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Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Bemühungen zur Eindämmung laufen auf Hochtouren
Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff laufen die Bemühungen zur Eindämmung des Virus international auf Hochtouren. Eine Kontaktperson ohne Symptome wird in der Uniklinik Düsseldorf nach Angaben der Klinik vom Donnerstag auf den Erreger getestet, auch in anderen Ländern waren Menschen im Krankenhaus oder daheim in Quarantäne. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verzeichnete am Donnerstag fünf bestätigte Infektions- und drei Verdachtsfälle, sah trotz des Ausbruchs jedoch nicht den Beginn einer neuen Pandemie.
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern - Erreger von Feldspitzmäusen übertragen
In Bayern ist erneut ein Mensch am durch Feldspitzmäuse übertragenen Bornavirus gestorben. Er erlag im Universitätsklinikum Augsburg den Folgen der Infektion, wie die Stadtverwaltung von Augsburg am Donnerstag mitteilte. Die Ansteckung war demnach bereits im April im Stadtgebiet bestätigt worden.
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Kontaktpersonen in Deutschland und anderen Ländern gestestet
Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff werden in mehreren Ländern Kontaktpersonen isoliert und untersucht. Eine Kontaktperson ohne Symptome wird in der Uniklinik Düsseldorf auf den Erreger getestet, wie die Klinik am Donnerstag mitteilte. Zwei Besatzungsmitglieder mit Symptomen wurden in die Niederlande evakuiert. Zwei Infizierte liegen in der Schweiz und in Südafrika im Krankenhaus. In Dänemark, Großbritannien und Singapur sind Passagiere in Quarantäne.
Rocksängerin Bonnie Tyler erholt sich nach Notoperation am Darm
Die britische Rocklegende Bonnie Tyler erholt sich laut ihrem Umfeld nach einer "Notoperation am Darm". Die 74-Jährige war nach Angaben ihres Teams vom Mittwoch im portugiesischen Faro ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Eingriff sei "gut verlaufen", hieß es auf der offiziellen Website der Musikerin. Bonnie Tyler befinde sich in der Genesungsphase. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.
Umfrage: Mehrheit für höhere Steuern auf Alkohol und Tabak
Angesichts der angespannten Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen befürwortet ein Großteil der Versicherten höhere Steuern auf Alkohol und Tabak sowie die Einführung einer Zuckersteuer. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Zwei von drei gesetzlich Versicherten (66 Prozent) halten demnach eine Erhöhung der Alkoholsteuer auf Spirituosen für sinnvoll.
Flugzeug mit womöglich Hantavirus-infiziertem Passagier in Amsterdam gelandet
Ein Flugzeug mit mindestens einem Passagier des Kreuzfahrtschiffes, auf dem das Hantavirus grassiert, ist am Mittwoch in Amsterdam gelandet. Die Maschine landete um 19.47 Uhr am Flughafen Schiphol, wie AFP-Reporter beobachteten. Krankenwagen und Feuerwehrautos aus Deutschland warteten am Flughafen. Sie waren von Düsseldorf aus am Mittwoch nach Amsterdam gefahren, um dort eine vermutlich infizierte Frau in Empfang zu nehmen, die in einer Spezialklinik in Deutschland behandelt werden soll.
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson evakuiert
Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff vor Kap Verde sind zwei erkrankte Besatzungsmitglieder und eine Kontaktperson von Bord geholt worden. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärte am Mittwoch, die drei Betroffenen seien nun auf dem Weg in die Niederlande. Bei Labortests in Südafrika und der Schweiz wurde unterdessen eine Übertragung von Mensch zu Mensch bestätigt.
Analyse: Hälfte der Klinikfälle könnte vermieden oder ambulant versorgt werden
In allen 16 Bundesländern könnte mehr als die Hälfte der Krankenhausfälle vermieden oder ambulant versorgt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der "Krankenhaus-Report 2026". Auf Bundesebene wären demnach von den insgesamt 15,2 Millionen Krankenhausfällen des Jahres 2024 etwa 8,6 Millionen "ambulantisierbar" oder vermeidbar.
