-
Moritz Wagner kann vor "Heimspiel" NBA-Comeback geben
-
Hallen-EM: Hockeymänner verpassen Finale
-
Nach Anreise "unter Protest": MBC verliert in Oldenburg
-
Hoeneß bricht den Fluch: Stuttgart dominiert Leverkusen
-
Kämpfe in Aleppo: Syrische Armee verkündet Ende des Einsatzes gegen Kurden
-
Pleite mit zehn Mann: HSV muss weiter warten
-
Bei Fischers Berlin-Rückkehr: Mainz 05 verspielt Sieg
-
Bahn-Chaos wegen Eiswetters hält an - kaum Fernzüge in Norddeutschland
-
Merz will bei Reise nach Indien Abhängigkeit des Landes von Russland verringern
-
Nach Aufholjagd: DSV-Frauen wieder auf dem Podest
-
Iranische Filmemacher Panahi und Rasoulof prangern "unverhohlene Repression" im Iran an
-
Friedrich abgelöst: Lochner wieder Europameister im Zweierbob
-
Bahnverkehr in Norddeutschland bleibt bis Sonntag stark eingeschränkt
-
Ski Alpin: Odermatt siegt überlegen, Gratz starker Neunter
-
USA machen Druck: Diplomatische Vertretung in Caracas und Öl-Investitionen als Ziel
-
Kurz vor Turnierstart: EHF zieht zwei EM-Schiedsrichter zurück
-
Snowboard: Hofmeister siegt bei Comeback
-
Tausende irische Landwirte demonstrieren gegen Mercosur-Handelsabkommen
-
Medien: Ter Stegen soll Wechsel zugestimmt haben
-
Verivox: Smartphone-Kauf ohne Mobilfunkvertrag unterm Strich deutlich günstiger
-
Bei Sieg von Vonn: Aicher gute Sechste
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Landeschef Peters ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Stromversorgung in Berlin wieder stabil - Städte fordern "Blackout-Reserve"
-
Schießlotterie: Nawrath fällt in Verfolgung zurück
-
Massenproteste im Iran gehen trotz Internetblockade weiter
-
Gesundheitspolitiker werben für höhere Alkoholpreise - Zuspruch von Ärzten
-
Nach Wintersturm "Elli" in Norddeutschland weiterhin eisige Temperaturen
-
Syrische Armee verkündet Kontrolle über Aleppo - Kurden dementieren
-
Nordkorea wirft Südkorea erneut Eindringen von Drohne in sein Territorium vor
-
FC Bayern: Musiala und Kimmich fehlen weiter
-
Landwirte können mit Kälteeinbruch und Schneesturm gut leben
-
Nach vier Jahren: Stanway verlässt Bayern-Frauen
-
Grönländische Parteichefs: "Wir wollen keine Amerikaner sein"
-
Bahnverkehr in Norddeutschland läuft nach Wintersturm "Elli" nur schleppend wieder an
-
Medien: Japans Regierungschefin erwägt vorgezogene Neuwahlen
-
NHL: Peterka mit Vorlage bei Utah-Sieg
-
Söder hält sich für anstrengenden Patienten
-
Kovac steht hinter glücklosem Guirassy: "Halte ihm die Stange"
-
Frankfurts Debütant Ebnoutalib: "Sehr, sehr krasses Gefühl"
-
Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf
-
Trump droht mit Übernahme Grönlands auf "einfache Art" oder "harte Art"
-
Verrückte Schlussphase: Chukwuemeka rettet den BVB
-
Trotz Internetblockade: Neue Proteste im Iran
-
Baseball-Profi Kepler wegen Dopings für 80 Spiele gesperrt
-
Wintersturm "Elli": Deutscher Wetterdienst sagt Beruhigung der Lage voraus
-
DEL: Haie setzen Siegesserie fort
-
Trump trifft nach US-Angriff auf Venezuela Chefs von Ölkonzernen
-
Gastgeber Marokko und Senegal im Halbfinale
-
Niederlande: Wahlsieger Jetten kündigt Bildung von Minderheitsregierung an
-
Proteste im Iran: Führung in Teheran will nicht zurückweichen
Neue Proteste im Iran trotz Internetblockade
Im Iran hat es am Freitagabend erneut Proteste gegeben. Trotz des harten Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte und einer Internetblocke versammelte sich wieder eine große Menschenmenge in der Hauptstadt Teheran, wie von der Nachrichtenagentur AFP verifizierte Videos zeigten. Die Demonstrierenden im Stadtteil Sadatabad schlugen auf Töpfe und riefen Sprechchöre wie "Tod Chamenei", die sich gegen das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei richteten.
Auch in anderen Stadtteilen Teherans gab es Proteste, wie auf weiteren Aufnahmen in Onlinenetzwerken zu sehen war. Persischsprachige Exilsender zeigten auch Bilder neuer Proteste in anderen iranischen Städten, darunter Maschhad im Osten des Landes, Täbris im Norden und Kom südlich von Teheran.
In der Nacht zum Freitag war es im Iran zu den größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle vor fast zwei Wochen gekommen. In mehreren Städten richteten Demonstrierende wütende Slogans gegen die religiöse und politische Führung des Landes. Landesweit wurde daraufhin von den Behörden das Internet abgeschaltet.
Die Proteste hatten sich am Zorn über die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage entzündet. Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen wurden in den knapp zwei Wochen seit Beginn der Proteste mindestens 51 Demonstrierende getötet, darunter neun Minderjährige, und hunderte weitere verletzt.
US-Präsident Donald Trump drohte wegen der Proteste im Iran derweil erneut mit einem Militäreinsatz. "Der Iran steckt in großen Schwierigkeiten", sagte Trump. Noch vor wenigen Wochen habe niemand so große Proteste in iranischen Städten für möglich gehalten. Seine Botschaft an die Führung in Teheran laute daher: "Fangt besser nicht an zu schießen, denn dann werden wir auch anfangen zu schießen."
"Wenn sie anfangen, Menschen zu töten, wie sie es in der Vergangenheit getan haben, werden wir uns einmischen", fügte der US-Präsident hinzu. Das bedeute nicht, Bodentruppen in den Iran zu schicken, "sondern dass wir sie dort, wo es weh tut, sehr, sehr hart treffen".
Im Juni hatten die USA bereits Atomanlagen im Iran angegriffen. Am Sonntag hatte Trump der Führung in Teheran dann erneut gedroht, weil sie die seit knapp zwei Wochen anhaltenden Proteste gewaltsam unterdrückt. Der Iran werde "sehr hart getroffen" werden, wenn weitere Demonstranten getötet würden, sagte der US-Präsident.
Y.Aukaiv--AMWN