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Zwölfter Migrant seit Jahresbeginn im Ärmelkanal ertrunken
Die Zahl der in diesem Jahr im Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien ertrunkenen Migranten ist auf zwölf angestiegen. Ein Mensch sei nach dem Kentern eines überfüllten Flüchtlingsbootes in der Nacht zu Montag ums Leben gekommen, teilte die französische Meeres-Präfektur mit. Vor der französischen Küste seien 61 weitere Migranten aus Seenot gerettet worden, unter ihnen eine Mutter mit einem Kind, die mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht wurden.
An der Rettungsaktion waren auch britische Schiffe sowie ein französischer Marine-Hubschrauber beteiligt gewesen. "Es hat sehr viele Abfahrten gegeben. Ein überladenes Boot ist gekentert", hieß es von der Präfektur.
Im vergangenen Jahr waren insgesamt 78 Menschen bei versuchten Überfahrten auf Schlauchbooten über den Ärmelkanal ums Leben gekommen, eine Höchstzahl seit 2018. Etwa 36.800 Menschen waren 2024 auf diese Weise nach Großbritannien gekommen, etwa 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Die entspricht im Schnitt mehr als 100 pro Tag.
H.E.Young--AMWN