-
Russland bedroht als Terrorstaat den Weltfrieden
-
WM unter Trump: Amnesty warnt vor "unmittelbaren Auswirkungen"
-
Schüsse vor israelischem Konsulat in Istanbul: Ein Angreifer getötet
-
Australischer Ex-Soldat soll Kriegsverbrechen in Afghanistan begangen haben
-
Zahl der Erstanträge auf Asyl im März deutlich zurückgegangen
-
In Deutschland geborener Türke darf nach tödlichem Raserunfall ausgewiesen werden
-
Dieselpreis erreicht Ostermontag erneut neues Allzeithoch im Tagesschnitt
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit niedersächsischer Landesmedaille geehrt
-
Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen
-
Artemis-2-Astronauten nach Rekord auf dem Rückweg zur Erde
-
Leichtathletik: Eigene Marathon-WM ab 2030
-
Korruptionsprozess gegen Spaniens Ex-Verkehrsminister begonnen
-
US-Milliardär Ackman will Musik-Label Universal für 55 Milliarden Euro kaufen
-
Umfrage: Mehr als jeder Zweite denkt zumindest gelegentlich an Auswanderung
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beteuert erneut Unschuld
-
Grünen-Vorsitzende im EU-Parlament: Ungarn-Wahl "entscheidend" für weiteren Weg der EU
-
Vietnam: Kommunistischer Parteichef Lam festigt mit Wahl zum Präsidenten seine Macht
-
Niederländisches Unternehmen weitet Gasförderung vor Borkum aus
-
Ex-Postminister Schwarz-Schilling gestorben
-
Wegen Russlandsanktionen eingefrorene Gelder: Insolvenzverwalter scheitert vor Gericht
-
Union lehnt Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab
-
Frankreich erwägt Spritrabatte für mobile Pflegekräfte und Landwirte
-
Deutsche essen wieder mehr Fleisch - vor allem Geflügel
-
Kubicki will FDP neu und weiblich aufstellen
-
Selfie-Kamera ist laut Umfrage wichtigste Kameraeigenschaft des Smartphones
-
Wenige Tage vor Ungarn-Wahl: US-Vizepräsident Vance zu Besuch bei Orban eingetroffen
-
Staatsdefizit in vergangenem Jahr um fast 23 Milliarden Euro gestiegen
-
Chef der Energieagentur: Iran-Krieg wird geopolitische Lage im Energiebereich ändern
-
Statistik: Altersunterschied zwischen erstem und zweitem Kind im Mittel 3,1 Jahre
-
Justizministerin Hubig fordert Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
-
66-Jähriger stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Niedersachsen
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in der Autoindustrie im März leicht verschlechtert
-
Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel
-
Artemis-2-Astronauten treten Rückflug an - Trump gratuliert
-
NHL: Grubauer bei nächster Pleite verletzt raus
-
Soldat in Australien wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Afghanistan festgenommen
-
NBA: Orlando siegt ohne Franz Wagner - Schröder glänzt
-
Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre
-
DGB-Chefin kritisiert Aussagen von Klingbeil zur Renten- und Arbeitszeitpolitik
-
Arbeloa: Real setzt gegen Bayern auf CL-Gen
-
KI-Boom: Samsung rechnet mit Rekordgewinn im ersten Quartal
-
GKV-Chef pocht auf Zuckersteuer und höhere Alkohol- und Tabaksteuer
-
Gefahr für Sánchez: Korruptionsprozess gegen Spaniens Ex-Verkehrsminister beginnt
-
Großbritannien: Veranstalter verteidigt geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
-
BioNxt sichert sich einheitliches europäisches Patent für seine sublinguale Cladribin-ODF-Plattform in 18 Ländern
-
Arcade Entertainment GmbH übernimmt ArcadePilot
-
Büroreinigung Hamburg Preise 2026: Stundensatz 33 Euro
-
Nach Angriffen auf iranisches Akw Buschehr: IAEA warnt vor "sehr realer Bedrohung"
-
Astronauten benennen Mondkrater nach verstorbener Ehefrau von Missionsleiter
-
Trump erneuert Kritik an Deutschland im Iran-Krieg
Russland bietet längere Einhaltung von New-Start-Abrüstungsvertrag an
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Einhaltung des letzten noch bestehenden Atomwaffen-Kontrollvertrags zwischen seinem Land und den USA bis ins Jahr 2027 angeboten. Russland sei bereit, die "zentralen Grenzwerte" des am 5. Februar 2026 auslaufenden New-Start-Vertrags "ein weiteres Jahr lang zu respektieren", sagte Putin am Montag bei einer im Fernsehen übertragenen Sitzung des russischen Sicherheitsrats. Putin verknüpfte sein Angebot mit einem Aufruf an die USA, ähnlich zu verfahren.