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson werden ausgeflogen
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff vor Kap Verde werden zwei erkrankte Besatzungsmitglieder und eine weitere Kontaktperson nun ausgeflogen. Die medizinische Evakuierung habe begonnen, sagte die Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kap Verde, Ann Lindstrand, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Der Gesundheitszustand der drei Betroffenen sei "stabil", einer von ihnen habe bisher keine Symptome.
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte werden in die Niederlande ausgeflogen
Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff vor Kap Verde werden die zwei erkrankten Menschen an Bord sowie eine weitere Person in die Niederlande ausgeflogen. Die medizinische Evakuierung der zwei Erkrankten, die eine Notfallversorgung benötigen, erfolge mit zwei speziellen Flugzeugen, die sich derzeit auf dem Weg nach Kap Verde befinden, teilte der niederländische Kreuzfahrtveranstalter Oceanwide Expeditions am Dienstag im Onlinedienst X mit.
Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen
Nach dem Hantavirus-Ausbruch mit bislang drei Todesopfern haben am Dienstag fast 150 Menschen weiterhin auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff "Hondius" vor Kap Verde festgesessen. Ein WHO-Expertin sagte, das Schiff solle demnächst zu den Kanarischen Inseln fahren - das Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte dies jedoch nicht. Seit Sonntag liegt das Schiff vor der kapverdischen Hauptstadt Praia vor Anker; die Behörden der afrikanischen Inselgruppe weigern sich, die Passagiere an Land zu lassen.
Biontech will drei deutsche Standorte schließen und massiv Stellen abbauen
Das Biotechnologieunternehmen Biontech will drei seiner Standorte in Deutschland schließen, darunter den des erst kürzlich übernommenen Konkurrenzen Curevac. "Biontech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von Curevac zu schließen", erklärte das Mainzer Pharmaunternehmen am Dienstag. Davon betroffen sein könnten demnach "bis zu rund 1860 Stellen" - rund ein Viertel der Belegschaft. Die Industriegewerkschaft IGBCE kritisierte einen "skrupellosen" Kahlschlag.
Biontech will mehrere Standorte schließen und bis zu 1860 Stellen abbauen
Das Biotechnologieunternehmen Biontech will mehrere Standorte schließen. "Biontech plant, die Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie an den Standorten von CureVac zu schließen, wovon insgesamt bis zu rund 1860 Stellen betroffen sein könnten", erklärte das Mainzer Pharmaunternehmen am Dienstag. Das soll jährlich Einsparungen in Höhe von rund 500 Millionen Euro bringen.
WHO: Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff vermutlich von Mensch zu Mensch übertragen
Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Übertragung von Mensch zu Mensch aus. "Wir vermuten, dass es bei sehr engem Kontakt eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt", sagte die WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerhove am Dienstag in Genf. Der erste auf dem Schiff erkrankte Passagier habe sich vermutlich infiziert, bevor er an Bord gegangen sei.
Unternehmen: Ein Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff
Unter den drei Todesopfern nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch an Bord eines Kreuzfahrtschiffs ist nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens Oceanwide Expeditions auch ein deutscher Passagier. Insgesamt befanden sich laut einer am Montag von dem Unternehmen veröffentlichten Liste sieben Deutsche unter den Passagieren, zudem hat ein Besatzungsmitglied die deutsche Staatsbürgerschaft.
Bei jeder dritten Geburt: Kaiserschnittrate in Deutschland auf Rekordstand
Die Kaiserschnittrate in Deutschland hat einen Rekordstand erreicht. Im Jahr 2024 war jede dritte Geburt im Krankenhaus ein Kaiserschnitt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Deutliche Unterschiede gab es allerdings zwischen den einzelnen Bundesländern.
WHO: Drei Tote bei Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
Bei einem Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantischen Ozean sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Mensch befinde sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Südafrika, teilte die WHO am Sonntag mit. Insgesamt seien nach derzeitigem Kenntnisstand sechs Menschen erkrankt. Einer der drei Verstorbenen wurde laut WHO positiv auf das Hantavirus getestet, bei fünf anderen handele es sich um Verdachtsfälle.
