-
Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab
-
Mehr als 1500 Migranten erreichen spanische Exklave Ceuta - Madrid entsendet Soldaten
-
Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"
-
Zwei Republikaner blockieren Nominierung von Trumps Justizminister Blanche
-
Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern
-
Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"
-
"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
-
Mindestens neun Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen
-
Uefa droht mit WM-Boykott wegen Investoren-Plänen der Fifa
-
UN-Sicherheitsrat: Auswahlprozess zu Guterres-Nachfolge hat begonnen
-
Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel
-
Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen
-
Explosion und großer Krater in Polen: Offenbar russischer Flugkörper eingeschlagen
-
Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren
-
Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere
-
Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck
-
Getötete 29-Jährige in Trier: Mann und Frau unter Mordverdacht festgenommen
-
Hitzewelle in Deutschland: Mehr Mittel für Hitzeschutz und Klimaanpassung gefordert
-
DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
-
Millionenschaden bei Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
-
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
-
Iran-Krieg: US-Wirtschaft kühlt sich deutlicher ab als erwartet
-
George und Amal Clooney fliehen wegen Waldbrand aus Luxus-Anwesen in Südfrankreich
-
IS-Videos auf Social Media verbreitet: Geldstrafe für Mann in Rheinland-Pfalz
-
Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports
-
Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen
-
Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Nach Anschlag: Berliner CSD-Verein beteiligt sich mit Wagen an Protest in Hamburg
-
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in erster Grundschulklasse tritt in Kraft
-
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
-
Gefälschte Sprach- und Einbürgerungstests: Mehrere Durchsuchungen in Bayern
-
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Linke und AfD für Abschaffung von Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen
-
Schwere Waldbrände in Türkei und Griechenland - Auch Urlaubsorte betroffen
-
Bundeswehr: Reservistenverband kritisiert Umgang mit Ex-Soldaten und Ungedienten
-
Deutscher Pflegerat fordert Mut von Linnemann bei Pflegereform
-
Acht Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen - Flugkörper schlägt in Polen ein
-
Nach mehrtägiger Pause: USA greifen Iran wieder direkt an
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für Kritik in deutscher Politik
-
Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
-
Papst Leo XIV. versteht sich nicht als US-Amerikaner
-
Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
-
Türkei meldet landesweit 115 Waldbrände - 110 davon unter Kontrolle
-
Umfrage: Vertrauen der Bürger in Staat sinkt dramatisch - Misstrauen überwiegt
-
Menschheit lebt "auf Pump": Forderungen zum Erdüberlastungstag
-
Umfrage: Mehrheit von Deutschen postet Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken
-
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal trotz Iran-Kriegs gewachsen
-
Deutsche Bahn schreibt schwarze Zahlen - Pünktlichkeit weiter im Keller
-
Bundesgerichtshof: "Focus"-Ärztesiegel müssen erneut geprüft werden
-
Ticketrekord: Deutscher Profifußball gefragt wie nie
Iranisches Parlament fordert Änderung eines umstrittenen Kopftuchgesetzes
Das Parlament im Iran hat die Änderung eines umstrittenen Gesetzesvorhabens gefordert, das die Strafen für eine Nichteinhaltung der Kopftuchpflicht drastisch verschärfen würde. "Wir haben gefordert, dass das Keuschheits- und Hidschabgesetz nicht an die Regierung zurückgegeben wird", zitierte die iranische Presseagentur Isna am Mittwoch den iranischen Vizepräsidenten für parlamentarische Angelegenheiten, Scharam Dabiri. "Der Parlamentspräsident fordert eine Änderung des Gesetzentwurfs", fügte Dabiri hinzu, ohne Details oder einen Zeitplan zu nennen.
Das Parlament hatte den Gesetzentwurf bereits im September 2023 verabschiedet, ihn aber noch nicht zur finalen Bestätigung an die Regierung weitergegeben. Auch der Wächterrat, dem ein Veto im Gesetzgebungsverfahren obliegt, hat dem Entwurf bereits zugestimmt. Der Gesetzentwurf sollte ursprünglich im Dezember an den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian weitergegeben werden.
Im Iran gilt bereits seit der Islamischen Revolution 1979 für Frauen die Pflicht, ihr Haar gemäß muslimischen Regeln zu bedecken. Seit einer Weile widersetzen sich aber immer mehr Iranerinnen der Vorschrift. Der Tod der 22-jährigen iranischen Kurdin Mahsa Amini im September 2022, die kurz zuvor wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Kleiderordnung festgenommen worden war, hatte monatelange landesweite Proteste ausgelöst, bei denen viele Frauen ohne Schleier auf die Straße gingen.
Die Behörden haben den Gesetzestext nicht veröffentlicht. Iranischen Medien zufolge sind als Strafen bis zu zehn Jahre Haft vorgesehen sowie Geldbußen, die bis zum 20-Fachen eines durchschnittlichen Monatslohns von Frauen im Iran reichen. Bestraft werden sollen demnach Frauen, die gar keinen Schleier tragen oder ihn auch nur zu locker angelegt haben. Dies gelte auch für entsprechende Auftritte in Online-Netzwerken, hieß es in den Berichten weiter.
Die Strafe ist demnach binnen zehn Tagen zu entrichten. Anderenfalls werde die Betreffende mit einem Reiseverbot oder eingeschränktem Zugang zu staatlichen Dienstleistungen wie etwa der Ausstellung eines Führerscheins bestraft. Den Berichten zufolge gibt das Gesetz der Polizei auch die Befugnis, künstliche Intelligenz einzusetzen, um unverschleierte Frauen mithilfe von Kameras zu identifizieren.
Der Gesetzentwurf, der 74 Artikel umfasst, spaltet Politiker, Geistliche, aber auch die Zivilgesellschaft. Gemäß der Verfassung kann die Regierung das Parlament vor der Verkündung um Änderungen bitten.
Präsident Peseschkian hatte Anfang Dezember Vorbehalte gegen das neue Gesetz angemeldet. "Wir laufen Gefahr, einiges in der Gesellschaft zu zerstören wegen dieses Gesetzes", urteilte Peseschkian. Die Führung des Landes müsse Maßnahmen vermeiden, die sie vom Volk entfremden. Der Präsident ließ offen, ob er das Gesetz unterzeichnen würde.
G.Stevens--AMWN