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US-Schauspieler Ron Perlman hielt sich früher für hässlich und unbeholfen
Der aus Filmen wie "Hellboy" oder "Der Name der Rose" weltweit bekannte US-Schauspieler Ron Perlman hat sich lange Zeit für sein Äußeres geschämt. "Ich hielt mich für hässlich und unbeholfen", sagte 75-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Speziell in jüngeren Jahren konnte ich mich nicht ertragen", fügte er hinzu.
"Wenn ich Make-up aufgetragen bekam, konnte ich die Person, in deren Haut ich mich nicht wohlfühlte, von meiner Kunst trennen - ich habe mich sicher gefühlt, denn die Figur, die ich spielte, war nicht mehr ich." Schauspielerei sei wie Therapie für ihn gewesen, anderen Kollegen gehe es ähnlich. "Für sie ist es einfacher, in die Haut einer anderen Person zu schlüpfen, als ihr eigenes Leben zu leben."
Mittlerweile akzeptiere er sein äußeres Erscheinungsbild und stehe ohne aufwändige Maske vor den Filmkameras – so zum Beispiel als Rockerboss für die Serie "Sons of Anarchy" oder auch für seinen neuen Film "The Gentleman". "In meinen 40ern fing ich an, mit meiner eigenen Identität Frieden zu schließen", sagte Perlman. "Ich brauche keine Maske mehr, um mich innerlich frei zu fühlen."
L.Davis--AMWN