-
Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an
-
Verbände fordern Regierung zu Einberufung von Hitzegipfel auf
-
Schwimm-EM: Eikermann und Rösler stark im Turm-Vorkampf
-
Kompany: "Es ist schwierig, besser zu werden"
-
Medien: Diomande wechselt zu Real Madrid
-
E-Auto-Boom setzt sich auch im Juli fort - Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
-
Lebenslange Haft in Prozess um Autoanschlag auf Münchner Verdi-Demo
-
Korruptionsermittlungen gegen ukrainische Ex-Botschafterin in den USA
-
Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestartet
-
Bundesverfassungsgericht: Bundestag muss "zeitnah" über Wahleinsprüche entscheiden
-
KI-Boom: Siemens verzeichnet Rekord bei Auftragseingang und deutliche Gewinnzuwachs
-
Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben
-
Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden
-
Frau fällt bei Gewitter von Motorboot in Bodensee und stirbt
-
Rüstungsbetrieb in Bayern ausgespäht: Mutmaßlicher Agent festgenommen
-
Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Thailand als Präsident
-
Drohnenabwehr: Grüne fordern "klare Zuständigkeiten" - SPD sieht Behörden gestärkt
-
Nach Suchaktion: Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden
-
Auto kommt von Autobahn ab und stürzt auf Gleise: Drei Tote in Bayern
-
Iran-Krieg: Trump weist Berichte über Munitionsknappheit zurück
-
DLRG: In diesem Jahr bereits mindestens 261 Badetote in Deutschland
-
Arbeiter stirbt in Niedersachsen durch umkippenden Bagger
-
Mehr Geld für Bundeswehr und Infrastruktur: Industrie erhält mehr Aufträge
-
Bislang fast 12.000 Hitzetote in Deutschland - hohe Sterblichkeit vor allem im Juni
-
Arbeiter stribt in Niedersachsen durch umkippenden Bagger
-
Studie: Klimawandel verdoppelt Wahrscheinlichkeit für Waldbrände in Kanada
-
Niedersachsen: Splittergranate aus Zweitem Weltkrieg in Einfamilienhaus entdeckt
-
Commerzbank meldet Rekordergebnis - Gespräche mit Unicredit stehen an
-
Coup für Köln: Hendrich kehrt in die Bundesliga zurück
-
Kokain in Lutschern: 68-Jähriger bei Schmuggelversuch in Düsseldorf ertappt
-
"Infanti-No Go": Pressestimmen zum Verbleib des FIFA-Chefs
-
Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband
-
DIHK fordert "resiliente" Infrastruktur: Wasserstraßen besser an Niedrigwasser anpassen
-
Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"
-
Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England
-
Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen
-
Niedrigwasser: Industrie- und Schifffahrtsverbände fordern konkrete Schritte
-
Extremes Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn
-
Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg
-
Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München
-
Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
-
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
-
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
-
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
-
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
-
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
-
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
-
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
Papst verlangt mehr Gerechtigkeit beim Abbau von Bodenschätzen in Papua-Neuguinea
Papst Franziskus hat bei einem Besuch in Papua-Neuguinea mehr Gerechtigkeit bei der Ausbeutung der Bodenschätze des Pazifikstaates angemahnt. Die "ganze Gesellschaft" müsse davon profitieren, sagte der Papst am Samstag bei einem Treffen mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft in der Hauptstadt Port Moresby. Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief auf der zweiten Station seiner Asien- und Ozeanien-Reise zudem zu einem Ende der blutigen Stammeskonflikte in dem Land auf.
Papua-Neuguinea liegt knapp 200 Kilometer vor der Nordspitze Australiens. Obwohl das Land über große Vorkommen an Gold, Kupfer, Nickel, Gas und Holz verfügt, ist Papua-Neuguinea eines der ärmsten Länder im Pazifik. Schätzungen zufolge leben ein Viertel bis die Hälfte der zwölf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in extremer Armut. Die zahlreichen großen Minen im Hochland werden von australischen, kanadischen und chinesischen Unternehmen betrieben.
Der 87-jährige Papst hob in seiner Rede den kulturellen und ökologischen Reichtum des Landes hervor. "Diese Güter sind von Gott für die ganze Gesellschaft bestimmt", mahnte Franziskus. Doch selbst wenn die Ausbeutung der Bodenschätze die Fachkenntnis internationaler Konzerne erfordere, so dürften nicht nur die Unternehmen davon profitieren: Bei den Erlösen und der Schaffung von Arbeitsplätzen müssten auch "die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung" berücksichtigt werden, "damit ihre Lebensbedingungen verbessert werden".
Es sei auch seine "ausdrückliche Hoffnung, dass die Stammeskämpfe aufhören", mahnte das Kirchenoberhaupt. Die Gewalt zwischen verfeindeten Stämmen führe in Papua-Neuguinea zu "vielen Opfern", hindere die Menschen daran, in Frieden zu leben, und hemme die Entwicklung, sagte Franziskus.
Im Hochland von Papua-Neuguinea kämpfen Dutzende verfeindete Clans seit Jahrhunderten gegeneinander. Es gibt kaum verlässliche Angaben über die Zahl der Todesopfer. UN-Schätzungen zufolge wurden rund 100.000 Menschen durch die Gewalt vertrieben.
In den vergangenen Jahren hat die Gewalt durch den vermehrten Einsatz automatischer Waffen und die Präsenz von Söldnern zugenommen. Versuche der Regierung, durch Vermittlung, Waffenamnestien und andere Strategien die Gewalt einzudämmen, blieben weitgehend erfolglos. Hinzu kommt, dass sich die Bevölkerung seit 1980 verdoppelt hat, was den Kampf um Land und Ressourcen verschärft.
Der Papst bleibt noch bis Montag in Papua-Neuguinea. Anders als in Indonesien - der ersten Station seiner Reise - sind in der ehemaligen australischen Kolonie 98 Prozent der Menschen Christen, zumeist Protestanten. Katholiken machen rund ein Viertel der Bevölkerung aus. Der Papst will unter anderem Straßenkinder treffen und eine Messe vor zehntausenden Menschen halten.
Nach Papua-Neuguinea stehen noch Osttimor und Singapur auf dem Besuchsprogramm von Franziskus. Es ist seine längste Reise seit seiner Wahl zum Papst im Jahr 2013.
J.Oliveira--AMWN