-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Kanye West entschuldigt sich für antisemitische Ausfälle
Der umstrittene US-Rapper Kanye West hat sich für antisemitische Äußerungen der Vergangenheit entschuldigt. Er entschuldige sich "aufrichtig" bei der jüdischen Gemeinschaft für nicht beabsichtigte Folgen seiner "Worte und Handlungen", schrieb der Musiker und Unternehmer am Dienstag auf Hebräisch auf der Onlineplattform Instagram. "Es war nicht meine Absicht, zu verletzen oder jemanden verächtlich zu behandeln, und ich bedaure zutiefst jeden Schmerz, den ich möglicherweise zugefügt habe."
Er wolle aus dieser Erfahrung "lernen" und künftig sensibler und verständnisvoller sein, schrieb der Rapper, der sich in Ye umbenannt hat, weiter. Unklar war, warum der 46-Jährige sich ausgerechnet jetzt entschuldigt: Seine aufsehenerregenden antisemitischen Ausfälle liegen schon mehr als ein Jahr zurück.
Die Entschuldigung erfolgt aber zwei Wochen vor Erscheinen seines neuen Albums "Vultures" - und inmitten gestiegener Spannungen wegen des Krieges zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas, der auch in den USA zu einer Zunahme antisemitischer Vorfälle geführt hat.
Kanye West hatte im Oktober 2022 im Kurzbotschaftendienst Twitter Drohungen gegen Juden ausgesprochen. Er wurde daraufhin nicht nur von Twitter - heute X - verbannt. Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas beendete mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Rapper, auch andere Unternehmen wandten sich von ihm ab.
Nur einige Wochen später sagte West, der unter psychischen Problemen leiden soll, in einem Interview mit dem bekannten ultrarechten Verschwörungstheoretiker Alex Jones, er möge Hitler und "liebe Nazis". Der Rapper hat auch mit seiner Nähe zum rechtspopulistischen Ex-US-Präsidenten Donald Trump für Aufsehen gesorgt. Im März sagte Kanye West dann, er habe sich vom Antisemitismus abgewandt.
L.Harper--AMWN