Der 2010 unterzeichnete New-Start-Vertrag beschränkt die Zahl der strategisch einsatzbereiten Atomsprengköpfe in den USA und Russland auf je maximal 1550 und die Anzahl der Trägersysteme auf 800. Zudem sieht er gegenseitige Kontrollen vor.
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts und wachsender Spannungen zwischen Russland und dem Westen hatte Russland im Februar 2023 diese Inspektionen ausgesetzt. Beide Seiten erklärten sich jedoch bereit, die darin festgelegten Grenzen bis zu dessen Auslaufen am 5. Februar 2026 einzuhalten.
Staatschef Putin sagte nun, sein Land wolle sich für ein weiteres Jahr an die Begrenzung der Sprengköpfe und Trägersysteme halten. Im Anschluss werde Moskau "auf Grundlage einer Lagebewertung" entscheiden, ob es die "freiwilligen Einschränkungen" beibehalten werde. Dies sei aus Sicht der russischen Regierung "nur dann tragfähig, wenn die USA analog handeln und keine Maßnahmen ergreifen, die das derzeitige Verhältnis der Abschreckungskapazitäten untergraben oder verletzen", betonte Putin.
Der russische Präsident machte erneut den Westen für die aus seiner Sicht eingetretene Verschlechterung der globalen Sicherheitslage verantwortlich. Im "strategischen Bereich" hätten sich seit der Jahrtausendwende "zahlreiche Probleme gehäuft". Dies sei den "zerstörerischen Handlungen des Westens" zuzuschreiben, sagte er.
Seit Beginn des großangelegten russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 hat Putin öffentlich wiederholt über einen möglichen Einsatz von Atomwaffen gesprochen. Im August 2023 verlegte Moskau taktische Atomwaffen in den verbündeten Nachbarstaat Belarus.
Im August dieses Jahres machte Putin öffentlich, dass Russland mit der Serienproduktion der ballistischen Überschallrakete Oreschnik begonnen habe, die als Trägerrakete für Atomsprengköpfe verwendet werden kann. Im November 2024 hatte Russland bei einem Angriff auf eine Rüstungsfabrik im ukrainischen Dnipro erstmals eine Oreschnik-Rakete eingesetzt.
Die USA und Russland verfügen gemeinsam über mehr als 80 Prozent aller nuklearen Sprengköpfe weltweit. Die Verhandlungen über nukleare Abrüstung zwischen beiden Staaten waren bereits vor dem Februar 2022 ins Stocken geraten. Im Jahr 2019 hatten beide Länder sich aus dem 1987 geschlossenen INF-Vertrag zurückgezogen, der den Einsatz von atomaren und nicht-atomaren Mittelstreckenraketen begrenzte.
2023 nahm Putin die Ratifizierung des Kernwaffenteststopp-Vertrags (CTBT) zurück. Die russische Regierung erklärte damals aber, dennoch auf Atomtests verzichten zu wollen.
Nach der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus im Januar dieses Jahres waren die politische Spannungen zwischen beiden Ländern zunächst zurückgegangen. Allerdings gab es bislang keinerlei substanzielle Gespräche zu nuklearen Rüstungsfragen. Im August hatte Trump die Verlegung zweier Atom-U-Boote bekanntgegeben und dies als Reaktion auf "hoch provokative Äußerungen" des früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew bezeichnet.
Y.Nakamura--AMWN