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Frida-Kahlo-Gemälde für Rekordsumme von 54,6 Millionen Dollar in New York versteigert
Ein bedeutendes Gemälde der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo ist am Donnerstag in New York für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert worden. Das Selbstporträt "El sueño (la cama)" (Der Traum/Das Zimmer) aus dem Jahr 1940 erzielte die Rekordsumme von 54,6 Millionen Dollar (rund 47,4 Millionen Euro), wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte. Noch nie habe das Werk einer weiblichen Künstlerin bei einer Versteigerung einen derart hohen Erlös erzielt. Zum Käufer machte das Auktionshaus zunächst keine Angaben.
Das Werk zeigt die Künstlerin schlafend in einem Bett, das am Himmel zu schweben scheint. Darauf liegt ein riesiges Skelett, dessen Beine mit Dynamit umwickelt sind.
Dieses Gemälde von Frida Kahlo sei ein "sehr persönliches" Bild, in dem "sie folkloristische Motive der mexikanischen Kultur mit dem europäischen Surrealismus verschmilzt", sagte Anna Di Stasi von der Sotheby's-Abteilung für lateinamerikanische Kunst der Nachrichtenagentur AFP.
Der bisherige Höchstpreis von 44,4 Millionen Dollar wurde 2014 bei einer Auktion in New York für das Ölgemälde "Jimson Weed/White Flower No. 1" der US-Malerin Georgia O'Keeffe erzielt, eine bekanntesten US-amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts.
Die für ihren extravaganten Stil bekannte Mexikanerin Frida Kahlo (1907-1954) gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen Lateinamerikas. In vielen ihrer Bilder, darunter zahlreiche Selbstporträts, verarbeitete sie persönliche Erlebnisse.
Zu Kahlos berühmtesten Selbstbildnissen gehört das Gemälde "Diego y yo" (Diego und ich) aus dem Jahr 1949. Das Selbstporträt zeigt auf der Stirn der Künstlerin das Gesicht ihres Ehemannes Diego Rivera. Es war 2021 für 34,9 Millionen Dollar auf einer Sotheby's-Auktion in New York versteigert worden.
Y.Kobayashi--AMWN