-
Sudan-Geberkonferenz in Berlin: Wadephul hofft auf mehr als eine Milliarde Dollar
-
Ukrainer auf deutschem Arbeitsmarkt unterdurchschnittlich bezahlt
-
ADAC: Dieselpreis im Wochenvergleich deutlich gesunken
-
Trotz Libanon-Gesprächen in den USA: Angriffe zwischen Israel und Hisbollah fortgesetzt
-
Gericht: In Nordrhein-Westfalen dürfen aktuell keine Abschleppkosten erhoben werden
-
Haftstrafe in Stuttgarter Mafiaprozess - Mitangeklagter Polizist schuldunfähig
-
Pilotengewerkschaft: Lufthansa lehnt Schlichtungsangebot ab
-
Ungarischer Wahlsieger Magyar fordert Präsidenten zum Rücktritt auf
-
Weniger Schadholz in deutschen Wäldern - Holzaufkommen sinkt
-
Atommüllbergung aus Asse: Niedersachsens Umweltminister Meyer empört über Verzögerung
-
20-Jähriger soll in Frankfurt am Main Mann getötet haben - Festnahme
-
Tödlicher Absturz von Kleinflugzeug nahe Aachen: Identität beider Toter geklärt
-
Trump: Magyar "wird einen guten Job machen"
-
Von der Leyen: EU-App für Alterskontrollen im Netz "bald" einsatzbereit
-
Ausfall fix: Gwinn reist für Untersuchungen vom DFB-Team ab
-
Beamtenbund fordert 1000-Euro-Prämie auch für öffentlichen Dienst
-
DFB startet eigenen Pay-TV-Sender
-
Riesiges Arsenal mit Kriegswaffen in Remscheid: Anklage gegen drei Männer erhoben
-
Bund greift verschuldeten Kommunen unter die Arme
-
Seltene Komodowarane geschmuggelt: Sechs Festnahmen in Indonesien
-
Fund von toter 94-Jähriger in Brunnen: Sohn unter Mordverdacht
-
Umfrage: Fast jeden Vierten nervt Kritik von Partner an eigenem Fahrstil
-
Baden-Württemberg: Zollbeamte entdecken Cannabisplantage und Waffen in Wohnung
-
Tödlicher Angriff auf Mitbewohnerin in Mannheim: Revision scheitert vor BGH
-
Gegenseitige Angriffe zwischen Israel und Hisbollah gehen weiter
-
Dobrindt plant höhere Besoldung für Bundesbeamte - Mehrbelastung für Haushalt
-
Spritpreis-Taskforce: Herausforderungen durch Iran-Krieg werden steigen
-
Leiharbeitsverbot in Fleischindustrie: Beschwerde scheitert in Karlsruhe
-
Getöteter Fabian aus Güstrow: Mordprozess gegen Beschuldigte beginnt am 28. April
-
Staatsfernsehen: In Frankreich inhaftierte Iranerin zurück im Iran
-
Angeblicher sexueller Übergriff: Australische Polizei ermittelt gegen Katy Perry
-
Parlament im US-Bundesstaat Maine beschließt Moratorium für Bau von Rechenzentren
-
Trump: Iran-Krieg ist "fast vorüber"
-
Chipknappheit durch KI bremst stärkere weltweite Internetverbreitung aus
-
Schwesig: Senkung von Mineralölsteuer muss "so schnell wie möglich" kommen
-
Wadephul erwartet bei Konferenz in Berlin mehr als eine Milliarde Dollar für den Sudan
-
IAEA-Chef: Nordkoreas Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen "sehr deutlich gestiegen"
-
Rapper Kanye West verschiebt Frankreich-Konzert nach Verbots-Drohung
-
EU-Erweiterungskommissarin: Orbans Niederlage ist Schub für EU-Beitritt der Ukraine
-
Entlastungsprämie: Deutscher Landkreistag warnt vor zusätzlicher Last für Landkreise
-
Staatsmedien: Xi trifft russischen Außenminister Lawrow in Peking
-
Nach Königsklassen-Aus: Flick will Meistertitel als Trostpreis
-
DFB-Frauen bangen um Gwinn: "Ein Schockmoment"
-
Aus für Wirtz und Co.: "Es tut mir leid für die Fans"
-
Sozialverband kritisiert drastische Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung
-
Zweitägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen
-
Peru: Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat fordert Annullierung der Wahl
-
Bundeskabinett berät über Entlastung für Länder und Kommunen
-
Haushaltsausschuss entscheidet über Rheinmetall-Kampfdrohnen für die Bundeswehr
-
Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe: Verteidigungsminister beraten über Ukraine-Hilfen
Streik legt Lufthansa am Tag der 100-Jahr-Feier weitegehend lahm
Den dritten Tag in Folge hat ein Streik den Flugbetrieb der Lufthansa stark beeinträchtigt. Wegen eines Arbeitskampfs des Kabinenpersonals der Kernmarke des Konzerns fielen am Mittwoch hunderte Flüge aus. Nahezu alle Inlandsflüge der Lufthansa vom Frankfurter Flughafen und zahlreiche Auslandsflüge wurden gestrichen. Am Münchener Flughafen fielen nach Angaben des Betreibers insgesamt 380 Flüge aus, die meisten davon von der Lufthansa.
Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat bis Donnerstag (23.59 Uhr) zur Arbeitsniederlegungen an den beiden deutschen Drehkreuzen aufgerufen. Betroffen sind demnach auch die Abflüge der Lufthansa-Tochter Cityline von Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Am Montag und Dienstag hatten bereits die Lufthansa-Piloten gestreikt - und deren Gewerkschaft (VC) hat bereits für Donnerstag und Freitag weitere Arbeitskämpfe angekündigt.
Grund für den Streik des Kabinenpersonals ist nach Angaben der UFO ein bislang unzureichendes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite im Ringen um einen neuen Manteltarifvertrag. Bereits am vergangenen Freitag hatte UFO deshalb zum Streik aufgerufen. Teil der Arbeitskampfmaßnahmen am Mittwoch soll der Gewerkschaft zufolge auch eine Kundgebung in Frankfurt im Umfeld der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa sein, zu denen auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet wird.
Der Arbeitgeberverband BDA kritisierte die Gewerkschaften scharf und forderte staatliches Eingreifen. "Die Arbeitskämpfe bei der Deutschen Lufthansa belegen erneut: Eine gesetzliche Regulierung des Arbeitskampfs ist nötiger denn je", erklärte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. "Der Streik ist missbräuchlich sowie unverhältnismäßig, weil es in großen Teilen Unbeteiligte - nämlich die Fluggäste - zu Geiseln macht und in Zeiten geopolitischer Krisen ganze Lieferketten betrifft."
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) gratulierte dem Airline-Konzern zum 100-jährigen Bestehen. "Ich bin mir sicher: bei Innovation und neuen Technologien wird die Lufthansa auch in den nächsten hundert Jahren Maßstäbe setzen", erklärte er. Zu den Streiks äußerte er sich nicht.
Das "Handelsblatt" zitierte am Mittwoch aus einem internen Schreiben des Lufthansa-Vorstands an die Beschäftigten, in dem ein umfangreicher Sparkurs unter Verweis auf die Folgen des Iran-Krieges angekündigt wird. Demnach sollen offene Positionen nur noch mit expliziter Genehmigung des Vorstands besetzt und Dienstreisen eingeschränkt werden.
A.Rodriguezv--AMWN