-
Bahnunternehmen fordern vom Bund Übernahme von Mehrkosten für Schienenmaut
-
Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"
-
Varta-Investor will kriselnden Batteriehersteller in Teilen weiterführen
-
Zahl der Alleinerziehenden leicht zurückgegangen - Armutsrisiko bleibt hoch
-
Inmitten von Iran-Krieg: USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über ziviles Atomprogramm
-
Wettbewerbsverstöße: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
-
Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
-
Brasilien will US-Zöllen trotzen: "Werden uns andere Abnehmer suchen"
-
Bericht: AfD-Politik träfe Menschen in AfD-Hochburgen besonders hart
-
UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino
-
Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe
-
Verwaltungsgericht: Kein Aufenthaltstitel bei gefälschten Integrationsnachweisen
-
Wegen Klopp: DFB lädt zu PK
-
Autoabsatz in der EU im ersten Halbjahr deutlich gestiegen
-
Medien: Weltmeister Rodri zu Real Madrid?
-
Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen
-
Bremen: Verhinderter Autodieb schläft hinter Steuer von aufgebrochenem Wagen ein
-
Wohnungsbau: Ifo-Institut erwartet für 2026 Rückgang der Fertigstellungen
-
Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine
-
Karlsruhe: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz
-
Google-Mutter Alphabet steigert Quartalszahlen deutlich und stockt Investitionen auf
-
Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger
-
Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben
-
Popp traut BVB den Weg in die Bundesliga zu
-
Zahl der Alleinerziehenden geht in Zehnjahresvergleich leicht zurück
-
Bild: Millionenspende für Klopp
-
74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen
-
Ausbildung hat bei der Jugend gutes Image - doch manche zweifeln an ihrer Chance
-
Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn
-
Proteste in Indien: Modi kündigt harte Strafen für Prüfungsbetrug an
-
Del Bosque: Spaniens Trainerqualität wichtiger Faktor
-
Gewalt in Mexiko: Bürgermeister und Journalist erschossen
-
Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu
-
Lewandowski mit Niederlage beim Debüt gegen Messi-Klub
-
12.000 Menschen wegen Waldbrands in Touristenregion bei Bordeaux evakuiert
-
7er-Rugby: Wolfpack greift nach zweitem EM-Titel
-
Pedersen sauer: "Kämpferischster Fahrer? Witzlos"
-
Studie: Ohne technischen Fortschritt wird Wirtschaft in Deutschland schrumpfen
-
Nach Ankündigung von Seeblockade: Huthi-Miliz greift saudiarabische Öltanker an
-
Bundesverfassungsgericht urteilt über Tempolimit für Gesetze
-
Lawrow und Rubio führen Gespräch am Rande von Außenministertreffen in Manila
-
Defekt an Zugmaschine: Castor-Transport von Jülich nach Ahaus abgesagt
-
Nach Seeblockade-Verkündung: Huthi-Miliz meldet Angriffe auf saudiarabische Tanker
-
US-Repräsentantenhaus billigt mehr als eine Billion Dollar fürs Pentagon für 2027
-
Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung
-
Nach neuen gegenseitigen Drohungen: USA melden weitere Angriffe auf den Iran
-
US-Abgeordnete verabschieden 95 Milliarden Dollar schweren Haushaltsplan
-
USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über Aufbau von zivilem Atomprogramm
-
Neue US-Zölle: Kanada sagt Eröffnungsfeier für gemeinsame Brücke ab
-
Neuer US-Prozess wegen Social-Media-Sucht geplatzt
Verfassungsschutzbericht: Bayerns Innenminister Herrmann sieht verschärfte Lage
Die Gefährdungslage in Bayern hat sich nach den Worten von Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) "spürbar verschärft". Die innere Sicherheit werde "in einem bisher nicht bekannten Ausmaß auf den Prüfstand gestellt", erklärte Herrmann am Freitag zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024. Die Gefahr durch Islamismus ist dem Bericht zufolge so hoch wie lange nicht. Russische Akteure versuchten außerdem, Desinformation und Propaganda zu verbreiten.
Besonders besorgniserregend sei, dass die Botschaften der Extremisten aus allen Bereichen immer häufiger "auch bei jüngeren Menschen, oftmals sogar Minderjährigen" verfingen, erklärte Herrmann. Extremisten nutzten soziale Netzwerke, um ihre Ideologien zu verbreiten.
Die Gefährdungslage durch Anschläge und Anschlagsversuche mit unterschiedlich stark ausgeprägter islamistischer Tatmotivation sei nach Einschätzung von Experten so hoch wie seit langer Zeit nicht mehr. Der Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 habe der islamistischen Szene neuen Auftrieb verschafft.
Dabei gehe die Bedrohung einerseits von islamistischen Netzwerken aus. Die meisten Anschläge seien jedoch von Einzeltätern ohne Anbindung an solche Netzwerke begangen worden.
In der rechtsextremistischen Szene Bayerns stieg die Zahl der Szeneangehörigen den Angaben zufolge 2024 von 2725 auf 2740. Herrmann sieht eine mögliche Ursache im verschärften Werben um jüngere Anhänger, insbesondere durch Angebote von Sport- und Kampfsportaktivitäten.
Die Gesamtzahl rechtsextremistischer Straftaten ging allerdings von 476 im Vorjahr auf 407 im Jahr 2024 zurück. Das galt auch für die Zahl der Gewalttaten mit rechtsextremistischem Hintergrund, die von 52 auf 39 sank.
Das Potenzial derjenigen, die der Szene der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter zuzurechnen seien, habe sich leicht von 5406 im Vorjahr auf 5430 erhöht. 500 von ihnen seien potenziell gewaltorientiert. Insgesamt seien Reichsbürger allerdings deutlich weniger häufig straffällig geworden als in den Vorjahren. Die Zahl der Gewaltdelikte sank von 73 auf 26, die Zahl der sonstigen Straftaten von 233 auf 81.
In der linksextremistischen Szene habe der Schwerpunkt auf Solidaritätsaktionen für inhaftierte Szeneangehörige und der Agitation gegen einen von der Szene konstatierten Rechtsruck in der Gesellschaft gelegen. Nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes setze die Szene zunehmend ungehemmt auf Einschüchterungs- und Gewaltstrategien, teilte Herrmann mit.
Im Bereich der Spionage und Cyberabwehr sei die Lage im vergangenen Jahr äußerst angespannt gewesen. "Die Experten stellten hier vor allem Einflussoperationen russischer Akteure fest", erklärte Herrmann. Damit solle gezielt Desinformation und Propaganda in Deutschland verbreitet werden.
H.E.Young--AMWN