-
Bürgermeister: Moskau von mehr als 400 ukrainischen Drohnen ins Visier genommen
-
Wadephul betont vor Reise nach Israel historische Verantwortung Deutschlands
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: Balogun spielt - USA verlieren
-
Nato-Gipfel in Ankara beginnt im Zeichen transatlantischer Spannungen
-
Wegweisendes Urteil im Prozess gegen französische Rechtspopulistin Le Pen erwartet
-
Bundesaußenminister Wadephul reist nach Israel
-
EU-Parlament stimmt über Verfahren gegen EU-Parteienfamilie der AfD ab
-
EU-Parlament stimmt über Rechte für Fluggäste ab
-
Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA
-
Feuer auf Öltanker nahe Straße von Hormus nach Treffer mit "unbekannten Projektil"
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: US-Spieler Balogun läuft auf
-
Diskussion um Ladenöffnungszeiten an Sonntagen nimmt an Fahrt auf
-
Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé
-
Kanada will neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen
-
Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"
-
Bundestags-Wirtschaftsausschuss für Ende von Ladenöffnungsverbot an Sonntagen
-
Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst
-
Macron in Syrien - Erste Visite eines westeuropäischen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Kanada entscheidet sich für deutschen Hersteller TKMS für Bau neuer U-Boot-Flotte
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan
-
WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal
-
Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen
-
Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
-
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
-
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
-
Basketballer auf WM-Kurs: Keine Mühe mit Außenseiter Zypern
-
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
-
Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
-
Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab
-
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib
-
Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
-
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
-
George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig
-
Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
-
"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück
-
"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt
-
Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew
-
Historisch niedrige Beteiligung an Wahl in Algerien - regierungsnahe FLN siegt
-
Studie: Beseitigung von Ewigkeitschemikalien in Europa teuer und fast wirkungslos
-
Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler
-
Pyrenäen-Show: Pogacar entreißt Vingegaard das Gelbe Trikot
-
Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan
-
Trump: Habe Infantino um Aufhebung der roten Karte für US-Stürmer gebeten
-
Trump gibt Anruf bei Infantino zu
-
Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu
-
Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung
-
Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld
-
Heftige Vorwürfe: Belgischer Verband fechtet Balogun-Urteil an
-
Philippinischer Senat startet Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
Vorgezogene Parlamentswahl in Kirgistan - Präsident Schaparow will Macht festigen
In Kirgistan ist am Sonntag eine vorgezogene Parlamentswahl abgehalten worden, mit der Präsident Sadyr Schaparow seine Macht festigen will. Die rund 4,3 Millionen Wahlberechtigten sollten über die künftige Verteilung der 90 Sitze im Parlament entscheiden, von denen 30 für Frauen reserviert sind. Zur Wahl standen 467 Bewerber, die offiziell alle nicht im Namen einer politischen Partei kandidierten, sondern als Unabhängige.
Durch die fehlende Zuordnung der Kandidaten zu Parteien dürfte das Endergebnis sehr zersplittert und schwer zu interpretieren sein. Damit verfolgt Präsident Schaparow Experten zufolge das Ziel, seine Macht in Kirgistan zu stärken und die Volksvertretung zu schwächen.
Die gebirgige frühere Sowjetrepublik hatte lange als Land mit der am stärksten ausgeprägten Demokratie in Zentralasien gegolten - erlebte aber auch drei Revolutionen in den Jahren 2005, 2010 und 2020. Unter dem seit 2020 amtierenden Präsidenten Schaparow hat sich die Meinungsfreiheit nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen verschlechtert. Regelmäßig werden Politiker oder regierungskritische Journalisten festgenommen.
Das Parlament hatte im September für seine eigene Auflösung gestimmt und so den Weg für Neuwahlen freigemacht. Kritiker sahen darin ein Manöver Schaparows, der damit seinen politischen Rückhalt im Parlament stärken wolle. Anfang November sagte Schaparow: "Von nun an werdet Ihr Putsche nur in Euren Träumen erleben." Er sei "zuversichtlich", dass er bei der für 2027 geplanten Präsidentenwahl 90 Prozent der Stimmen gewinnen könne.
Gut eine Woche vor der Parlamentswahl hatten die Behörden zehn Politiker der Opposition in Untersuchungshaft genommen. Vor Gericht in Bischkek wurde den neun Ex-Abgeordneten und einem ehemaligen Geheimdienstvertreter die Vorbereitung von Massenunruhen und eines Umsturzes vorgeworfen. Das Innenministerium erklärte mit Blick auf die bevorstehende Wahl, die Festgenommenen hätten eine "Reihe von Versammlungen im ganzen Land nach Bekanntgabe der Ergebnisse geplant, um eine Unzufriedenheit der Bevölkerung zu simulieren".
Die Festgenommenen sind mehrheitlich Anhänger von Ex-Präsident Alsambek Atambajew (2011 bis 2017), der im Juni wegen verschiedener Vorwürfe in Abwesenheit zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden war. Atambajew hatte Schaparow im November wegen seines Umgangs mit der Energiekrise und der Verschlechterung der Meinungsfreiheit kritisiert.
Rund zwei Drittel der sieben Millionen Kirgisen sind unter 35 Jahre alt und haben keine Erinnerung an die Zeit, als ihr Land Teil der Sowjetunion war.
S.F.Warren--AMWN