-
"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
-
Mindestens neun Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen
-
Uefa droht mit WM-Boykott wegen Investoren-Plänen der Fifa
-
UN-Sicherheitsrat: Auswahlprozess zu Guterres-Nachfolge hat begonnen
-
Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel
-
Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen
-
Explosion und großer Krater in Polen: Offenbar russischer Flugkörper eingeschlagen
-
Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren
-
Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere
-
Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck
-
Getötete 29-Jährige in Trier: Mann und Frau unter Mordverdacht festgenommen
-
Hitzewelle in Deutschland: Mehr Mittel für Hitzeschutz und Klimaanpassung gefordert
-
DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
-
Millionenschaden bei Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
-
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
-
Iran-Krieg: US-Wirtschaft kühlt sich deutlicher ab als erwartet
-
George und Amal Clooney fliehen wegen Waldbrand aus Luxus-Anwesen in Südfrankreich
-
IS-Videos auf Social Media verbreitet: Geldstrafe für Mann in Rheinland-Pfalz
-
Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports
-
Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen
-
Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Nach Anschlag: Berliner CSD-Verein beteiligt sich mit Wagen an Protest in Hamburg
-
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in erster Grundschulklasse tritt in Kraft
-
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
-
Gefälschte Sprach- und Einbürgerungstests: Mehrere Durchsuchungen in Bayern
-
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Linke und AfD für Abschaffung von Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen
-
Schwere Waldbrände in Türkei und Griechenland - Auch Urlaubsorte betroffen
-
Bundeswehr: Reservistenverband kritisiert Umgang mit Ex-Soldaten und Ungedienten
-
Deutscher Pflegerat fordert Mut von Linnemann bei Pflegereform
-
Acht Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen - Flugkörper schlägt in Polen ein
-
Nach mehrtägiger Pause: USA greifen Iran wieder direkt an
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für Kritik in deutscher Politik
-
Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
-
Papst Leo XIV. versteht sich nicht als US-Amerikaner
-
Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
-
Türkei meldet landesweit 115 Waldbrände - 110 davon unter Kontrolle
-
Umfrage: Vertrauen der Bürger in Staat sinkt dramatisch - Misstrauen überwiegt
-
Menschheit lebt "auf Pump": Forderungen zum Erdüberlastungstag
-
Umfrage: Mehrheit von Deutschen postet Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken
-
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal trotz Iran-Kriegs gewachsen
-
Deutsche Bahn schreibt schwarze Zahlen - Pünktlichkeit weiter im Keller
-
Bundesgerichtshof: "Focus"-Ärztesiegel müssen erneut geprüft werden
-
Ticketrekord: Deutscher Profifußball gefragt wie nie
-
Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn
-
Nach einem Spieltag: Zorniger in Odense entlassen
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt im Oktober über Regelungen bei Erbschaftsteuer
-
Rushdie-Attentäter einer "terroristischen Tat" schuldig gesprochen
-
Ehemaliger türkischer Linksextremist in Stuttgart zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Autokonzern Stellantis zurück im Gewinnbereich - Absätze deutlich gesteigert
Seoul: Mindestens 100 auf Seite Russlands kämpfende Nordkoreaner getötet
Mindestens 100 Nordkoreaner, die an der Seite Russlands gegen die Ukraine kämpfen, sind nach Informationen eines südkoreanischen Abgeordneten in diesem Monat bereits getötet worden. Im Dezember hätten sich die Nordkoreaner an den Kämpfen beteiligt, wobei es zu "mindestens 100 Todesfällen" gekommen sei, sagte der südkoreanische Parlamentarier Lee Seong Kweun am Donnerstag vor Reportern nach einem Briefing des südkoreanischen Nachrichtendienstes NIS. Dieser habe außerdem mitgeteilt, "dass sich die Zahl der Verletzten auf fast 1000 belaufen dürfte", sagte Lee.
Lee erklärte, es gebe Hinweise darauf, dass es bei ukrainischen Raketen- und Drohnenangriffen sowie bei Trainingsunfällen zu "mehreren nordkoreanischen Verlusten" gekommen sei. Das ranghöchste Todesopfer habe "mindestens den Rang eines Generals". Die hohe Anzahl der Opfer könnte laut NIS auf die "ungewohnte Umgebung auf dem Schlachtfeld" zurückzuführen sein, "wo die nordkoreanischen Streitkräfte als entbehrliche Angriffstruppen an der Front eingesetzt werden, und auf ihre mangelnden Fähigkeiten, Drohnenangriffe abzuwehren".
Ungeachtet der Verluste gebe es dem Nachrichtendienst zufolge Anzeichen dafür, dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ein Training weiterer Spezialkräfte für eine Entsendung vorbereite. Lee verwies darauf, dass die nordkoreanische Eliteeinheit Sturmkorps, aus der erste Kräfte rekrutiert worden waren, "die Kapazität" habe, "Verstärkung zu schicken". Dem NIS zufolge könne es von russischer Seite "Gegenleistungen" für weitere Truppenunterstützung geben, etwa zur "Modernisierung von Nordkoreas konventionellem Waffenarsenal".
"Innerhalb der russischen Armee sind Beschwerden laut geworden, dass die nordkoreanischen Truppen wegen ihres fehlenden Wissens über Drohnen mehr eine Last sind als ein Vorteil", sagte Lee.
Am Dienstag hatte bereits ein US-Regierungsvertreter erklärt, dass die auf Seiten Russlands kämpfenden nordkoreanischen Einheiten bei Gefechten mit der ukrainischen Armee in der russischen Grenzregion Kursk hohe Verluste erlitten hätten. "Nach unserer jüngsten Schätzung hat Nordkorea mehrere hundert Opfer zu beklagen", sagte der US-Militärverantwortliche in Washington. Die von ihm genannte Opferzahl schließe leicht verletzte Soldaten ebenso wie getötete Soldaten ein, sagte der Regierungsvertreter weiter.
Pjöngjang kritisierte am Donnerstag eine Erklärung der USA und ihrer westlichen Verbündeten zur zunehmenden Unterstützung Nordkoreas für Russlands Krieg gegen die Ukraine als "rücksichtslose Provokation". Ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA, die zehn Nationen und die Europäische Union würden die "normalen, partnerschaftlichen" Verbindungen Nordkoreas zu Moskau "verdrehen und verunglimpfen".
Die G7-Staaten sowie drei weitere Staaten und die EU hatten am Montag vor den Folgen dieser "gefährlichen Ausweitung" des Konfliktes gewarnt. Diese habe "ernste Konsequenzen" für die Sicherheitslage in Europa und im Indopazifik, hieß es in einer in Washington veröffentlichten Erklärung der Außenminister der G7-Staaten sowie Südkoreas, Australiens, Neuseelands und der EU-Außenbeauftragten.
Russland und Nordkorea hatten ihre militärische Zusammenarbeit nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 verstärkt. Im Juni unterzeichneten beide Länder einen Verteidigungspakt, der in diesem Monat in Kraft trat. Ab Mitte Oktober gab es dann die ersten Berichte über die Entsendung nordkoreanischer Soldaten nach Russland. Nach Schätzungen der US-Regierung schickte Nordkorea rund 10.000 Soldaten zur Verstärkung der russischen Einheiten.
Die ukrainische Armee war im August in der Region Kursk einmarschiert und hatte dort mehrere hundert Quadratkilometer besetzt. Mittlerweile musste sie aber einen großen Teil des eroberten Gebiets wieder aufgeben. Am Dienstag erklärte die ukrainische Armeeführung, Russland habe in der Region eine "intensive" Gegenoffensive gestartet.
J.Williams--AMWN