-
Nach Suchaktion: Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden
-
Auto kommt von Autobahn ab und stürzt auf Gleise: Drei Tote in Bayern
-
Iran-Krieg: Trump weist Berichte über Munitionsknappheit zurück
-
DLRG: In diesem Jahr bereits mindestens 261 Badetote in Deutschland
-
Arbeiter stirbt in Niedersachsen durch umkippenden Bagger
-
Mehr Geld für Bundeswehr und Infrastruktur: Industrie erhält mehr Aufträge
-
Bislang fast 12.000 Hitzetote in Deutschland - hohe Sterblichkeit vor allem im Juni
-
Arbeiter stribt in Niedersachsen durch umkippenden Bagger
-
Studie: Klimawandel verdoppelt Wahrscheinlichkeit für Waldbrände in Kanada
-
Niedersachsen: Splittergranate aus Zweitem Weltkrieg in Einfamilienhaus entdeckt
-
Commerzbank meldet Rekordergebnis - Gespräche mit Unicredit stehen an
-
Coup für Köln: Hendrich kehrt in die Bundesliga zurück
-
Kokain in Lutschern: 68-Jähriger bei Schmuggelversuch in Düsseldorf ertappt
-
"Infanti-No Go": Pressestimmen zum Verbleib des FIFA-Chefs
-
Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband
-
DIHK fordert "resiliente" Infrastruktur: Wasserstraßen besser an Niedrigwasser anpassen
-
Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"
-
Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England
-
Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen
-
Niedrigwasser: Industrie- und Schifffahrtsverbände fordern konkrete Schritte
-
Extremes Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn
-
Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg
-
Urteil in Prozess um tödlichen Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München
-
Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
-
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
-
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
-
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
-
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
-
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
-
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
-
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
-
Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal
-
US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten
-
Drohnen-Vorfall in Leipzig: Dobrindt sieht "neues Bedrohungsszenario"
-
Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "neue Gefahrenqualität"
-
Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett
-
Netanjahu stellt sich gegen US-Plan zum Gazastreifen - Armeechef: Gehen "proaktiv" vor
-
Jaissle neuer Teammanager bei Woltemade-Klub Newcastle
-
Behörden in Kolumbien retten Nilpferdbaby der von Drogenboss Escobar eingeführten Herde
-
Studie: Mehr Pumas - weniger Verkehrsunfälle mit Rehen
-
Noosha Aubel: Czy poradzi sobie z problemami Poczdamu?
-
Noosha Aubel: Είναι σε θέση να αντιμετωπίσει τα προβλήματα του Πότσδαμ;
-
Noosha Aubel: Klarar hon av Potsdams problem?
-
نوشا أوبيل: هل هي على مستوى التحديات التي تواجهها بوتسدام؟
-
Noosha Aubel: Zvládne problémy Postupimi?
-
Vier Männer in London von mutmaßlich psychisch kranker Frau niedergestochen
-
Times: Infantino bietet WM-Finale für Unterstützung
-
Schwimm-EM: Pfeif gewinnt ihre dritte Silbermedaille
Erneut Drohnenangriffe in Russland und Ukraine - Meloni sichert Kiew Hilfe zu
Russland und die Ukraine haben sich am Wochenende erneut gegenseitig mit Drohnen angegriffen. In der westrussischen Region Woronesch brach Gouverneur Alexander Gusew zufolge durch den Abschuss einer ukrainischen Drohne am frühen Samstagmorgen ein Großbrand aus, der mehrere Explosionen auslöste. Russland feuerte laut der ukrainischen Luftwaffe insgesamt 67 Drohnen auf die Ukraine ab. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni sicherte derweil dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die anhaltende Unterstützung ihres Landes zu.
