-
Medien: Khedira wird bei Real Co-Trainer unter Mourinho
-
Klopp bereut "Noch"-Spruch: "Hätte mir aufs Maul hauen können"
-
"Den Zwerg überrollt": Pressestimmen zum deutschen WM-Auftakt
-
Kein Problem in Houston: DFB-Raketenstart gegen Curacao
-
Schweizer stimmen gegen Begrenzung von Einwohnerzahl
-
Proteste und Ausschreitungen in Genf vor G7-Gipfel in Evian
-
Selenskyj will bei G7-Gipfel mit Trump über Ukraine-Krieg sprechen
-
Unterzeichnung von Abkommen zu Iran-Krieg weiter ungewiss - Israel greift Beirut erneut an
-
Ausschreitungen bei Anti-G7-Protesten in Genf: Gebäude beschädigt
-
Gidsel entzaubert: Berlin verliert Königsklassen-Finale erneut
-
Deutscher Rekord: Neuer jetzt ältester Nationalspieler
-
Rückkehrer Neuer startet gegen Curacao
-
Fratzscher: Mehr Frauen in Vollzeit könnten Rentensystem stabilisieren
-
Team-WM: Schindler und Pietreczko scheitern im Viertelfinale
-
"Grazie a tutti": Hamilton siegt im Ferrari - Antonelli raus
-
Erlösung für Hamilton und Ferrari - Drama um Antonelli
-
Final Four: Magdeburg gewinnt Spiel um Platz drei
-
Shelton gewinnt Rasenturnier in Stuttgart
-
Selenskyj fordert vor G7- und EU-Gipfel mehr Luftverteidigungssysteme für die Ukraine
-
Israel greift erneut Vororte Beiruts an - Iran zieht Gespräche mit USA in Zweifel
-
Spahn pocht auf Reform von Arbeitszeitregeln - SPD will Arbeitnehmer stärken
-
Eine Woche nach Triumph: Zverev dankt seinen Fans
-
Sexualverbrechen in Halle: Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren unter Verdacht
-
Grüne befürchten Unterfinanzierung wichtiger Bahnprojekte
-
Proteste in Genf gegen G7 vor dem Gipfel in Frankreich
-
Trickdiebe tragen Kommode mit Gold- und Silberschmuck aus Wohnung von Seniorin
-
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu möglicher Unterzeichnung von Abkommen
-
Referendum in der Schweiz: Nein zur Begrenzung der Zuwanderung zeichnet sich ab
-
Generalsanierung beendet: Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb
-
Schweizer stimmen über Begrenzung der Bevölkerungszahl und Zivildienst ab
-
Bundesregierung wegen Reformen vor Sommerpause in Zeitdruck
-
Großbritannien setzt russischen Öltanker im Ärmelkanal fest
-
Union streitet über Mütterrente
-
22-Jähriger stirbt bei Kletterunfall in bayerischem Karwendelgebirge
-
Dreiköpfige Familie stirbt bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße in Bayern
-
Hukporti dritter deutscher NBA-Champion
-
Manövrierunfähiges Seebäderschiff vor Helgoland: Großeinsatz auf Nordsee
-
Steinmeier gratuliert Trump zum 80. Geburtstag
-
Irans Fußballverband dringt auf Verbot von Flaggen der Opposition in WM-Stadien
-
Fehlstart bei WM-Rückkehr: Türkei glücklos gegen Australien
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder freigegeben: Erste Züge rollen
-
Polizist bei Streit in Göttingen durch Schüsse verletzt
-
Durststrecke vorbei: Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion
-
"90 Minuten Qual": Schottland mit Duselsieg beim WM-Comeback
-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Dudelsack-Party mit Wacklern: Schotten jubeln bei WM-Rückkehr
-
Trump feiert seinen 80. Geburtstag mit Käfigkampf vor dem Weißen Haus
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Volksabstimmung in der Schweiz über Begrenzung der Bevölkerungszahl
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
Moskau macht Ukraine und Opposition für Tod von Militärblogger verantwortlich
Moskau hat am Montag die Ukraine und Anhänger des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny für den gewaltsamen Tod des russischen Militärbloggers Wladlen Tatarski verantwortlich gemacht. Die Ermittler meldeten die Festnahme einer Verdächtigen, die sie als Unterstützerin von Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung bezeichneten. Kiew und Nawalnys Sprecherin wiesen die Vorwürfe zurück. Auch der Chef der russischen Söldner-Truppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, glaubt nicht an eine Beteiligung Kiews an dem Anschlag.
