-
SPD-Vorsitzende Bas: Debatte über neue Köpfe an der Parteispitze hat keinen Sinn
-
Israelische Armee greift Ziele im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut an
-
Sieg gegen Cilic: Zverev im Achtelfinale von Miami
-
EU und Australien schließen Handelsabkommen
-
Zwei Tote und dutzende Verletzte bei Flugzeugunglück in New York
-
Netanjahu kündigt nach Telefonat mit Trump Fortsetzung der Angriffe im Iran an
-
Sexueller Missbrauch: Bill Cosby muss Frau Millionen-Entschädigung zahlen
-
Militärmaschine mit 125 Insassen in Kolumbien abgestürzt
-
Neuer Audi Q9 im Realitätscheck
-
Trump vertagt Angriffspläne auf iranische Kraftwerke - Teheran dementiert Gespräche mit den USA
-
Dacia Striker: Schön und solide?
-
TotalEnergies beendet Windpark-Projekte vor US-Ostküste
-
Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer
-
Zahlreiche Tote bei Absturz von kolumbianischem Militärflugzeug befürchtet
-
Trump-Regierung setzt ICE-Mitarbeiter an Flughäfen ein
-
Abzocke an deutschen Zapfsäulen?
-
Dürr sucht die Machtprobe: Rücktritt als FDP-Chef - und erneute Kandidatur
-
Neuer vollelektrischer Mercedes GLC
-
Katalonien-Tour: Lipowitz-Kollege Evenepoel Auftaktzweiter
-
FDP-Vorstand tritt geschlossen zurück - Dürr will erneut als Chef antreten
-
Bundeswehrverband sieht deutlich höheren Personalbedarf in der Truppe
-
Scheidender Mainzer Ministerpräsident Schweitzer will in Landespolitik bleiben
-
Teils lange Haftstrafen nach tödlichem Balkonsturz bei Überfall in Hamburger Hochhaus
-
Trump vertagt Angriffspläne auf iranische Kraftwerke - Ölpreis gibt nach
-
Justizreferendum in Italien: Niederlage für Meloni zeichnet sich ab
-
FDP-Chef Dürr bietet Rücktritt an - Neuwahl von Parteispitze im Mai
-
Reiter meldet sich krank: Grüner Krause übernimmt Münchner Oberbürgermeistergeschäfte
-
Prognosen: Knapper Ausgang bei Referendum zu Justizreform in Italien
-
Bas warnt SPD vor Selbstzerfleischung - Koalition will Reformen durchziehen
-
Schnieder will nach CDU-Wahlsieg in Rheinland-Pfalz Sondierungen mit SPD vorbereiten
-
Debatte über Abschaffung von kostenloser Krankenversicherung für Ehepartner
-
IEA-Chef warnt vor schwerer Energie-Krise - Ölpreis höchst volatil
-
Sloweniens Liberale stehen nach Sieg bei Parlamentswahl vor schwierigen Koalitionsgesprächen
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rückenwind für RN und links-grüne Siege in Metropolen
-
Gericht weist Klage von jüdischem Studenten gegen Freie Universität Berlin ab
-
Ungarn nach Berichten über Durchstechen von Infos von EU-Treffen in Erklärungsnot
-
Klimaklagen scheitern: BGH verpflichtet Autobauer nicht zu früherem Verbrenner-Aus
-
Merz "dankbar" für Vertagung von Trumps Plänen zu Angriffen auf iranische Kraftwerke
-
Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz
-
Merz sieht Wahlsieg in Rheinland-Pfalz als Ansporn für Reformpolitik im Bund
-
Linke sieht sich trotz verpassten Parlamentseinzugs in Rheinland-Pfalz im Aufwind
-
BVB: Book wird Kehl-Nachfolger
-
Köln: Kessler stellt Wagner Beförderung in Aussicht
-
Familienministerin weist Kritik an Umbau von Demokratieprogramm zurück
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rechtspopulisten erobern knapp 70 Rathäuser
-
Justizministerium will noch diese Woche Entwurf gegen digitale Gewalt vorlegen
-
Chaos im Gerichtssaal: Prozess um schwerstes Zugunglück in Griechenland vertagt
-
Trump: Pläne zu Angriffen auf iranische Kraftwerke nach "sehr guten" Gesprächen vertagt
-
Ölpreis sinkt drastisch - Europas Börsen nach Trump-Ankündigung wieder im Plus
-
U21 ohne Collins und Aseko - Baur nachnominiert
Syrische Armee bombardiert kurdische Stadtviertel von Aleppo
In Syrien dauern die heftigen Gefechte zwischen Truppen der Übergangsregierung und kurdischen Kämpfern in der Großstadt Aleppo an. Auch am Donnerstag bombardierte die Armee kurdisch kontrollierte Stadtteile, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Militärkreise meldete. Zuvor war eine Frist zur Evakuierung der Zivilbevölkerung abgelaufen.
