-
Hitzewelle hat Teile Westeuropas fest im Griff
-
Polizist stirbt bei Fahrsicherheitstraining auf dem Hockenheimring
-
Sanierungsstau: Milliardenbedarf für Sanierung von kommunalen Schwimmbädern
-
UN-Generalsekretär ruft KI-Unternehmen zur Offenlegung ihrer Umweltbilanz auf
-
EU macht weiteren Schritt zur Einführung eines digitalen Euros
-
Aktuelle Stunde zu Linken-Parteitag - Linke bezeichnet Debatte als "lächerlich"
-
Gefährliche Hitze: Höchste Alarmstufen in weiten Teilen Westeuropas
-
Eisschnellläufer Maly: "Absolut gar kein Vertrauen mehr"
-
Spannungen mit Warschau: Selenskyj bleibt offenbar Ukraine-Konferenz in Polen fern
-
Gewerkschaften sehen Empfehlungen von Rentenkommission teilweise kritisch
-
Zwei weitere Labour-Abgeordnete bringen sich für Starmer-Nachfolge ins Gespräch
-
Hitzewelle in Frankreich: Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren
-
ARD und ZDF streiten vor Verfassungsgericht für höheren Rundfunkbeitrag
-
FC Bayern: Gnabry trainiert erstmals mit Ball
-
WM unter Wasser: Zehntausende Fans in Philadelphia müssen Stadionplätze verlassen
-
Tschechiens Präsident klagt wegen verwehrter Nato-Gipfel-Teilnahme gegen Regierung
-
Denk: Lipowitz und Evenepoel bei der Tour "gleichberechtigt"
-
Grüne pochen auf Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent
-
EU-Abgeordnete sprechen sich für Einführung des digitalen Euros aus
-
Drei Satzbälle vergeben: Erstrunden-Aus für Lys in Bad Homburg
-
Merz sieht Koalition auf Reformkurs: Können "tragfähige Veränderungen" vornehmen
-
Zahl der Insolvenzen erreicht im ersten Halbjahr höchsten Stand seit 2013
-
Australien hält Dokumente zu Klimafonds für kleinen Inselstaat Tuvalu unter Verschluss
-
Ungarns Parlament verabschiedet Gesetz zur Korruptionsbekämpfung
-
Daten zeigen: Auch in Deutschland Anstieg von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen
-
Vergewaltigungsverfahren gegen fanzösischen Regisseur Luc Besson wird nicht neu aufgerollt
-
Frankreich erlebt heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Rentenreform: Regierung will Empfehlungen bis Jahresende vollständig umsetzen
-
Protest gegen Microsoft-Rechenzentrum im Elsass: Energieverbrauch angeprangert
-
Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr auf höchstem Stand seit 2013
-
Digitaler Euro: Sparkassen- und Giroverband will Einbindung in bestehende Zahlungssysteme
-
"Robuste" Elektro-Nachfrage: EU-Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
-
MotoGP-Weltmeister Márquez verlängert bei Ducati
-
Rundfunkbeitrag nicht gestiegen: Karlsruhe verhandelt Beschwerden von ARD und ZDF
-
Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer
-
Razzia bei mutmaßlichen IS-Mitgliedern in drei Bundesländern
-
Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt
-
Hitze in Italien: Gesundheitsministerium ruft Alarmstufe Rot für 15 Städte aus
-
Arbeitsmarkt: Fast ein Drittel erreicht bis 2040 Rentenalter
-
Merz zur Rente: Alle Elemente des Reformpakets müssen umgesetzt werden
-
Handel: Schaden durch Ladendiebstahl steigt erstmals auf über drei Milliarden Euro
-
Tödlicher Arbeitsunfall in Windrad: Montagefehler von Arbeiter war Ursache
-
Offener Brief: Grüne kritisieren Einladung von Taliban-Vertretern nach Brüssel scharf
-
Ein Fünftel der Menschen in Deutschland kann sich keinen einwöchigen Urlaub leisten
-
Mehr als 148.000 Kinder wiederholten Schuljahr - mehr Jungen als Mädchen
-
Badeunfälle im Rhein: Leichen von drei vermissten Männern gefunden
-
Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro
-
Teheran: USA und Iran vereinbaren Arbeitsgruppen zu Atomprogramm und Sanktionen
-
Erster WM-Sieg seit 2014: Algerien dreht Spiel gegen Jordanien
-
Organspende: Patientenbeauftragter Schwartze wirbt für Widerspruchslösung
Schweden und Finnland schaffen es in ESC-Finale
Schweden und Finnland haben die erste Hürde beim Eurovision Song Contest (ESC) genommen: Die beiden in den Wettbüros als Favoriten gehandelten Länder qualifizierten sich am Dienstagabend im ersten ESC-Halbfinale in Liverpool für das Finale am Samstag. In der Show durfte sich auch die deutsche Gruppe Lord of the Lost präsentieren. Der Spartensender One holte mit der Übertragung eine starke Einschaltquote.