"Der Terrorangriff wurde von ukrainischen Geheimdiensten mit Hilfe von Agenten geplant, die mit der so genannten Anti-Korruptions-Stiftung zusammenarbeiten", erklärte das russische Anti-Terror-Komitee. Eine Verdächtige, die 26-jährige Darija T., sei festgenommen worden. In einem von der Polizei veröffentlichten Video sagte eine junge Frau aus, sie habe die Büste mitgebracht, bei deren Explosion Tatarski getötet worden sei. Woher sie diese hatte, sagte sie nicht.
Tatarski, der mit bürgerlichem Namen Maxim Fomin heißt, war ein Befürworter der russischen Offensive in der Ukraine, schrieb aber auch kritisch über das russische Militär. Berichten zufolge war dem 40-Jährigen in dem Café eine Büste als Geschenk überreicht worden, in der sich ein Sprengsatz befand.
Bei dem Anschlag wurden jüngsten Behördenangaben zufolge weitere 32 Menschen verletzt, acht von ihnen befanden sich demnach in lebensgefährlichem Zustand.
Das Café gehörte dem Chef der Söldner-Gruppe Wagner, Prigoschin. Dieser erklärte am Montag auf Telegram, er habe das Lokal der Gruppe "Cyber Z Front" überlassen. Bei einer von deren Veranstaltungen kam es dann zur Explosion.
Die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete, die Verdächtige sei bereits im Februar 2022 wegen der Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration gegen die russische Offensive in der Ukraine für zehn Tage inhaftiert worden. Dem russischen Innenministerium zufolge ist T. russische Staatsbürgerin und gebürtig aus St. Petersburg.
Eine Sprecherin von Nawalnys Stiftung, Kira Jarmysch, wies jegliche Beteiligung an dem Attentat zurück. Sie warf dem Kreml vor, Nawalny bewusst hineingezogen zu haben, um bei seinem bevorstehenden Prozess wegen "Extremismus" eine weitere Anklage wegen "Terrorismus" hinzufügen zu können.
Bereits am Sonntag hatte der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Michailo Podoljak, eine Verwicklung seines Landes in den Anschlag zurückgewiesen. Er machte seinerseits "innerrussischen Terrorismus" verantwortlich, der auf Rivalitäten innerhalb des russischen Regimes zurückzuführen sei.
Ähnlich äußerte sich am Montag auch Prigoschin. Er glaube, dass die Verantwortung für den Anschlag nicht bei Kiew liege, sondern bei "einer Gruppe von Radikalen, die schwerlich etwas mit der (ukrainischen) Regierung zu tun hat", erklärte er auf Telegram.
Tatarski stammte aus dem ostukrainischen Donbass. Russischen Medienberichten zufolge war er im Jahr 2011 wegen eines Banküberfalls in der Ukraine inhaftiert worden. 2014 nutzte er die von Moskau gesteuerten Separatisten ausgelösten Auseinandersetzungen in der Ostukraine und floh aus dem Gefängnis, um sich den Kämpfern anzuschließen.
2019 verließ er laut der Tageszeitung "Kommersant" die separatistischen Kräfte und machte sich als Blogger einen Namen. Als er im vergangenen September an einem Empfang des Kreml anlässlich der einseitigen Annexion ukrainischer Regionen teilnahm, sagte Tatarski vor laufender Kamera: "Wir werden alle besiegen. Wir werden alle töten. Wir werden jeden ausrauben, wenn es nötig ist. Ganz wie es uns gefällt".
A.Jones--AMWN