Seit dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad im Dezember 2024 wird das im Norden Syriens gelegene Aleppo von der neuen islamistischen Übergangsregierung kontrolliert. Nur die Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafijeh standen bisher noch unter der Kontrolle kurdischer Einheiten, die Verbindungen zu den mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und anderen kurdischen Milizen im Nordosten des Landes haben.
Gemäß eines im März zwischen Damaskus und den SDF geschlossenen Abkommens sollten die zivilen und militärischen Institutionen der Kurden eigentlich bis zum Jahresende in die syrische Zentralregierung und Armee integriert werden. Zudem hatten die kurdischen Kämpfer zugestimmt, sich aus den Stadtvierteln in Aleppo zurückzuziehen. Doch trotz internationalen Drucks wurde das Abkommens bislang nicht umgesetzt, die Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafijeh unter der Kontrolle kurdischer Einheiten.
Die Kämpfe waren zu Beginn der Woche entflammt. Seither flohen laut Medienberichten rund 16.000 Menschen, mindestens 17 Menschen wurden bislang getötet. Die Armee hatte die Bewohner Aleppos gewarnt, sie betrachte alle Militärstellungen der SDF als "legitime militärische Ziele".
Der syrische Kurdenführer Maslum Abdi war am Sonntag für weitere Gespräche über das Abkommen nach Damaskus gereist, die jedoch ergebnislos blieben. Die jüngsten Angriffe "während des Verhandlungsprozesses untergraben die Chancen auf eine Einigung", erklärte Abdi am Donnerstag.
AFP-Reporter berichteten von verbarrikadierten Geschäften in der Stadt, auch Schulen und Universitäten blieben am Donnerstag weiterhin geschlossen. Der Flugverkehr am Flughafen von Aleppo blieb eingestellt, die Flugsperre wurde zunächst bis Freitag verlängert.
Die EU-Kommission, deren Spitzenvertreter am Freitag zu einem Besuch in Damaskus erwartet werden, rief angesichts der jüngsten Angriffe "alle Seiten" zur Zurückhaltung auf. "Wir verfolgen die Entwicklungen in und um Aleppo mit großer Sorge, insbesondere die Berichte über zivile Opfer", sagte ein Kommissionssprecher in Brüssel.
UN-Generalsekretär António Guterres forderte beide Seiten ebenfalls zur Zurückhaltung auf. Die Verhandlungen über das Abkommen von März sollten rasch wieder aufgenommen werden.
Der israelische Außenminister Gideon Saar verurteilte das Vorgehen der syrischen Regierungstruppen und bezeichnete deren Angriffe als "schlimm und gefährlich". Besonders westliche Länder stünden in der Schuld der Kurden, die "tapfer und erfolgreich" in Syrien und im Irak gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gekämpft hätten.
Die Türkei dagegen, die eine mehr als 900 Kilometer lange Grenze zu Syrien teilt, bot der syrischen Armee ihre Unterstützung im Kampf gegen kurdische Kämpfer an. "Wenn Syrien uns um unsere Mithilfe bittet, wird die Türkei die nötige Unterstützung leisten", erklärte das türkische Verteidigungsministerium in Ankara.
Die syrischen Kurden kontrollieren einen Großteil des ölreichen und für seinen fruchtbaren Ackerboden bekannten Nordostens des Landes. Seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 genossen sie dort de facto Autonomie. Beim Sieg über den IS in Syrien 2019 spielten die von den USA unterstützten SDF eine entscheidende Rolle.
Seit Assads Sturz hat die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen. Der Regierung in Damaskus mit dem früheren Dschihadisten Ahmed al-Scharaa an der Spitze wird vorgeworfen, Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Kurden nicht zu schützen.
Ch.Havering--AMWN