Etappensieg für US-Abtreibungsgegner: Gericht stoppt Lieferung von Mifepriston per Post
Etappensieg für Abtreibungsgegner in den USA: Ein Berufungsgericht hat landesweit vorläufig die Lieferung per Post von Medikamenten mit dem vielfach für Schwangerschaftsabbrüche verwendeten Wirkstoff Mifepriston gestoppt. Das von konservativen Richtern dominierte Bundesberufungsgericht erließ am Freitag eine einstweilige Verfügung nach einer Klage des konservativen südlichen US-Bundesstaats Louisiana gegen die US-Arzneimittelbehörde FDA. Das Pharmaunternehmen Danco Laboratories kündigte Berufung vor dem Obersten Gerichtshof an.
Bericht: Krankenstand Anfang 2026 leicht zurückgegangen
Der Krankenstand von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist im ersten Quartal 2026 leicht zurückgegangen. Das geht laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Samstag aus Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach waren TK-Versicherte von Januar bis März dieses Jahres durchschnittlich 5,00 Tage krankgeschrieben, im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien es 5,35 Tage gewesen.
Keine Einigung: Verhandlungen zu Pandemie-Abkommen sollen verlängert werden
Weil keine Einigung in Sicht ist, sollen die Verhandlungen über das Kernstück eines internationalen Pandemie-Abkommens verlängert werden. Dies gab am Freitag der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in Genf bekannt. Eigentlich hätte bis zu diesem Tag ein Kompromiss in der entscheidenden Frage gefunden werden sollen, wie Informationen über neue Erreger und Impfstoffe bei künftigen Pandemien geteilt werden sollen. Dabei sind wohlhabende Staaten und Entwicklungsländer tief gespalten.
Bundeskabinett billigt Reform von Krankenversicherung - Projekt weiterhin umstritten
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das erste große Sozialreform-Projekt der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf den Weg gebracht. Die Runde der Ministerinnen und Minister beschloss in Berlin einen Gesetzentwurf zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der die Defizite der Krankenkassen ausgleichen und die Beiträge für die Versicherten stabil halten soll. Die von vielen Seiten kritisierte Reform dürfte spürbare Auswirkungen auf die Versicherten haben - und auf Ärzte, Krankenhäuser und Pharmaindustrie.
US-Pharma-Firma Purdue vor Abwicklung wegen Opioid-Krise strafrechtlich verurteilt
Kurz vor der Abwicklung des insolventen Pharma-Konzerns Purdue hat ein US-Strafgericht dessen Mitschuld an der Opioid-Krise offiziell festgestellt. Bundesrichterin Madeline Cox Arleo hörte sich am Dienstag (Ortszeit) in Newark die Aussagen von Dutzenden Opfern der Opioid-Krise und deren Angehörigen an. Danach wies sie Purdue-Chef Steve Miller an, sich bei ihnen zu entschuldigen. Zugleich entschuldigte sie sich im Namen der US-Regierung, die beim Schutz der Öffentlichkeit "versagt" habe.
Warken verteidigt Kassen-Reform: "Kraftakt für alle Beteiligten"
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ihre Pläne für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung gegen massive Kritik verteidigt. "Wir haben eine große Reform vorgelegt, mit einem schon Jahre oder Jahrzehnte nicht mehr da gewesenen Einsparvolumen", sagte die Ministerin am Mittwoch vor dem geplanten Kabinettsbeschluss im Deutschlandfunk. "Dass es da Änderungswünsche gibt, ist ja völlig normal."
Kabinett soll Haushalts-Eckpunkte und Gesundheitsreform beschließen
Das Bundeskabinett soll am Mittwoch (Sitzung ab 10.00 Uhr) die Eckpunkte für den Haushalt 2027 und die mittelfristige Finanzplanung des Bundes beschließen. Vorgesehen sind ein deutlicher Anstieg der Neuverschuldung, aber auch massive Einsparungen und Belastungen, unter anderem eine Zuckerabgabe.
