-
AfD-Landtagspräsident Rausch: "Brandmauern sollten der Vergangenheit angehören"
-
Bundespräsident Steinmeier will zu Staatsbesuch nach Frankreich reisen
-
Belgischer Astrophysiker Francis Halzen erhält Physik-Nobelpreis
-
Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor Bulgarien
-
Präsidentschaftswahl in Frankreich: Le Pen will 140 Milliarden Euro bis 2030 einsparen
-
Olympia 2036: Sechs Rivalen für München
-
Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio
-
Abgeordneter Rausch in Sachsen-Anhalt bundesweit erster AfD-Landtagspräsident
-
Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig
-
Neuer Datenschutzbeauftragter sieht sich als "unabhängiger Wächter"
-
Buchhandel wirft Kulturstaatsminister Weimer Untätigkeit bei KI vor
-
Bundesregierung kürzt internationale Klimafinanzierung - Oxfam spricht von "Wortbruch"
-
Institut: Bevölkerung dürfte in kommenden Jahren schrumpfen - besonders im Osten
-
Sachsen-Anhalt: Alterspräsidentin von Angern mahnt politische Verantwortung an
-
Trump weitet Zugang zu steuerfreiem Diesel aus
-
Physik-Nobelpreis geht an belgischen Astrophysiker Francis Halzen
-
Bundesverkehrsministerium legt erstmals detaillierten Plan für Bahn-Bauvorhaben vor
-
Fernsehkoch Jamie Oliver verweigerte Oasis-Sänger Liam Gallagher Schinkensandwich
-
Bis 2031: Länderspiele der DFB-Frauen bei ARD und ZDF
-
Wadephul: Klimawandel verschärft Krisen und Konlikte weltweit
-
US-Amokläufer von Fort Hood soll durch Erschießungskommando hingerichtet werden
-
Sinner muss Saison beenden - Zverev vor Sprung an die Spitze
-
Russische Behörde dementiert Sicherheitsmaßnahmen nach angeblichem Pestfall
-
Haushaltslage in Frankreich und politische Unsicherheit setzen Euro unter Druck
-
Spionageverdacht: Früherer BND-Präsident Hanning und Büroleiter festgenommen
-
Schüler und Gewerkschaftsvertreter blockieren erneut Schulen in Frankreich
-
Konstituierende Landtagssitzung in Sachsen-Anhalt begonnen
-
Sinner muss Saison beenden - Weg für Zverev an die Spitze frei
-
Früherer BND-Chef Hanning unter Spionageverdacht festgenommen
-
Umfrage: Deutliche Mehrheit befürwortet KI-Einsatz auf Ämtern
-
Preisabstand zwischen neuen E-Autos und Verbrennern laut Auswertung geschrumpft
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Politiker Rausch schließt Neuwahl nicht aus
-
Umwelthilfe: Vier von fünf Bussen in deutschen Großstädten fahren noch mit Diesel
-
Alex Bodi treibt Expansion voran: Alix-Lasers-Showroom in Bukarest geplant
-
Mehr als zwei Drittel der Studienanfänger bleiben im eigenen Bundesland
-
Industrieaufträge im August eingebrochen - Dreimonatsbilanz aber noch positiv
-
Industrie warnt vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Tödlicher Unfall in Hessen: 65-Jähriger auf Autobahn überfahren
-
US-Zwischenwahlen: Trump will Wahlspots für sich aus eigener Tasche bezahlen
-
NFL: Falcons bezwingen die Saints
-
AXA-Umfrage: Knappe Hälfte psychisch Erkrankter sucht Hilfe bei KI
-
Angriffe der Huthi-Miliz: Türkei und Pakistan entsenden Truppen nach Saudi-Arabien
-
Wadephul betont Bedeutung von Klimaschutz für die Sicherheit
-
Zwei Tore, eine Vorlage: Stützle gewinnt deutsches NHL-Duell
-
"Anders gestrickt": Tuchel beeindruckt von Kane
-
Als "Messi-Fan": Tresoldi schläft in Ronaldos Zimmer
-
Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen
-
Keine DFB-Stimme für Infantino: "Müssen ihn vom Platz stellen"
-
Schülerproteste in Frankreich: Weiterer Aktionstag erwartet
-
Wadephul hält Rede bei Klima- und Sicherheitskonferenz in Berlin
Bund will Wirtschaft und Verwaltung besser vor Cyberangriffen schützen
Die Bundesregierung will Wirtschaft und Verwaltung besser vor Cyberangriffen schützen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums beschloss das Kabinett am Mittwoch. Mit diesem wird unter anderem die EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2) in nationales Recht umgesetzt. Für Betreiber sogenannter kritischer Infrastruktur und andere wichtige Firmen sollen damit künftig strengere Standards bei der Cybersicherheit gelten. Insgesamt sind demnach deutschlandweit 29.500 Unternehmen betroffen.
