-
Trump preist Iraks neuen Regierungschef als "Champion"
-
Am Nationalfeiertag: Deschamps alleiniger WM-Rekordtrainer
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wieder ausgebreitet - neue Evakuierung
-
US-Medien: ICE soll nach Todesschüssen Fahrzeugkontrollen zurückfahren
-
Nach fünf Jahren staatliche Bitte um Entschuldigung für Flutkatastrophe im Ahrtal
-
Schnieder bittet nach Ahrtal-Katastrophe um Entschuldigung für staatliches Versagen
-
Treffen zwischen DFB und Red Bull - Watzke: "Keine Angaben"
-
USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert
-
Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba innerhalb von gut einer Woche
-
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
-
Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll
-
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
-
Digitalminister Wildberger: Weitere 600 Millionen Euro Bürokratiekostensenkung
-
Steinmeier und Wüst fordern mehr Klimaschutz: 5. Jahrestag von Hochwasser
-
Präsidentin Sheinbaum: Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko in zwei Jahren halbiert
-
Kehrtwende: Trump verzichtet auf Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus
-
Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung
-
Nächste Solo-Show: Pogacar fliegt dem Tour-Sieg entgegen
-
SCANDIC TRADE und SNC SCANDIC COIN:
KI trifft Non-Custodial
-
Stiefmutter in Streit getötet: Elf Jahre Haft für Mann in München
-
Evakuierung in Ortschaft in Müritz-Nationalpark aufgehoben - Feuer lodert weiter
-
Haftstrafen in Mafiaprozess um versuchten Totschlag in Stuttgart
-
Popstar Dua Lipa unterstützt Protestbewegung in Albanien
-
Star aus "Der Exorzist": US-Schauspielerin Burstyn erhält in Venedig Preis für Lebenswerk
-
Umfrage in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün ohne Mehrheit
-
Steinmeier: Flutkatastrophe von 2021 war "unmissverständliche" Warnung
-
Neue Regeln bei WM: "Nicht alles werden wir im Alltag sehen"
-
Spanien: Bruder von Ministerpräsident Sánchez verurteilt - neun Jahre Ämterverbot
-
Ukrainische Ministerpräsidentin im Zuge von Regierungsumbildung zurückgetreten
-
"Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" unterliegt in Rechtsstreit um kritischen Artikel
-
100 Euro pro Liter Saft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
FC Bayern: Karl wieder am Ball
-
Nach WM-Skandal: Balogun beklagt "unheimlich viel Lärm"
-
USA greifen wieder Ziele im Iran an - Mehrere Tanker vor der Küste des Oman attackiert
-
Nach Zwischenhoch: US-Inflation sinkt im Juni auf 3,5 Prozent
-
Bundespräsident legt Kranz für Opfer von Flutkatastrophe in Ahrtal nieder
-
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Haftbefehl für Berliner Reinigungsunternehmer
-
Merz und Selenskyj in Paris bei bislang größter Militärparade zum französischen Nationalfeiertag
-
Wegen WM: Mourinhos Liga-Comeback mit Real verschoben
-
Kinder ganz fest in den Arm nehmen: Prinz Harry nimmt sich Mutter Diana zum Vorbild
-
100 Euro pro Liter Fruchtsaft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
Rekordablöse: Baum wechselt aus Leipzig zu Arsenal
-
Gewalttat an Gymnasium in Bayern: 16-Jähriger unter Extremismusverdacht
-
Ricken: Klopp als "Rundum-Problemlöser-Qualitäts-Paket"
-
Eigenanteile für Pflege im Heim erneut gestiegen - Kritik an Reformplänen
-
Nach Gewalttat an Gymnasium in Bayern Hinweise auf extremistisches Motiv
-
Verivox: Langsame Internettarife kosten im Schnitt ähnlich viel wie schnellere
-
Misereor kritisiert Kürzung der Entwicklungshilfe bei gleichzeitig mehr Rüstung
-
Studie erwartet Rückgang der EU-Bevölkerung ab 2029 - Sorge wegen alternder Gesellschaften
-
Reeder warnen vor Auswirkungen des Konflikts in Straße von Hormus auf Lieferketten
Kreml erwartet keinen Durchbruch bei neuen direkten Ukraine-Gesprächen
Vor dem für Mittwoch geplanten Treffen mit Vertretern der Ukraine hat Russland die Erwartungen gedämpft. "Es gibt keinen Grund, auf wundersame Durchbrüche zu hoffen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau. Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands wurden derweil fünf Menschen getötet, unter ihnen ein Zehnjähriger in der ukrainischen Stadt Kramatorsk.