Der Angriff auf die an die Ukraine grenzende russische Region Woronesch richtete sich nach Angaben des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU gegen "Militärflugplätze, Munitionslager und Infrastruktureinrichtungen". Dies seien allesamt "legitime Ziele", hinter den Angriffen stecke die Absicht, "eine entmilitarisierte Zone in den an die Ukraine angrenzenden Regionen Russlands zu schaffen". Auch in russischen Kanälen im Onlinedienst Telegram hieß es, in einem Munitionslager sei ein Brand ausgebrochen.
Nach Angaben von Gouverneur Gusew mussten die Bewohnerinnen und Bewohner eines nahegelegenen Dorfs aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen. Bei dem Drohnenangriff sei niemand verletzt worden.
Russland gibt derzeit fast täglich den Abschuss ukrainischer Drohnen über seinem Staatsgebiet bekannt. Die ukrainische Armee startete vor gut einem Monat zudem eine Bodenoffensive in der russischen Grenzregion Kursk.
Der ukrainischen Luftwaffe gelang es ihrerseits nach eigenen Angaben, 58 der insgesamt 67 auf das Land abgefeuerten russischen Drohnen abzufangen. AFP-Journalisten berichteten von mehreren lauten Explosionen in der Nacht auf Samstag, Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne landeten im Stadtzentrum von Kiew nahe dem Parlament.
Die Kiewer Stadtverwaltung schrieb in Online-Netzwerken von einem "massiven Drohnenangriff". Es verstreiche fast keine Nacht ohne russische Drohnenangriffe auf ukrainisches Gebiet.
Unterdessen rückte die russische Armee im Osten der Ukraine weiter vor. Am Samstag gab das Militär die Einnahme der Ortschaft Kalynowe bekannt. Diese liegt rund 25 Kilometer südöstlich der logistisch wichtigen Stadt Pokrowsk in der Region Donezk, deren Einnahme Russland seit Längerem anstrebt.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche erklärt, das "vorrangige Ziel" seines Landes im Krieg gegen die Ukraine sei die Einnahme des gesamten Donbas, also der ukrainischen Regionen Donezk und Luhansk.
Bei russischem Beschuss auf die ukrainische Stadt Kostjantiniwka in der Region Donezk wurden Gouverneur Wadym Filaschkin zufolge mindestens drei Menschen getötet. Unterdessen korrigierte die Regionalverwaltung der Region Dnipropetrowsk nach einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Pawlohrad die Zahl der Verletzten von 40 auf 82 nach oben. 60 davon würden im Krankenhaus behandelt, erklärte Gouverneur Serhij Lysak.
Unterdessen traf sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach seinem Besuch der Ukraine-Kontaktgruppe im rheinland-pfälzischen Ramstein am Samstag mit Italiens Regierungschefin Meloni. Bei dem Gespräch am Rande des Wirtschaftsforums in Cernobbio am Comer See sicherte Meloni Selenskyj die anhaltende militärische Unterstützung Italiens zu. "Wir dürfen mit Blick auf die Ukraine nicht aufgeben", sagte Meloni.
Die Hilfe für die Ukraine und der "anhaltende Einsatz für die legitime Verteidigung der Ukraine und für einen gerechten und dauerhaften Frieden" nähmen eine "zentrale" Rolle im Rahmen des G7-Vorsitzes ihres Landes ein, sagte Meloni.
Vor seiner Abreise nach Italien hatte Selenskyj am Freitag bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein erneut für die Erlaubnis geworben, mit westlichen Langstreckenwaffen auch Ziele auf russischem Gebiet beschießen zu dürfen. Deutschland sowie die USA reagierten hierauf erneut zurückhaltend. Später kam Selenskyj auch zu einem Vier-Augen-Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Frankfurt am Main zusammen, bevor er nach Italien weiterreiste.
Am Freitagabend hatte Selenskyj dann bei seinem ersten Auftritt in Cernobbio zugesichert, dass vom Westen gelieferte Langstreckenwaffen im Fall einer Erlaubnis für Angriffe auf russisches Gebiet keinesfalls gegen Zivilisten oder nicht-militärische Ziele gerichtet würden.
M.Thompson--AMWN