-
Münchener Gericht weist Verbraucherklage wegen Werbung bei Amazon Prime ab
-
Gericht verurteilt russischen Kriegsgegner Nadeschdin zu Geldstrafe
-
Merz und Macron beraten mit ihren Regierungen über vertiefte Zusammenarbeit
-
"Engste Vertraute": NSU-Unterstützerin Susann E. zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Mann aus Moldau wegen Spionage mit Drohne bei Rüstungsfirma in München festgenommen
-
Untreueverdacht bei CDU in Sachsen-Anhalt: Potenzielle Beweise werden ausgewertet
-
Italo-Markteintritt: Deutsche Bahn bekommt mehr Konkurrenz im Fernverkehr
-
Polens konservativer Präsident stoppt Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften
-
Ungesunder Waldbrand-Rauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago
-
Redeauszüge: Burnham will bei Labour-Sonderparteitag "neuen Weg" ausrufen
-
Leipzig holt französischen Innenverteidiger Estève
-
Leihmutter-Baby: Chef von CDU Mecklenburg-Vorpommern fordert Rücktritt von Spahn
-
EU-Emissionshandel: Industrie soll mehr und länger CO2 ausstoßen dürfen
-
Trump prangert in Rede an die Nation Wahlmanipulationen an und macht China verantwortlich
-
Bundesnetzagentur macht Weg frei für Markteintritt von Italo im Bahn-Fernverkehr
-
Deutsch-französischer Ministerrat hat Beratungen in Brühl aufgenommen
-
ZDF-Krimiserie "Ein Fall für zwei" wird nach mehr als 45 Jahren eingestellt
-
Deutlich mehr Baugenehmigungen - Branche sieht Krise nicht überwunden
-
Nach Hoteleinsturz in Rheinland-Pfalz mit zwei Toten: Anklage gegen Statiker
-
Studie: Mindestvorgaben erzielen gewünschten Effekt bei komplexen Operationen
-
Deutsch-französische Beratungen: Merz und Macron erörtern Nuklearpartnerschaft
-
Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale
-
Parlament in Israel vor Wahlen im Oktober aufgelöst
-
NSU-Unterstützerin Susann E. zu zweijähriger Bewährungsstrafe verurteilt
-
RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt
-
Weiter keine Entwarnung bei Waldbrand in Müritz-Nationalpark
-
Treffen auf Fliegerhorst Nörvenich: Merz und Macron beraten über Nuklearpartnerschaft
-
Bundesgerichtshof: Wohnungseigentümer dürfen Klimaanlage auf Balkon einbauen
-
Starkes Plus im Wohnungsbau: 24,7 Prozent mehr Baugenehmigungen im Mai
-
Chinas Präsident Xi ruft zu Kooperation zwischen Staaten bei KI-Technologie auf
-
30 Prozent der Bachelorstudierenden beenden Studium innerhalb der Regelstudienzeit
-
Medien: Olise forciert Wechsel zu Real
-
Heftige Unwetter in Süddeutschland: 60-Jähriger in Karlsruhe von Baum erschlagen
-
Wie im US-Sport: Erstmals Ringe für die Weltmeister
-
Ein Inter-Profi im Finale: Martínez setzt die Serie fort
-
HRW fordert Schweigeminute vor WM-Finale für ICE-Opfer
-
Kovac: "Jeder Einzelne kann sich verbessern"
-
Sechste Nacht in Folge: USA und Iran attackieren sich erneut gegenseitig
-
Slowene Vincic pfeift WM-Finale - Dankert als VAR
-
Trump: US-Wahlsystem ist "Manipulation und Korruption" ausgesetzt
-
Nach Kampfjet-Aus: Deutschland und Frankreich beraten über nukleare Abschreckung
-
Urteilsverkündung in Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin in Dresden
-
Bundesgerichtshof entscheidet über Anspruch von Eigentümern auf Klimaanlage
-
EU-Kommission legt Vorschläge für Änderungen am Emissionshandel vor
-
Andy Burnham soll Keir Starmer an Spitze von britischer Labour-Partei ablösen
-
Grünen-Politiker kritisiert Vaterschaft von Spahn durch Leihmutterschaft
-
Wadephul schlägt EU-Stabilisierungsmission für Libanon vor
-
SpaceX: Erster Starship-Testflug seit Börsengang in letzter Sekunde abgebrochen
-
Pelé-Trikot aus WM-Finale von 1958 für 4,3 Millionen Euro versteigert
-
Donald Trump will seine Online-Botschaften zu Geld machen
Mögliches AfD-Verbotsverfahren bleibt in Koalition umstritten
Ein mögliches AfD-Verbotsverfahren bleibt in der schwarz-roten Koalition umstritten. In der SPD-Fraktion seien die Beratungen darüber weit fortgeschritten, sagte Fraktionschef Matthias Miersch der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Ablehnend äußerte sich hingegen erneut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Miersch sprach sich dafür aus, das Verbotsverfahren auch unabhängig von den laufenden Gerichtsverfahren über die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch voranzutreiben. "Die Frage eines Verbotsverfahrens stellt sich schon jetzt", sagte er der Zeitung. Die Beratungen dazu in seiner Fraktion seien "schon sehr weit gekommen". Sobald über das Verfahren Einigkeit hergestellt sei, wolle er mit der Union im Bundestag "ein gemeinsames Vorgehen" verabreden.
Dobrindt sagte der Funke Mediengruppe, er habe keinen Zweifel daran, "dass wir es bei der AfD mit einer rechtsextremen Partei zu tun haben". Gleichwohl warnte er vor einem Verbotsantrag. "Wer glaubt, man könne juristisch gegen die AfD und ihre Stimmungsmache gewinnen, wird ein böses Erwachen erleben", sagte der Innenminister.
"Ein Verbotsverfahren liefert Wasser auf die Mühlen der AfD", gab Dobrindt zu bedenken. Sinnvoller sei es aus seiner Sicht, den Kampf gegen die AfD politisch zu führen. "Ich rate dazu, die AfD aus der Mitte heraus wegzuregieren", sagte der CSU-Politiker.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete am Samstag unter Berufung auf eigene Recherchen, von 176 Bundestagsabgeordneten, die auf eine Anfrage der Zeitung antworteten, hätten sich 124 für ein AfD-Verbotsverfahren ausgesprochen. 13 weitere seien dazu ebenfalls bereit, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien. Die meisten Abgeordneten hätten sich allerdings nicht äußern wollen. Zustimmung für ein Verbotsverfahren gibt es demnach vorrangig bei SPD, Grünen und Linken.
"Die überaus große Mehrheit der Unionsfraktion ist sicherlich weiterhin gegen ein Verbotsverfahren", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), der "FAZ". Bilger schloss allerdings nicht aus, dass sich die ablehnende Haltung zu einem Verbotsverfahren noch ändern könnte. "Wir erleben, dass die AfD immer extremer wird. Ich würde nicht für alle Zeiten ausschließen, dass wir zu einer anderen Haltung kommen", sagte er der Zeitung.
P.Silva--AMWN