Sie sollen entsprechende Maßnahmen zum Schutz vor Cyberangriffen etablieren, zum Beispiel Backup-Konzepte oder Verschlüsselungslösungen. Zudem soll es künftig eine Pflicht zur Meldung von Sicherheitsvorfällen geben. Die Bundesregierung will darüber hinaus die Rolle des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stärken: Dieses soll mehr Befugnisse bei Aufsicht und Durchsetzung bekommen.
Besser vor Cyberangriffen geschützt werden soll mit dem Gesetzentwurf auch die Verwaltung des Bundes. Deren Einrichtungen müssen künftig entsprechende Mindestanforderungen der Informationssicherheit erfüllen.
"Mit dem neuen Gesetz schaffen wir ein deutlich höheres Sicherheitsniveau für unsere Wirtschaft und Verwaltung", erklärte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Kabinettsbeschluss. "Unternehmen und Behörden werden widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe." Die Bundesregierung setze dabei "auf klare Regeln ohne unnötige Bürokratie".
Mit dem Gesetzentwurf gehe "Deutschland einen wichtigen Schritt in Richtung einer resilienten Cybernation", betonte BSI-Präsidentin Claudia Plattner. "Um Wohlstand und Stabilität weiterhin sichern zu können, müssen Wirtschaft und Staat sich besser gegen Cybergefahren wappnen."
Die Wirtschaft begrüßte die Gesetzesinitiative überwiegend, sieht allerdings noch offene Punkte oder Nachbesserungsbedarf. Mit dem Gesetz kehre "das Thema Cybersicherheit endlich auf die politische Bühne zurück", erklärte beispielsweise Ulrich Plate vom Verband der Internetwirtschaft (Eco). Er nannte dies "überfällig angesichts der sicherheitspolitischen Lage".
Plate bemängelte aber noch offene Fragen, unter anderem zu Ausnahmen für bestimmte Unternehmen. Diese müssten nun im parlamentarischen Verfahren geklärt werden.
Der TÜV-Verband nannte das Gesetz "längst überfällig". Es müsse "angesichts der Bedrohungslage im Cyberraum zügig beschlossen werden", forderte Marc Fliehe vom TÜV-Verband. Auch dieser sieht allerdings noch offene Punkte bei Ausnahmeregelungen und Nachweispflichten.
Als "nicht ausreichend" erachtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) deshalb den Gesetzentwurf. Die Ausnahmen darin verhinderten "ein bundesweit einheitlich hohes Sicherheitsniveau", kritisierte VCI-Geschäftsführer Digitalisierung Johann-Peter Nickel. "Hier ist noch sehr viel Luft nach oben."
Aus einem anderen Grund sieht die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, noch "Nachbesserungsbedarf": In der aktuellen Lage dürften Unternehmen nicht unnötig zusätzlich belastet werden, erklärte sie.
Das Ziel der NIS-2-Richtlinie nannte Müller aber "gut und richtig: Europas Cyber-Resilienz muss gestärkt werden". Die Umsetzung müsse dabei "praktikabel, effizient und verhältnismäßig" sein.
O.Johnson--AMWN