-
FC Bayern: Gespräche mit Laimer stocken
-
Linke begrüßt Verzicht auf Stationierung neuer US-Raketen in Deutschland
-
Kopf steckt in Toilettensitz fest - Feuerwehr befreit Dreijährige
-
Titelgewinn im Theater? Flick schaut lieber Zauberer als Real
-
Verhängnisvolle Fahrt in Gelsenkirchen: Zwei Unfälle in zehn Minuten
-
Mega-Show in Rio: Shakira begeistert zwei Millionen Fans an der Copacabana
-
Unionspolitiker kritisch zu Zustand der Koalition - Blockadevorwurf an SPD
-
Bundesliga mit Schalke? Dzeko "will nicht aufhören"
-
MLS: Messi verliert zum Jubiläum - Müller verpasst Reus-Duell
-
Viel Lob in Großbritannien nach Staatsbesuch von König Charles III. in den USA
-
Drohende Unwetter in Miami: Formel-1-Rennen beginnt früher
-
Mega-Show in Rio: Shakira begeistert Fans bei Gratis-Auftritt an der Copacabana
-
Europäisches Gipfeltreffen in Armenien - mit Gast aus Kanada
-
Trump: USA werden Truppenpräsenz in Deutschland "deutlich reduzieren"
-
Vertrag verlängert: Muslic bis 2028 auf Schalke
-
Dritte Pole in Serie für Antonelli - Verstappen Zweiter
-
Schalke feiert große Aufstiegsparty: "Wollten das unbedingt"
-
Königsblau im Rausch: Schalke zurück in der Bundesliga
-
Kubanische Führung verurteilt jüngste Trump-Drohungen scharf
-
Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi aus Gefängnis ins Krankenhaus gebracht
-
Krösche vermeidet Riera-Bekenntnis: "Über Leistung sprechen"
-
Dreierpack Schick gegen RB: Bayer springt auf Rang vier
-
Rattengift in Hipp-Babykost: APA meldet Festnahme eines Verdächtigen
-
Vorletzter WM-Test: DEB-Team überzeugt gegen Österreich
-
Doppelsieg von McLaren: Norris gewinnt Sprint in Miami
-
Essen patzt: Osnabrück steigt in 2. Liga auf
-
Zwei Teilnehmer der Gaza-Hilfsflotte nach Israel gebracht - Spanien übt scharfe Kritik
-
Trotz antisemitischer Äußerungen: Albanien freut sich auf Konzert von Kanye West
-
FC Bayern: Liga-Dämpfer vor Gigantenduell
-
Sieg in Frankfurt: HSV dem Klassenerhalt ganz nah
-
Tomas sticht: Wildes Remis zwischen Hoffenheim und Stuttgart
-
World Relays: Deutscher Rekord für Ansah & Co. - vier WM-Tickets
-
Ausbau der Solarenergie in Deutschland deutlich verlangsamt
-
Pentagon ordnet Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland binnen zwölf Monaten an
-
Romandie: Starker Lipowitz vor Podestplatzierung
-
Ipswich zurück in der Premier League - Wrexham verpasst Playoffs
-
Buckelwal in offene Nordsee gebracht - Weiterer Verbleib aber zunächst unklar
-
Irans Armee: Neuer Konflikt mit USA "wahrscheinlich" - Trump nennt Angriffe "Option"
-
Dreier gegen Braunschweig: Kiel sichert Klassenerhalt
-
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen
-
Grüne kritisieren Zusammenarbeit Dobrindts mit Taliban scharf
-
Tagesrekord: Bahn in China befördert am 1. Mai 24,8 Millionen Fahrgäste
-
Seider und Grubauer stoßen zum DEB-Team - Draisaitl sagt ab
-
Tischtennis: WM-Auftaktsieg für DTTB-Frauen
-
Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung
-
Kartellamt: Kraftstoffpreise zum 1. Mai um knapp 13 Cent gefallen
-
Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi aus Gefängnis ins Krankenhaus eingeliefert
-
Teurer Sprit wegen Iran-Kriegs: US-Billig-Airline Spirit stellt Flugbetrieb ein
-
Etappensieg für US-Abtreibungsgegner: Gericht stoppt Lieferung von Mifepriston per Post
-
Mann in Bad Ems mit Messer verletzt: Jugendliche Tatverdächtige stellt sich
Stromausfall in Cannes wegen Sabotage: Stromversorgung wiederhergestellt
Nach einem durch mögliche Sabotage verursachten Stromausfall in Südfrankreich ist die Stromversorgung wenige Stunden vor der großen Abschluss-Gala beim Filmfestival in Cannes wiederhergestellt worden. Alle betroffenen 160.000 Haushalte würden wieder mit Strom versorgt, erklärte der Stromnetzbetreiber RTE der Nachrichtenagentur AFP am Samstag. Zuvor hatten örtliche Behörden ein Feuer in einer Umspannstation und Beschädigungen an einem Hochspannungsmast gemeldet. Das Filmfestival geht am Abend ab 19.00 Uhr mit der Verleihung der Goldenen Palme für den besten Film zu Ende.