Am in diesem Jahr zum 67. Mal stattfindenden ESC nehmen insgesamt 37 Länder teil, aber nur 26 sind in dem weltweit beachteten Finale am Samstagabend dabei. Im ersten Halbfinale traten Bands sowie Sängerinnen und Sänger aus 15 Ländern gegeneinander an. Zehn von ihnen kamen ins Finale - Kroatien, Moldau, die Schweiz, Tschechien, Israel, Portugal, Serbien, Norwegen sowie die Favoriten aus Schweden und Finnland.
Nach einer Auswertung des Branchendiensts DWDL sahen in Deutschland im jüngeren Publikum der 14- bis 49-Jährigen vergleichsweise viele Fernsehzuschauer zu. Der Marktanteil in dieser Altersgruppe erreichte demnach 6,3 Prozent, im vergangenen Jahr hatte das erste Halbfinale beim jüngeren Publikum nur einen Marktanteil von 3,4 Prozent geschafft. Mit insgesamt etwa 590.000 Zuschauern habe die Gesamtzahl der Zuschauer im Bereich des vergangenen Jahres gelegen.
Die Schwedin Loreen mit ihrem Lied "Tattoo" wird in den Wettbüros seit Wochen als kommende Siegerin gesehen. Ihre Siegchance wird von den in den vergangenen Jahren treffsicheren Buchmachern nach dem ersten Halbfinale bei 45 Prozent gesehen und damit etwas höher als in den Vortagen. Loreen zeigte im ersten Halbfinale eine spektakuläre Show. Als ihr größter Konkurrent wird der finnische Sänger Käärijä gehandelt. Dessen Lied "Cha Cha Cha" wird mit einer schrillen Bühnenshow garniert, die Buchmacher geben ihm aktuell eine 22-prozentige Siegchance.
Sollte die bereits 2012 mit "Euphoria" erfolgreiche Loreen tatsächlich gewinnen, würde Schweden mit dann sieben Siegen mit dem bisher erfolgreichsten ESC-Teilnehmerland Irland gleichziehen. Irlands erfolgreiche Jahre liegen allerdings lange zurück. In diesem Halbfinale schieden die Iren erneut vorzeitig aus, es war bereits das fünfte Mal in Folge. Auch die Niederlande, Malta, Lettland und Aserbaidschan schieden aus.
Während im Finale je zur Hälfte eine Jury und das Publikum über die Punktevergabe entscheiden, entschied im ersten Halbfinale nur das Publikum über das Weiterkommen. Gesetzt für das Finale sind der Vorjahressieger Ukraine sowie die fünf großen Geldgeber des ESC - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.
Der Sänger vom deutschen Starter Lord of the Lost, Chris Harms, konnte sich und seine Band im ersten Halbfinale kurz vorstellen. Nach dem letzten Platz für Deutschland im vergangenen Jahr werden Lord of the Lost etwas bessere Chancen zugerechnet. Die Buchmacher sehen sie im Mittelfeld. Nennenswerte Siegchancen werden Lord of the Lost allerdings nicht zugerechnet.
Mit dem Halbfinale begann auch der Abschied des legendären deutschen ESC-Kommentators Peter Urban von der ARD, der nach dem diesjährigen Finale aufhört. Der 75 Jahre alte Urban kommentierte das erste Halbfinale mit gewohnt ironisch-witzigen Bemerkungen.
Das Lied des ausgeschiedenen Aserbaidschan fand er, "als hätte eine KI (Künstliche Intelligenz) das zusammengebastelt". Zu Schwedens Bühnenshow sagte Urban: "Loreens Lieben und Leiden unter einer gigantischen Sonnenbank." Und den mit einem ausgefallenen Kostüm aufgetretenen Sänger der ausgeschiedenen irischen Band Wild Youth nannte Urban in Anspielung an den SPD-Generalsekretär "Kevin Kühnert im goldglitzendern Strampelanzug".
Im vergangenen Jahr hatte die ukrainische Gruppe Kalush Orchestra den ESC gewonnen. Wegen des anhaltenden Kriegs kann das Finale jedoch erstmals nicht wie üblich im Land des Vorjahressiegers stattfinden.
A.Malone--AMWN