Umfrage: Jeder dritte junge Mensch mit Depressionen nutzt KI als Psychocoach
Jeder dritte jüngere Mensch mit Depressionen nutzt einer Umfrage zufolge Künstliche Intelligenz (KI) als Psychocoach. 35 Prozent sprechen mit KI über die Erkrankung, wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe am Dienstag mitteilte. Zehn Prozent reden sogar in längeren Dialogen wie mit einem Menschen darüber. Als Hauptnutzungsmotiv gaben 56 Prozent an, einfach mit jemandem über ihre Probleme sprechen zu wollen.
SPD strebt Änderungen von Gesundheitsreform im Bundestag an
Die SPD will die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Bundestag noch ändern. Im aktuellen Gesetzentwurf zur Reform sei "eine Unwucht drin zulasten der gesetzlich Versicherten", sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die SPD wolle sich das "im laufenden parlamentarischen Verfahren bis zur Sommerpause noch mal anschauen". Denn die Reform müsse sozial gerecht und ausgewogen sein.
Kassenärzte-Chef lehnt geplante Teilkrankschreibung ab
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Teilkrankschreibung abgelehnt. "Das halten wir für einen absurden Ansatz", sagte Gassen der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Alle sprechen von Entbürokratisierung, diese Regelung wäre das genaue Gegenteil", fügte er hinzu.
Streit um Gesundheitsreform - Union macht Druck auf Ministerin Warken
Vor dem geplanten Kabinettsbeschluss zur Gesundheitsreform hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit Gegenwind auch aus den eigenen Reihen zu kämpfen. Politiker von CDU und CSU forderten am Montag, dass der Bund einen größeren Beitrag zur Krankenversicherung für Bürgergeldbeziehende leistet - und dadurch die gesetzlichen Kassen entlastet. Dass die Beitragszahlenden der GKV weiterhin jährlich rund zwölf Milliarden Euro mitfinanzieren müssten, "wird von niemandem als gerecht empfunden und deswegen braucht es zumindest einen Einstieg in die richtige Richtung", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann zu RTL und ntv. "Und dafür streiten wir."
Unionspolitiker fordern Änderungen bei Gesundheitsreform von Warken
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat von seiner Bundeskollegin Nina Warken (CDU) Nachbesserungen bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert. Bei der Absicherung der Bürgergeldbezieher bedürfe es "einer auskömmlichen Finanzierung durch den Bund", heißt es in einer neunseitigen Stellungnahme des NRW-Ministeriums an das Bundesministerium, aus der die "Rheinische Post" am Montag zitierte. Ähnlich äußerten sich weitere Unionspolitiker.
NRW-Gesundheitsminister fordert Änderung bei Gesundheitsreform
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat von seiner Bundeskollegin Nina Warken (CDU) Nachbesserung bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert. Bei der Absicherung der Bürgergeldbezieher bedarfe es "einer auskömmlichen Finanzierung durch den Bund", hieß es in der neunseitigen Stellungnahme des NRW-Ministeriums an das Bundesministerium, die der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) vorlag. "Es ist den Beitragszahlern kaum vermittelbar, dass sie über die GKV-Beiträge originäre Staatsaufgaben mitfinanzieren."
Streit um Warkens Krankenkassenreform: SPD bleibt auf Konfrontationskurs
Im Streit um die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vorlegten Reformvorschläge für die gesetzliche Krankenversicherung bleibt der Koalitionspartner SPD auf Konfrontationskurs. Der Entwurf Warkens weise eine "Schieflage" zulasten von Beitragszahlern auf, sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf den Zeitungen der Funke Mediengruppe von Sonntag. Er forderte eine stärkere Belastung von Pharmakonzernen.
Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt
Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Im ersten Quartal dieses Jahres hat sich der Krankenstand nach einer Auswertung der Betriebskrankenkassen im Vergleich zu den Vorjahren leicht entspannt. Eine Kehrtwende sei aber nicht in Sicht, erklärte der BKK-Dachverband am Donnerstag in Berlin.