Bei einem Strommast in Villeneuve-Loubet seien drei der vier Beine durchgesägt worden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft AFP mit. Wegen der Beschädigungen habe RTE die Leitung abschalten müssen, um eine Reparatur zu ermöglichen. Dies habe indirekt zu dem massiven Stromausfall in Cannes geführt.
Zuvor hatten örtliche Behörden erklärt, an einer Umspannstation in Tanneron sei um 2.00 Uhr (Ortszeit) ein Brand gelegt worden. Die Hochspannungsstelle versorge die Stadt Cannes.
Die französischen Behörden gehen in beiden Fällen von Sabotage aus. Die Staatsanwaltschaft von Grasse im Südosten des Landes sprach gegenüber AFP von einem "böswilligen Akt". Der Bürgermeister von Cannes, David Lisnard, erklärte, die Stadt sei "Ziel einer Straftat" geworden.
Nach Angaben der Organisatoren des Filmfestivals in Cannes war die Verleihung der Filmpreise am Samstagabend aber nie in Gefahr, weil das Filmfest auf eine eigene Stromversorgung ausweichen konnte. Indes fiel im Rest der Stadt und in der umliegenden Region der Strom am Samstagvormittag größtenteils aus. Ampeln funktionierten nicht mehr, die Verkehrspolizei musste den Straßenverkehr regeln. Geschäfte konnten nur noch Bargeld annehmen. Viele Restaurants blieben infolge des Stromausfalls leer.
Das Filmfestival geht am Abend ab 19.00 Uhr mit der Verleihung der Goldenen Palme für den besten Film zu Ende. Zu den Favoriten zählen die Streifen "Ein einfacher Unfall" des Iraners Jafar Panahi, "The Secret Agent" des Brasilianers Kleber Mendonça Filho und "Zwei Staatsanwälte" des Ukrainers Sergei Losniza. Als Geheimfavorit gilt jedoch der Film "Sentimental Value" des norwegischen Regisseurs Joachim Trier. Besucher der Premiere des Familiendramas am Donnerstag applaudierten im Anschluss 19 Minuten lang stehend.
Auch die Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat für ihren Film "In die Sonne schauen" gute Kritiken bekommen. Die Jury unter Vorsitz der französischen Schauspielerin Juliette Binoche muss sich zwischen 22 Filmen entscheiden.
Das Festival an der Côte d'Azur schlug in diesem Jahr häufig den Bogen zu aktuellen Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten. So unterzeichneten mehr als 900 Schauspieler und Regisseure einen offenen Brief, in dem der "Genozid" in den Palästinensergebieten verurteilt wird. Zu den Unterzeichnern zählen der Regisseur Jim Jarmusch und WikiLeaks-Gründer Julian Assange.
Auch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump wurde von Teilnehmern des Filmfestes kritisiert. Der US-Regisseur Todd Haynes bezeichnete die Präsidentschaft Trumps als "barbarisch", während der US-chilenische Schauspieler Pedro Pascal erklärte, es sei "angsteinflößend", den US-Präsidenten öffentlich zu kritisieren.
Zudem standen aktuelle gesellschaftliche Debatten im Zentrum einiger in Cannes gezeigter Filme. So wurde am Freitag der chilenische Film "The Mysterious Gaze of the Flamingo" über eine Gruppe von Transfrauen vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Krankheit Aids in den 1980er-Jahren in der renommierten Nebenreihe "Un certain regard" ausgezeichnet. Der thailändische LGBTQ-Film "Useful Ghost" hatte zuvor einen Kritikerpreis gewonnen.
F.Bennett--AMWN