-
Vor Trump-Reise: USA und China beraten über Handel
-
Rund 4,7 Millionen Menschen zur Kommunalwahl in Hessen aufgerufen
-
Frankreichs Kommunalwahlen als Stimmungstest für Präsidentschaftswahl 2027
-
Staatsmedien: Kim beaufsichtigt Test von hochmodernem Mehrfachraketenwerfer
-
Parlamentswahl im kommunistischen Vietnam begonnen
-
Drei iranische Fußballerinnen ziehen Asylantrag in Australien zurück
-
Indian Wells: Zverev gegen Sinner erneut chancenlos
-
Formel 1 sagt Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ab
-
Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt nun wieder gleichauf mit AfD
-
Demonstranten in Kuba randalieren in Büro von Kommunistischer Partei
-
Iran-Krieg: Schweiz lehnt zwei Überfluggesuche für US-Militärflugzeuge ab
-
Handball: Kiel mit Statement-Sieg im Derby
-
Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"
-
Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf
-
Snowboard: Hofmeister triumphiert in Kanada
-
Díaz-Platzverweis: Kompany bedient - Dingert räumt Fehler ein
-
Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen in Straße von Hormus
-
Raimund erlebt Desaster - Deschwanden schreibt Geschichte
-
Slowakei gibt Blockade in letzter Minute auf: EU-Sanktionen gegen Moskau verlängert
-
Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz
-
Erstmals seit sieben Jahren US-Flagge an Botschaft in Venezuela gehisst
-
In Unterzahl: Bayern erkämpft Punkt in Leverkusen
-
Hecking verpasst perfekten Einstand
-
Adeyemi und Reggiani jubeln: BVB hält Verfolger auf Abstand
-
Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas
-
Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark
-
Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Linke und BSW küren Spitzenkandidaten
-
Belgiens Regierungschef fordert Ukraine-Verhandlungen der EU mit Russland
-
Nobelpreisträger Stiglitz: Trump hat "Handgranate auf Weltwirtschaft geworfen"
-
Israels Verteidigungsminister: Iran-Krieg zwei Wochen nach Beginn in "entscheidender Phase"
-
Popp verlässt den VfL Wolfsburg und wechselt zum BVB
-
Philosoph Jürgen Habermas gestorben
-
Paderborn verpasst Sprung auf Aufstiegsplatz
-
Bei Kornetka-Debüt: Braunschweig gelingt Befreiungsschlag
-
Verfolgung von Otepää: Biathlet Nawrath auf Rang acht
-
Aicher starke Vierte - und vor Shiffrin
-
Iranische Behörden: "Normaler" Betrieb auf Öl-Insel Charg trotz US-Angriffen
-
Nur Vierte: Forster verpasst Gold-Hattrick klar
-
Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus"
-
SPD und CDU stimmen für Koalitionsvertrag: Weg für Rot-Schwarz in Brandenburg frei
-
Mecklenburg-Vorpommern: Bildungsministerin Oldenburg führt Linke in Landtagswahl
-
Nachträgliche Verleihung von Karlspreis an belarussische Oppositionelle Kolesnikowa
-
Berliner Abgeordnetenhauswahl: FDP wählt Landeschef Meyer zu Spitzenkandidat
-
US-Regierung kritisiert Nachrichtensender CNN wegen Berichten über Iran-Krieg
-
Klimabilanz 2025: Deutsche CO2-Emissionen sinken nur minimal
-
Nach 14 Jahren: Popp verlässt den VfL Wolfsburg
-
Maier führt offene deutsche Staffel zu Silber
-
Rothfuss und Schmiedt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier
-
Wehrbeauftragter mahnt neuen Haar- und Barterlass für Truppe an
Koalition verteidigt neue Grundsicherung - scharfe Kritik der Opposition
Politiker der schwarz-roten Koalition haben die Reform zur Umgestaltung des Bürgergeldes verteidigt. Mit dem Gesetz zur neuen Grundsicherung "machen wir Fördern und Fordern wieder zum Prinzip", sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Donnerstag bei der Debatte zur neuen Grundsicherung im Bundestag. Grüne und Linke kritisierten die geplanten Reformen scharf. Sie stünden für Misstrauen gegen Millionen Menschen in Deutschland.
Der Bundestag sollte am Donnerstag abschließend über die Umgestaltung des Bürgergelds zu einer neuen Grundsicherung abstimmen. Die Reform der schwarz-roten Regierungskoalition sieht verschärfte Mitwirkungspflichten und härtere Sanktionsandrohungen vor. So sollen Betroffenen die Leistungen gekürzt oder sogar gestrichen werden, wenn sie Termine beim Jobcenter verpassen.
Der Sozialstaat müsse für diejenigen da sein, die Hilfe brauchen, sagte Linnemann. Hier sei jedoch "etwas aus dem Lot geraten". Der Sozialstaat sei an einigen Stellen nicht mehr gerecht. Mit dem Gesetz zur neuen Grundsicherung werde dafür gesorgt, "Menschen in Arbeit zu bringen statt Arbeitslosigkeit zu verwalten".
Die SPD-Abgeordnete Daniela Rump verteidigte ebenfalls die Mitwirkungspflichten von Grundsicherungsempfängern. "Wir stehen an der Seite derjenigen, die Hilfe benötigen, erwarten aber auch Einsatz und Verantwortung." Die überwiegende Mehrheit wolle unbedingt in den Arbeitsmarkt zurückkehren.
Linken-Fraktionschef Sören Pellmann kritisierte, die Koalition setze "auf Misstrauen statt Vertrauen". "Sanktionen bringen keine stabile Beschäftigung." Das Gesetz zur neuen Grundsicherung zerreiße "das wichtige Sicherheitsversprechen unseres Sozialstaats". Die Koalition baue damit eine "verachtenswerte Drohkulisse" auf.
Für die Grünen-Fraktion kritisierte der Abgeordnete Timon Dzienus, das Gesetz zeuge von "Grundmisstrauen gegen die eigene Bevölkerung" und treffe vor allem Familien, Alleinerziehende und Kinder. Er forderte, "zumindest Familien und Kinder" aus den Sanktionen herauszunehmen.
Die AfD-Abgeordnete Gerrit Huy kritisierte, das Gesetz sei missbrauchsanfällig und sorge für mehr Bürokratie. Die Last für die Steuerzahler werde sich dadurch nicht verringern. Während ursprünglich eine Ersparnis bei Steuergeldern in Höhe von fünf Milliarden Euro angepeilt gewesen sei, seien es inzwischen nur noch 850 Millionen.
CDU-Generalsekretär Linnemann kann nach eigenen Worten nicht abschätzen, wie viel Geld durch die neue Grundsicherung tatsächlich eingespart werden kann. Hier gebe es unterschiedliche Studien, sagte er bei RTL und ntv. "Das ifo-Institut sagt, wenn wir das Bürgergeld in einem Paket reformieren, sind das Einsparungen bis zu 4,5 Milliarden Euro. Wir wissen es nicht."
Die Union hätte errechnet, dass man eine bis drei Milliarden Euro einsparen könne, wenn man 100.000 Menschen in Arbeit bringt, sagte Linnemann. "Und wenn Sie das hochrechnen, kommen Sie auf höhere Summen. Aber das ist das Potenzial. Ob das hinterher eintritt, kann man heute nicht sagen."
F.Pedersen--AMWN