von Ukrainern in Deutschland
-
Aufträge im Baugewerbe stagnieren im April
-
Hoeneß: Bayern einig mit Laimer
-
Erdbeben in Venezuela: USA kündigen "sofortige" Entsendung von Rettungskräften an
-
Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen
-
Teheran wirft der Nato eine "Mitschuld" im Iran-Krieg vor
-
"Ruuh": Norweger rudern nun auch beim Baseball
-
Bayerns Verkehrsminister fordert lückenlose Aufklärung nach massiver Störung bei Bahn
-
Undav ist mit Jokerrolle "fein"
-
Nach Badeunfall von Brüdern in Rhein-Herne-Kanal: Auch 19-Jähriger gestorben
-
"Pride Match": Iran fordert FIFA zum Handeln auf
-
Erdbeben in Venezuela: Regierung meldet mindestens 32 Tote und mehr als 700 Verletzte
-
Richterbund erwartet Beschluss von Rechtsstaatspakt bei Bund-Länder-Treffen
-
Schwere Schäden und Panik durch Doppel-Erdbeben in Venezuela - Notstand ausgerufen
-
Brent-Ölpreis sinkt erstmals unter Schlusskurs vor dem Iran-Krieg
-
Südafrika erstmals in der K.o.-Runde der Fußball-WM
-
Makellose Mexikaner beenden WM-Turnier für Tschechien
-
Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator
-
Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA
"Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November vor allem wegen steigender Militärausgaben deutlich verbessert: Das Ordervolumen stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Anstieg in Folge, auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich so ein kräftiges Plus von 4,0 Prozent. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sprach von einem "guten Zeichen".
Der Anstieg im November geht den Angaben der Statistiker zufolge im Wesentlichen auf Großaufträge in den Bereichen Metallerzeugnisse und Sonstiger Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurück. Moderate Zuwächse gab es demnach auch in den Bereichen elektrische Ausrüstungen, Maschinenbau und elektronische Geräte. Ohne Großaufträge stieg das Ordervolumen um 0,7 Prozent.
Viele neue Aufträge kamen dem Statistikamt zufolge aus den anderen Ländern der Eurozone. Hier gab es ein Plus von 8,2 Prozent. Auch die Inlandsaufträge legten um 6,5 Prozent zu. Bei den Aufträgen von außerhalb der Währungsunion gab es ein Plus von 2,9 Prozent.
"Bereits seit einigen Monaten führen Großaufträge - vor allem vor dem Hintergrund verteidigungswirtschaftlicher Beschaffungen - zu Ausschlägen bei den monatlichen Auftragseingängen", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Grundsätzlich verstetigt sich aber der Trend einer zunehmenden Nachfrage aus dem Inland sowie dem Euroraum." Darüber hinaus sei jedoch "angesichts der handels- und geopolitischen Unwägbarkeiten" mit einer gedämpften Exportentwicklung zu rechnen.
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), sieht in den Zahlen "ein weiteres Indiz, dass die steigenden Staatsausgaben im neuen Jahr die Wirtschaft ankurbeln werden". Für das vierte Quartal 2025 gehe er schon von einem "spürbaren Plus" aus.
"In den kommenden Monaten dürften Rüstungsbestellungen zu weiter steigenden Auftragseingängen führen", führte Dullien aus. "Der Bundestag hatte im Dezember Rüstungsbeschaffungen im Umfang von rund 50 Milliarden Euro beschlossen, die nun nach und nach umgesetzt werden." Das sei für die deutsche Industrie angesichts "der aggressiven Industrie- und Zollpolitik aus China und den USA" hoch willkommen.
"Der dritte Anstieg bei den Auftragseingängen in Folge ist ein gutes Zeichen", erklärte DIHK-Konjunkturexperte Jupp Zenzen. "Ohne die Berücksichtigung der insbesondere rüstungsgetriebenen Großaufträge fallen die Zuwächse allerdings deutlich bescheidener aus." Die Talsohle scheine erreicht, ein Aufschwung in der Industrie sei aber kein Selbstläufer.
P.Mathewson--AMWN