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Louvre-Diebstahl: Festgenommene sind teilgeständig - Untersuchungshaft beantragt
Die zwei am Samstag im Zusammenhang mit dem Diebstahl im Pariser Louvre festgenommenen Verdächtigen haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Teilgeständnis abgelegt. Gegen die beiden Männer solle ein Ermittlungsverfahren wegen Bandendiebstahls und Bildung einer kriminellen Vereinigung eingeleitet werden, sagte Staatsanwältin Laure Beccuau am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Es sei Untersuchungshaft gegen die Männer beantragt worden.
Die Ermittler schließen laut Beccuau zudem nicht aus, dass neben den vier mutmaßlichen Dieben eine deutlich größere Gruppe an der Tat beteiligt war. Der bei dem Diebstahl vor anderthalb Wochen entwendete Schmuck sei indes weiterhin nicht auffinbdar. Beccuau sagte, sie wolle "die Hoffnung bewahren, dass er wiedergefunden wird und an das Louvre-Museum und damit an die Nation zurückgegeben werden kann". Der Schmuck sei "natürlich nicht mehr verkäuflich", wer ihn erwerben sollte, mache sich der Hehlerei schuldig.
An dem Einbruch am 19. Oktober waren laut Polizei insgesamt vier Männer beteiligt gewesen. Sie waren in den Morgenstunden mit einem Lastenaufzug in die erste Etage des Louvre eingedrungen und hatten mit einem Trennschleifer zwei Vitrinen geöffnet. Sie erbeuteten acht mit Diamanten und Edelsteinen verzierte Schmuckstücke der französischen Monarchie. Der Einbruch hatte sich eine halbe Stunde nach Museumsöffnung ereignet und keine zehn Minuten gedauert. Die Täter entkamen auf Motorrollern. Staatsanwältin Beccuau schätzt den Schaden auf 88 Millionen Euro.
O.Johnson--AMWN