Russland werde bei den in Istanbul geplanten Gesprächen seine "Interessen verteidigen", um seine von Anfang an gesetzten Ziele zu erreichen, sagte Peskow. Für ein Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Russlands Staatschef Wladimir Putin, für das Selenskyj ausgesprochen hatte, sei es noch zu früh. Bis dahin sei noch "viel Arbeit zu erledigen", betonte der Kreml-Sprecher.
Selenskyj sagte mit Blick auf die Gespräche in Istanbul, es solle dabei um weitere Gefangenenaustausche sowien um die Rückkehr von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern gehen. Der ukrainische Präsident bekräftigte zudem seine Forderung nach einem Treffen mit Putin, um "diesen Krieg wirklich zu beenden". Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 gab es kein derartiges Treffen.
Die ukrainische Delegation in Istanbul wird nach Angaben Selenskyjs von Ex-Verteidigungsminister Rustem Umerow angeführt. Neben Umerow, der inzwischen Sicherheitsratschef der Ukraine ist, sollen demnach Vertreter des Außenministeriums, des Geheimdienstes und des Büros des Präsidenten mit am Verhandlungstisch sitzen. Die russische Seite hat sich noch nicht dazu geäußert, wer für sie an den Gesprächen teilnimmt.
Die Ukraine und Russland hatten bereits im Mai und Juni direkte Gespräche in Istanbul geführt, Fortschritte in Richtung einer Waffenruhe wurden bei den Treffen jedoch nicht erzielt. Einziges konkretes Ergebnis war der Austausch von Kriegsgefangenen und getöteten Soldaten zwischen beiden Ländern.
US-Präsident Donald Trump, der beide Länder zu direkten Verhandlungen gedrängt hatte, erhöhte in der vergangenen Woche den Druck auf Russland: Er setzte Moskau eine Frist von 50 Tagen, um den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Andernfalls drohte er mit Wirtschaftssanktionen.
Peskow hatte dagegen bereits am Montag betont, dass die Positionen Russlands und der Ukraine weiterhin "diametral entgegengesetzt" seien. Moskau verlangt von der Regierung in Kiew, alle vier von Russland für annektiert erklärten ukrainischen Regionen sowie die Halbinsel Krim abzutreten und auf westliche Militärhilfe sowie auf einen Nato-Beitritt zu verzichten. Die Ukraine weist diese Maximalforderungen als unannehmbar zurück und fordert eine sofortige bedingungslose Waffenruhe.
Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot, der am Montag zu einem Überraschungsbesuch in die Ukraine gereist war, verurteilte die "inakzeptablen" Forderungen Moskaus. "Diplomatie bedeutet nicht Unterwerfung", sagte er und bekräftigte seine Forderung nach einer Waffenruhe. Um dieses Ziel zu erreichen, sei ein Treffen von Putin und Selenskyj nötig, sagte er am Dienstag.
Die Ukraine und Russland setzten derweil ihre gegenseitigen Angriffe fort. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus in einem von Russland besetzten Gebiet der ukrainischen Region Cherson wurde nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden drei Menschen getötet. Ein weiteres Todesopfer gab es in der russischen Grenzregion Belgorod, wie der dortige Gouverneur mitteilte.
Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die ostukrainische Großstadt Kramatorsk wurde nach Behördenangaben ein zehnjähriger Junge getötet. Zudem seien mehrere Menschen bei russischen Angriffen in anderen Regionen verletzt worden. In den vergangenen Wochen hatte Moskau seine Angriffe auf die Ukraine massiv ausgeweitet und ukrainische Städte mit einer Rekordzahl von Raketen und Drohnen angegriffen.
An der Front in der Ostukraine rückte die russische Armee nach eigenen Angabe weiter vor. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete die Einnahme einer Ortschaft nahe der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk in der Region Donezk.
Th.Berger--AMWN